Hofamt. Tabernakelpfeiler, 1530 - Gotik
Nördlich der Gemeinde Emmersdorf liegt anschliessend das 120-Seelen-Dorf Hofamt (GM Emmersdorf, ME). An der Landesstrasse 7151 nach Reith steht dieser etwa 4m hohe wuchtige ziegelgemauerte spätgotische Tabernakelpfeiler. Er ruht in 263m SH im alten Ried "Gartenäcker" auf einem quadratischen Grundfundament auf dem sich der im Querschnitt quadratische Pfeiler erhebt. Er hat unterhalb einen hohen würfelförmigen Fussblock mit quadratischen seichten inhaltlosen Kartuschen. Darauf dem ein stark gefaster achtseitiges Mittelstück. Alle acht Seiten des Mittelstückes werden durch breite Zungen ober- wie auch unterhalb begrenzt. Am Mittelstück direkt aufliegend ein würfelförmiger Tabernakel der an zwei Seiten viereckige seichte gefaschte Nischen hat. In der vorderen Nische ein reliefiertes polychromes Kruzifix, in der linken Nische ein polychromes Marienbild. Am Tabernakel eine quadratische Dachplatte die unterhalb gestuft ist. Geschützt wird der Tabernakelpfeiler durch ein erneuertes ziegelgedecktes Zeltdach. Bekrönend am First ein unterhalb leicht verziertes eisernes Doppelkreuz, ein Seuchenkreuz. Er ist wahrscheinlich der Pestpfeiler des Ortes zur Pest von 1521 und 1529.
Standort: GPS 48.247866, 15.333577
Denkmalschutz OID 91149 nach § 2a
Hofamt. Tabernakelpfeiler, 1530 - Gotik
Nördlich der Gemeinde Emmersdorf liegt anschliessend das 120-Seelen-Dorf Hofamt (GM Emmersdorf, ME). An der Landesstrasse 7151 nach Reith steht dieser etwa 4m hohe wuchtige ziegelgemauerte spätgotische Tabernakelpfeiler. Er ruht in 263m SH im alten Ried "Gartenäcker" auf einem quadratischen Grundfundament auf dem sich der im Querschnitt quadratische Pfeiler erhebt. Er hat unterhalb einen hohen würfelförmigen Fussblock mit quadratischen seichten inhaltlosen Kartuschen. Darauf dem ein stark gefaster achtseitiges Mittelstück. Alle acht Seiten des Mittelstückes werden durch breite Zungen ober- wie auch unterhalb begrenzt. Am Mittelstück direkt aufliegend ein würfelförmiger Tabernakel der an zwei Seiten viereckige seichte gefaschte Nischen hat. In der vorderen Nische ein reliefiertes polychromes Kruzifix, in der linken Nische ein polychromes Marienbild. Am Tabernakel eine quadratische Dachplatte die unterhalb gestuft ist. Geschützt wird der Tabernakelpfeiler durch ein erneuertes ziegelgedecktes Zeltdach. Bekrönend am First ein unterhalb leicht verziertes eisernes Doppelkreuz, ein Seuchenkreuz. Er ist wahrscheinlich der Pestpfeiler des Ortes zur Pest von 1521 und 1529.
Standort: GPS 48.247866, 15.333577
Denkmalschutz OID 91149 nach § 2a