Drasenhofen. Lichthaus, 1669 - Barock
Nördlich der 530-Seelen-Gemeinde Drasenhofen (MI) steht nahe der Brünner Strasse (B7) nach Nikolsburg (Mikolov) und Brünn dieser etwa 3,6m hohe barocke Taberbakelbildstock, ein Lichthaus, aus Sandstein. Er ruht in 222m SH im alten Ried "Kreuz-Lüssen" auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem der Bildstock aufgerichtet wurde. Er hat unterhalb einen quaderförmigen Sockel mit viereckigen Putzfeldern an allen vier Seiten. An der Vorderseite eine eiserne Grablaterne und ein Restaurierungshinweis 1997. Am Sockel ein zweizoniges Postament mit viereckigen Putzfelder mit Schulterbögen ober- wie auch unterhalb, an allen vier Seiten. Unterhalb hat er noch einen mehrfach gestuften Fussblock. Darüber ein gestufter Sims auf dem der obere Teil des Postamentes sich fortsetzt, wieder mit kleinen quergestellten Putzfeldern mit Schulterbogenaufsatz an beiden Enden. An der Vorderseite ist das Stiftungsjahr 1669 eingraviert. Am Postament eine weit vorkragende, typische barocke, Kragenplatte die unterhalb vielfach geplattet ist. Auf der Deckplatte ein quaderförmiger Tabernakel der nach drei Seiten hin offen ist. An der Vorderseite eine Rundbogenöffnung mit viereckiger Rahmung. Die beiden seitlichen Tabernakelöffnungen sind viereckig mit einer viereckigen Rahmung. Im Lichthaus ist heute keine Belegung. Am Tabernakel eine weit vorspringende Dachplatte die wieder unterhalb mehrfach geplattet ist. Auf der Deckplatte ein Ankerkreuz das unterhalb pyramidenförmig ausschwingt. Das Steinkreuz ist heute ohne Gravur das auf eine Erneuerung des Kreuzes hinweist. Ursprünglich stand das Kreuz an einer alten Kreuzung nach Kleinschweinbarth und Brünn die es, seit der Neuerrichtung der Brünner Strasse, die nebenan verläuft, nicht mehr gibt. Das Lichthaus ist in allen bekannten Katastern verzeichnet. Bekannte Restaurierungsjahre sind: 1997 (ÖKB). Wahrscheinlich ein Pestlichthaus zur langen Pestperiode von 1645 bis 1651. (O)
Standort: GPS 48.764928, 16,645025
kein Denkmalschutz
Drasenhofen. Lichthaus, 1669 - Barock
Nördlich der 530-Seelen-Gemeinde Drasenhofen (MI) steht nahe der Brünner Strasse (B7) nach Nikolsburg (Mikolov) und Brünn dieser etwa 3,6m hohe barocke Taberbakelbildstock, ein Lichthaus, aus Sandstein. Er ruht in 222m SH im alten Ried "Kreuz-Lüssen" auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem der Bildstock aufgerichtet wurde. Er hat unterhalb einen quaderförmigen Sockel mit viereckigen Putzfeldern an allen vier Seiten. An der Vorderseite eine eiserne Grablaterne und ein Restaurierungshinweis 1997. Am Sockel ein zweizoniges Postament mit viereckigen Putzfelder mit Schulterbögen ober- wie auch unterhalb, an allen vier Seiten. Unterhalb hat er noch einen mehrfach gestuften Fussblock. Darüber ein gestufter Sims auf dem der obere Teil des Postamentes sich fortsetzt, wieder mit kleinen quergestellten Putzfeldern mit Schulterbogenaufsatz an beiden Enden. An der Vorderseite ist das Stiftungsjahr 1669 eingraviert. Am Postament eine weit vorkragende, typische barocke, Kragenplatte die unterhalb vielfach geplattet ist. Auf der Deckplatte ein quaderförmiger Tabernakel der nach drei Seiten hin offen ist. An der Vorderseite eine Rundbogenöffnung mit viereckiger Rahmung. Die beiden seitlichen Tabernakelöffnungen sind viereckig mit einer viereckigen Rahmung. Im Lichthaus ist heute keine Belegung. Am Tabernakel eine weit vorspringende Dachplatte die wieder unterhalb mehrfach geplattet ist. Auf der Deckplatte ein Ankerkreuz das unterhalb pyramidenförmig ausschwingt. Das Steinkreuz ist heute ohne Gravur das auf eine Erneuerung des Kreuzes hinweist. Ursprünglich stand das Kreuz an einer alten Kreuzung nach Kleinschweinbarth und Brünn die es, seit der Neuerrichtung der Brünner Strasse, die nebenan verläuft, nicht mehr gibt. Das Lichthaus ist in allen bekannten Katastern verzeichnet. Bekannte Restaurierungsjahre sind: 1997 (ÖKB). Wahrscheinlich ein Pestlichthaus zur langen Pestperiode von 1645 bis 1651. (O)
Standort: GPS 48.764928, 16,645025
kein Denkmalschutz