Untermarkersdorf. Urlaubermarterl, 1780 - Klassizismus
Am Ende der Kellergasse (L 1012) von Untermarkersdorf (GM Hadres) steht am Wegesrand, ganz nahe an der tschechischen Grenze, in den Feldern und Weingärten dieser aus Ziegelsteinen gemauerte spätbarocke Blockpfeiler. Er hat ein quadratisches Fundament auf dem sich ein vierseitiger Sockel sich befindet. Er hat in der Vorderseite eine hohe längliche bogige Nische mit einem polychromen gemalten Bild auf Holz mit der Kirche von Untermarkersdorf im Hintergrund. Im Vordergrund des Bildes Weinfelder und Äcker. Am äusseren Rand des Bildes ein sinnvoller Reim: "Wohin du schaust von dieser Stelle, wachst Brot und Wein für Leib und Seele". Am Sockel eine einfach Platte als Abschluss. Auf dieser Platte ein Tabernakel mit vier bogigen Nischen in denen sich polychrome Bilder auf Holz gemalt befinden. An der Vorderseite die Hl.Maria mit dem Kinde, rechte ein Bild eines Kelches mit Hostie. In der Linken Nische das Bildnis eines Priesters und rückwärts das Bild eines Mönches. Am gekehlten Tabernakel ein ziegelgedecktes Pyramidendach, darauf ein einfaches Patriachenkreuz aus Schmiedeeisen. In der alten Volksmeinung halten diese Doppelkreuze Unheil und Unwetter ab. Dieses Marterl wurde lange Zeit als Treffpunkt für Fusswallfahrten nach Maria Dreieichen von Pilgern aus der Tschechei und Untermarkersdorf genutzt. Das Marterl ist über 200 Jahre alt.
Standort: GPS 48.734775, 16.116411
kein Denkmalschutz
Untermarkersdorf. Urlaubermarterl, 1780 - Klassizismus
Am Ende der Kellergasse (L 1012) von Untermarkersdorf (GM Hadres) steht am Wegesrand, ganz nahe an der tschechischen Grenze, in den Feldern und Weingärten dieser aus Ziegelsteinen gemauerte spätbarocke Blockpfeiler. Er hat ein quadratisches Fundament auf dem sich ein vierseitiger Sockel sich befindet. Er hat in der Vorderseite eine hohe längliche bogige Nische mit einem polychromen gemalten Bild auf Holz mit der Kirche von Untermarkersdorf im Hintergrund. Im Vordergrund des Bildes Weinfelder und Äcker. Am äusseren Rand des Bildes ein sinnvoller Reim: "Wohin du schaust von dieser Stelle, wachst Brot und Wein für Leib und Seele". Am Sockel eine einfach Platte als Abschluss. Auf dieser Platte ein Tabernakel mit vier bogigen Nischen in denen sich polychrome Bilder auf Holz gemalt befinden. An der Vorderseite die Hl.Maria mit dem Kinde, rechte ein Bild eines Kelches mit Hostie. In der Linken Nische das Bildnis eines Priesters und rückwärts das Bild eines Mönches. Am gekehlten Tabernakel ein ziegelgedecktes Pyramidendach, darauf ein einfaches Patriachenkreuz aus Schmiedeeisen. In der alten Volksmeinung halten diese Doppelkreuze Unheil und Unwetter ab. Dieses Marterl wurde lange Zeit als Treffpunkt für Fusswallfahrten nach Maria Dreieichen von Pilgern aus der Tschechei und Untermarkersdorf genutzt. Das Marterl ist über 200 Jahre alt.
Standort: GPS 48.734775, 16.116411
kein Denkmalschutz