Traismauer. Pestkapelle, 1713 - Barock
Am südlichen Ortsende der 2850-Seelen-Stadtgemeinde Traismauer (PL) steht an der Abzweigung der Landesstrasse 5010 und der Venusberger Strasse diese etwa 4,3m hohe ziegelgemauerte barocke Wegkapelle - ein Pestkapelle. Sie ruht in 207m SH am Venusberg im Ried "Tobel" auf einem alten rechteckigen Grundfundament auf dem ein Sockel aufliegt. Darauf aufgemauert die Kapelle die an ihrer Vorderseite eine gefaschte hohe Rundbogenöffnung zeigt, oberhalb noch ein aufgeputzter Schlussstein. In der Kapelle, in die dreikantige Apsis eingebaut, ein gemauerter Altar der an seiner Vorderseite eine gerahmte Kartusche hat mit einem reliefierten Kreuz in einer Rundkartusche. Am Altar steht in der Mitte ein einfaches Kruzifix mit zwei grossen wertvollen polychromen barocken Pest-Figuren zu beider Seiten des Kreuzes, die den Hl.Nepomuk und den Hl.Sebastian, an einen Baum gebunden, zeigen. Sie stammen aus der Errichtungszeit der Kapelle. Dazwischen stand einst, anstatt des Kruzifixes, eine wertvolle polychrome gotische Madonna die heute in der Pfarrkirche aufgerichtet ist. Gesichert ist der Innenraum durch eine stabile kunstvolle neubarocke Eisengittertüre die überhalb in der Lünette eine goldene Krone und ein Stiftungsjahr aus dem Jahre 1899 zeigt. Die Kapelle ist an ihrer Vorderseite pilastergegliedert, darüber ein gesprengtes Kranzgesims. Die beiden Aussenseiten der Kapelle sind glatt abgemauert mit einem Kranzgesims oberhalb. An die Kapelle ist eine dreikantige polygone Apsis angestellt. Über dem Eingang ein profilierter Dreiecksgiebel mit einem blechgedeckten Satteldach oberhalb. Am First ein modernes Eisenkreuz. Stifter dieser Kapelle soll, nach der Ortschronik, der Mühlenbesitzer der Schönbauer-Mühle gewesen sein der als einziger die Pestperiode von 1712/13 in seiner Mühle überlebte. Er errichtete diese Kapelle aus Dankbarkeit für sein Überleben.
Standort: GPS 48.345349, 15.740733
Denkmalschutz OID 73692 nach § 2a
Traismauer. Pestkapelle, 1713 - Barock
Am südlichen Ortsende der 2850-Seelen-Stadtgemeinde Traismauer (PL) steht an der Abzweigung der Landesstrasse 5010 und der Venusberger Strasse diese etwa 4,3m hohe ziegelgemauerte barocke Wegkapelle - ein Pestkapelle. Sie ruht in 207m SH am Venusberg im Ried "Tobel" auf einem alten rechteckigen Grundfundament auf dem ein Sockel aufliegt. Darauf aufgemauert die Kapelle die an ihrer Vorderseite eine gefaschte hohe Rundbogenöffnung zeigt, oberhalb noch ein aufgeputzter Schlussstein. In der Kapelle, in die dreikantige Apsis eingebaut, ein gemauerter Altar der an seiner Vorderseite eine gerahmte Kartusche hat mit einem reliefierten Kreuz in einer Rundkartusche. Am Altar steht in der Mitte ein einfaches Kruzifix mit zwei grossen wertvollen polychromen barocken Pest-Figuren zu beider Seiten des Kreuzes, die den Hl.Nepomuk und den Hl.Sebastian, an einen Baum gebunden, zeigen. Sie stammen aus der Errichtungszeit der Kapelle. Dazwischen stand einst, anstatt des Kruzifixes, eine wertvolle polychrome gotische Madonna die heute in der Pfarrkirche aufgerichtet ist. Gesichert ist der Innenraum durch eine stabile kunstvolle neubarocke Eisengittertüre die überhalb in der Lünette eine goldene Krone und ein Stiftungsjahr aus dem Jahre 1899 zeigt. Die Kapelle ist an ihrer Vorderseite pilastergegliedert, darüber ein gesprengtes Kranzgesims. Die beiden Aussenseiten der Kapelle sind glatt abgemauert mit einem Kranzgesims oberhalb. An die Kapelle ist eine dreikantige polygone Apsis angestellt. Über dem Eingang ein profilierter Dreiecksgiebel mit einem blechgedeckten Satteldach oberhalb. Am First ein modernes Eisenkreuz. Stifter dieser Kapelle soll, nach der Ortschronik, der Mühlenbesitzer der Schönbauer-Mühle gewesen sein der als einziger die Pestperiode von 1712/13 in seiner Mühle überlebte. Er errichtete diese Kapelle aus Dankbarkeit für sein Überleben.
Standort: GPS 48.345349, 15.740733
Denkmalschutz OID 73692 nach § 2a