Angefangen hab ich sehr früh schon als Knirps mit 8 oder 9 Jahren irgendwas abzulichten; war mit ner AGFA Rollfilmkamera; kam dann über diverse Knipsapparate zu ner Porst Spiegelreflex in den 70er/80er Jahren.
Hauptsächlich wurde diese zur Dokumentation meiner Arbeit benutzt, auch schon mit Wechselobjektiven und nem großen Metz Blitz, meist als Gegenlicht in hellen, gut ausgelichteten Räumen. Das Blitzen hat mich nie richtig begeistert und überzeugt, lieber hab ich bei Aufführengen (Theater etc.) 1000er Film und Stativ genutzt. Das blieb.
Inzwischen hatt ich auch einige Fotographen kennengelernt - war froh, daß ich keine Kindergartengruppen, Konfirmationen, Hochzeiten etc. zum Gelderwerb ablichten mußte - und von einem eine KIEV 6x6 - mit 3 Objektiven und allem drum und dran - geschenkt bekommen und damit hatte mich der Virus infiziert. Das führte fast automatisch zu ner Hasselblad C 500 und zu einer, noch heute andauernden, Liebe zum quadratischen Format, sowie zu SW-Fotographie.
Aufgehört habe ich dann Mitte der 90er, weil ich die Laborarbeit und Chemiepanscherei überhaupt nicht mochte und mir die C 500 abhanden kam.
Nach einer Pause von fast 10 Jahren stieg ich dann über ne Pentax-Knipse, mehrere Olympus-Kameras, schon mit Wechselobjektiven, in die digitale Foto-Welt ein. Das ging ziemlich gut, da ich schon seit 1989 mit Rechnern und auch graphischen Anwendungen zu tun hatte.
Hier angekommen entschied ich mich 2008 für NIKON, Leica und Hasselblad kamen aus finanziellen Erwägungen nicht in Betracht; wobei mich eigentlich nicht die Kameras überzeugten, sondern die Objektive und deren Vielzahl und Möglichkeiten: bei welcher Marke kann man sonst ein altes, analoges Objektiv aus den 60ern vor den modernen Body montieren und kriegt auch noch was interessantes und vernünftiges auf den Speicher?
Gerade weil ich auch beruflich mit grafischen, technischen und bildbearbeitenden Progammen arbeite, benutze ich nachträgliche Bildbearbeitungsmöglichkeiten äußerst sparsam und vorsichtig: das Bild entsteht für mich beim Auslösen; grobe Fehler, die man/frau da macht kann der beste Rechner und das ausgefeilteste Programm nicht korrigieren.
Eine gute Photographie entsteht immer im Kopf!
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