Immendorf. Dürr-Kreuz, 1911 - Historismus
Weit nordöstlich des 400-Seelen-Dorfes Immendorf (GM Wullersdorf) steht am Ende der örtlichen Kellergasse an der L 1012 nach Hadres, am Buchberg, dieser interessante etwa 3,3m hohe neubarocke Figurenbildstock aus Sandstein. Er wird örtlich "Dürr-Kreuz" nach seinem Stifter genannt. Er ruht in 331m SH im alten Ried "Untere Alte Berge" am Rande des Melker Waldes auf einem rechteckigen Grundfundament. Auf diesem ein rechteckiger Fussblock der nach obenhin gewulstet ist. Auf diesem ein quaderförmiges Postament das an der Vorderseite eine seichte rechteckige mit Hohlkehle versehenen Kartusche mit eingezogenen Enden zeigt. In der Kartusche ist bereits stark abgewittert folgende Stifterinschrift zu lesen: "Errichtet zu Ehrn der Unbefleckten Empfängnis Maria von Johan u. Maria Dürr. 1911". Die anderen Seiten des Postamentes sind glatt und ohne Informationen. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb mehrfach getreppt ist. Auf der Deckplatte ein würfelförmiger Säulensockel auf dem ein oberer Säulenstumpf aufliegt. Oberhalb der Säule ein einfacher Halsring. Auf der Säule ein Kompositkapitell mit Voluten an allen vier Ecken. Dazwischen ein Blumenornament, darunter jeweils eine Blumengirlande. Am Kapitell ein polygoner mehrfach gestufter Abakus auf dem die betende Hl.Maria Immaculata sich erhebt. Sie blickt zum Himmel und steht dabei auf der Weltkugel. Mit einem Fuss zertritt sie die Schlange die sich um den Erdball windet, die das Böse symbolisiert. Auch unter ihrem Fusse die Mondsichel, ein apokalyptisches Symbol. Der Stiftungsgrund ist leider unbekannt. Die Säule wurde zuletzt nachweislich 1925 restauriert. Wie ersichtlich ist die Figurensäule aus mehreren vorhandenen Teilstücken zusammengestellt worden. Vermutlich stammt Säule, Steinfigur wie auch Postament vermutlich aus der Zeit um 1800 (Neubarock) von verschiedenen Objekten. Die Säule ist sehenswert denn in ihrer Nähe ist die lange Kellergasse von Immendorf im Sommer stark besucht. Hinter den Weinkellern ist der bekannte Immendorfer neolithische Kreisgraben positioniert gewesen (etwa 5.000 Jahre alt).
Standort: GPS 48.666148, 16.133132
kein Denkmalschutz
Immendorf. Dürr-Kreuz, 1911 - Historismus
Weit nordöstlich des 400-Seelen-Dorfes Immendorf (GM Wullersdorf) steht am Ende der örtlichen Kellergasse an der L 1012 nach Hadres, am Buchberg, dieser interessante etwa 3,3m hohe neubarocke Figurenbildstock aus Sandstein. Er wird örtlich "Dürr-Kreuz" nach seinem Stifter genannt. Er ruht in 331m SH im alten Ried "Untere Alte Berge" am Rande des Melker Waldes auf einem rechteckigen Grundfundament. Auf diesem ein rechteckiger Fussblock der nach obenhin gewulstet ist. Auf diesem ein quaderförmiges Postament das an der Vorderseite eine seichte rechteckige mit Hohlkehle versehenen Kartusche mit eingezogenen Enden zeigt. In der Kartusche ist bereits stark abgewittert folgende Stifterinschrift zu lesen: "Errichtet zu Ehrn der Unbefleckten Empfängnis Maria von Johan u. Maria Dürr. 1911". Die anderen Seiten des Postamentes sind glatt und ohne Informationen. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb mehrfach getreppt ist. Auf der Deckplatte ein würfelförmiger Säulensockel auf dem ein oberer Säulenstumpf aufliegt. Oberhalb der Säule ein einfacher Halsring. Auf der Säule ein Kompositkapitell mit Voluten an allen vier Ecken. Dazwischen ein Blumenornament, darunter jeweils eine Blumengirlande. Am Kapitell ein polygoner mehrfach gestufter Abakus auf dem die betende Hl.Maria Immaculata sich erhebt. Sie blickt zum Himmel und steht dabei auf der Weltkugel. Mit einem Fuss zertritt sie die Schlange die sich um den Erdball windet, die das Böse symbolisiert. Auch unter ihrem Fusse die Mondsichel, ein apokalyptisches Symbol. Der Stiftungsgrund ist leider unbekannt. Die Säule wurde zuletzt nachweislich 1925 restauriert. Wie ersichtlich ist die Figurensäule aus mehreren vorhandenen Teilstücken zusammengestellt worden. Vermutlich stammt Säule, Steinfigur wie auch Postament vermutlich aus der Zeit um 1800 (Neubarock) von verschiedenen Objekten. Die Säule ist sehenswert denn in ihrer Nähe ist die lange Kellergasse von Immendorf im Sommer stark besucht. Hinter den Weinkellern ist der bekannte Immendorfer neolithische Kreisgraben positioniert gewesen (etwa 5.000 Jahre alt).
Standort: GPS 48.666148, 16.133132
kein Denkmalschutz