Benediktinerstift Admont
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Das Benediktinerstift Admont
Ora et labora et lege – bete und arbeite und lese. Mit diesen Worten lässt sich die Ordensregel des hl. Benedikt von Nursia zusammenfassen. Der Mönchsvater schrieb sie um 529 in Montecassino in Italien für seine Gemeinschaft. Die Gründung des Benediktinerstiftes Admont geht auf eine Stiftung der hl. Hemma von Gurk zurück. Sie erfolgte im Jahre 1074 durch Erzbischof Gebhard von Salzburg. Die ersten Mönche kamen aus der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg. Heute ist das Stift das älteste bestehende Kloster der Steiermark, in dem Vielfalt merkbar wirkt und gestaltet wird. Seit der Gründung ihrer Abtei leben und wirken die Admonter Benediktiner nunmehr seit 945 Jahren nach dieser Ordnung. Die 24 Mönche stehen unter der Leitung des frei gewählten Vorstehers, derzeit Abt Gerhard Hafner.
Heute ist das Stift Admont ein geistliches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum von überregionaler Bedeutung. Der Abtei sind 26 Pfarren inkorporiert. Das Stift ist für die Bestellung des Pfarrers und die Erhaltung der Pfarrkirche und des Pfarrhofes zuständig. Außerdem führt das Kloster ein Pflegeheim in Frauenberg an der Enns und ein Gymnasium mit derzeit etwa 600 Schülerinnen und Schülern. In den stiftischen Wirtschaftsbetrieben sind rund 500 weltliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
Über den vielfältigen Aufgabengebieten steht immer der Grundsatz des hl. Benedikt: „Ut in omnibus glorificetur Deus! – Damit in allem Gott verherrlicht werde!“
Das Benediktinerstift Admont ist ein Zentrum der Spiritualität, Kunst, Literatur und des Genusses. Wer eintritt, findet sich bald im "achten Weltwunder" - der weltgrößten Klosterbibliothek - wieder, das ein eigenes Universum umgibt.
Die Enns hat von je her die obersteirische Landschaft geprägt. Jedoch in Admont ist es nicht nur der breite Fluss, sondern auch der Dom, welcher der Region ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Seine beiden Türme überragen die grünen Auen um nahezu fünfundsiebzig Meter, gerade so, als wollten sie die Besucher schon von fern begrüßen. Und Besucher zählt das Benediktinerstift Admont jährlich abertausende. Denn innerhalb dieser Mauern wartet ein Erlebnis der Vielfalt. Hier begegnen sich Gotik und Gegenwartskunst, treffen sakrale auf naturhistorische Schätze, finden sich 200.000 Bände und 1.400 Handschriften unter einem Dach vereint.
Letzteres umfasst ua. die Sammlung der Admonter Klosterbibliothek, die nicht umsonst als achtes Weltwunder gilt. Sie ist die größte ihrer Art! Auch birgt das Museum des Stiftes Admont Sensationsfunde deutscher Literatur.
Showcase
- JoinedMay 2019
- HometownAdmont
- CountryÖsterreich
- Emailpresse@stiftadmont.at
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