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Kundgebung in Berlin gegen Angriffe auf Jesiden im Irak

Mehre Dutzend Menschen beteiligen sich an einer Kundgebung vor dem Reichstag in Berlin, um gegen anhaltende Angriffe auf das Volk der Jesiden im Norden des Iraks zu protestieren. Für die Angriffe werden kurdische Peshmerga-Gruppen verantwortlich gemacht. Es wird von den Teilnehmern kritisiert, dass diese Gruppen von der Bundesrepublik mit Waffen ausgestattet wurden (ursprünglich zum Kampf gegen Daesh) und diese sich nun gegen die Jesiden richteten. An den Jesiden wurde bereits von Daesh (ISIS) ein Völkermord verübt.

Unterstützt werden die Jesiden auf der Kundgebung durch Kurden. Diese zeigen auch Fahnen der nord-syrischen Volksbefreiungseinheiten YPG und YPG, sowie des YBS. Das Zeigen von Symbolen dieser Organisationen wurde jüngst durch des Bundesministerium des Innern (BMI) verboten. Ebenso wurde eine Flagge mit dem Porträt von Abdullah Öcalan gezeigt. Ob dieses unter des ebenfalls jüngst erlassene Verbot von Porträts des PKK-Führers fällt, ist nicht klar. Die anwesende Polizei schritt nicht ein.

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Uploaded on March 15, 2017
Taken on March 15, 2017