Schöngrabern. Hl.Florian, 1768 - Rokokoklassizismus
Im Ortszentrum der Marktgemeinde Schöngrabern (GM Grabern, HL) steht an der Waldviertler Strasse, der B 303, an der Brücke über den Schöngrabernbach diese etwa 3,5m hohe Figur des Hl.Florian aus Zogelsdorfer Sandstein. Sie ruht in 243m SH im Ortsried auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem ein geschwungenes Postament aufliegt. Es hat an der Vorderseite eine gravierte Kartusche mit eingezogenen Mitten. In der Kartusche ist das Stiftungsjahr 1768 eingraviert. Über der Kartusche ein ornamentales Rocaille-Relief mit einer Muschel in der Mitte. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb wie auch oberhalb einfach gestuft ist. Auf dieser Deckplatte ein quaderförmiger Abakus auf dem sich die Figur des Hl.Florian von Lorch befindet. Er ist mit all seinen christlichen Attributen ausgestattet: er trägt eine römische Offiziersuniform mit einem Federhelm am Haupt. In seiner linken Hand hält er eine eingerollte Fahne mit einer Speerspitze oberhalb. In seiner rechten Hand hält er eine Butte aus der er Wasser auf ein brennendes Haus zu seinen Füssen giesst. Der Hl.Florian von Lorch (Lauriacum) wurde 240 bei Wien geboren. Er war Offizier der römischen Armee und Oberbefehlshaber einer Einheit zur Bekämpfung von Feuer. Nach seiner Pensionierung lebte er in St.Pölten. Unter dem römischen Kaiser Diokletian ergriff auch die Christenverfolgung die Provinz. Florian wollte den Christen zur Hilfe kommen und wurde dabei selbst verhaftet. Er sollte zuerst am Marterpfahl verbrannt werden, doch seine ehemaligen Kameraden verweigerten dies. Man hängte ihn darauf einen Mühlstein um den Hals um ihn zu ertränken. Auch dies verweigerten seine ehemaligen Kameraden. Ein vorbeikommender Passant stiess ihn von der Brücke und er ertrank am 4.Mai 304 in Lorch in der Enns. Er ist der erste österreichische Märtyrer und Heilige und einer der 14 Nothelfer. Er ist heute im prunkvollen Stift St.Florian (OÖ) begraben. Er ist der Patron der Feuerwehr, der Schmiede, der Rauchfangkehrer und der Töpfer. Grund seiner Errichtung war ein Blitzschlag am 9.Juli 1767 der zu einer grossen Feuersbrunst ausbrach. Diese Figur des Hl.Florian wurde gleichzeitig wie die in der Nähe stehende Figur des Hl.Nepomuk von der Gemeinde aufgerichtet. Er stand nicht immer an dieser Stelle sondern an der gegenüberliegenden Seite des Schöngrabernbaches nahe dem heutigen Feuerwehrgebäude.
Standort: GPS 48.601062, 16.063138
Denkmalschutz OID 11742 nach § 2a
Schöngrabern. Hl.Florian, 1768 - Rokokoklassizismus
Im Ortszentrum der Marktgemeinde Schöngrabern (GM Grabern, HL) steht an der Waldviertler Strasse, der B 303, an der Brücke über den Schöngrabernbach diese etwa 3,5m hohe Figur des Hl.Florian aus Zogelsdorfer Sandstein. Sie ruht in 243m SH im Ortsried auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem ein geschwungenes Postament aufliegt. Es hat an der Vorderseite eine gravierte Kartusche mit eingezogenen Mitten. In der Kartusche ist das Stiftungsjahr 1768 eingraviert. Über der Kartusche ein ornamentales Rocaille-Relief mit einer Muschel in der Mitte. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb wie auch oberhalb einfach gestuft ist. Auf dieser Deckplatte ein quaderförmiger Abakus auf dem sich die Figur des Hl.Florian von Lorch befindet. Er ist mit all seinen christlichen Attributen ausgestattet: er trägt eine römische Offiziersuniform mit einem Federhelm am Haupt. In seiner linken Hand hält er eine eingerollte Fahne mit einer Speerspitze oberhalb. In seiner rechten Hand hält er eine Butte aus der er Wasser auf ein brennendes Haus zu seinen Füssen giesst. Der Hl.Florian von Lorch (Lauriacum) wurde 240 bei Wien geboren. Er war Offizier der römischen Armee und Oberbefehlshaber einer Einheit zur Bekämpfung von Feuer. Nach seiner Pensionierung lebte er in St.Pölten. Unter dem römischen Kaiser Diokletian ergriff auch die Christenverfolgung die Provinz. Florian wollte den Christen zur Hilfe kommen und wurde dabei selbst verhaftet. Er sollte zuerst am Marterpfahl verbrannt werden, doch seine ehemaligen Kameraden verweigerten dies. Man hängte ihn darauf einen Mühlstein um den Hals um ihn zu ertränken. Auch dies verweigerten seine ehemaligen Kameraden. Ein vorbeikommender Passant stiess ihn von der Brücke und er ertrank am 4.Mai 304 in Lorch in der Enns. Er ist der erste österreichische Märtyrer und Heilige und einer der 14 Nothelfer. Er ist heute im prunkvollen Stift St.Florian (OÖ) begraben. Er ist der Patron der Feuerwehr, der Schmiede, der Rauchfangkehrer und der Töpfer. Grund seiner Errichtung war ein Blitzschlag am 9.Juli 1767 der zu einer grossen Feuersbrunst ausbrach. Diese Figur des Hl.Florian wurde gleichzeitig wie die in der Nähe stehende Figur des Hl.Nepomuk von der Gemeinde aufgerichtet. Er stand nicht immer an dieser Stelle sondern an der gegenüberliegenden Seite des Schöngrabernbaches nahe dem heutigen Feuerwehrgebäude.
Standort: GPS 48.601062, 16.063138
Denkmalschutz OID 11742 nach § 2a