Dann will ich mich mal kurz vorstellen…
Ich habe schon immer gern “geknipst”. Für jeden Schulausflug versuchte ich die alte analoge Leica meines Vaters zu bekommen. Irgendwann hatte ich dann tatsächlich Erfolg; ich durfte die Leica mit in den Zoo nehmen. Auf den ersten Bildern aus einem Schwarzweiß-Film war nicht wirklich etwas interessantes zu sehen. Aber das “Knipsen” hatte richtig Spaß gemacht.
Zwischenzeitlich war die Leidenschaft für die Fotografie etwas eingeschlafen. Bis sie dann vor einigen Jahren durch eine Freundin wieder aufgeweckt wurde, die selbst semiprofiessionell fotografierete. Bei einem Urlaub bei selbiger Freundin im schönen Bayern, war ich viel mit der Kamera unterwegs und ließ mir so Einiges erklären. Danach fing ich an, mich intensiver mit Fotografie zu beschäftigen.
Die ersten Versuche erfolgten auf einer gebraucht erworbenen Olympus C-1400L. Die war natürlich schnell nicht mehr standesgemäss, demnach musste auf jeden Fall eine Kamera aus der Canon EOS Reihe her. Die Wahl fiel auf die Canon EOS 300D. Der Startschuß für die Sucht nach immer besseren Objektiven war gefallen. Wie das mit einer Sucht so ist, suchte ich auch hier wieder schnell nach mehr und entschied mich für eine Canon EOS 10D. Dazu leistete ich mir ein Tamron- und ein Sigma-Zoom-Objektiv. Die EOS 10D starb leider an Altersschwäche. Danach versuchte ich mich mit einer Canon 500D anzufreunden, da diese weniger schwer war und mir für die Mitnahe auf Reisen besser erschien. Leider waren wir zu verschieden. Wir haben uns sehr schnell wieder voneinander getrennt, denn an den Luxus aus der 10er-Reihe gewohnt, wollte ich dann doch nicht die Nachteile aus der 100er-Reihe in Kauf nehmen. Deshalb habe ich mich letzendlich für eine Canon 60D entschieden.Mit der bin ich ja auch noch bis heute glücklich zusammen.
Wenn man heimlich in die Canon EOS 5D MARK III verliebt ist, ist eine 60D natürlich nur ein -zugegebenermaßern sehr guter- Kompromiss – oder nennen wirs einmal ein Zwischenziel…
Auch mit den technischen Gegebenheiten, versuche ich mich langsam anzufreunden, obwohl ich mich nicht wirklich als technikaffin bezeichnen würde. Profitiert habe ich hier von einem VHS-Kurs und mehreren Besuchen der DM-Fotografie-Werkstatt. Einige Treffen zu Fototouren mit Gleichgesinnten habe ich jetzt auch schon erleben dürfen – eine klasse Sache.
Ein Bildbearbeitungskurs ist in Planung…
Lieblingsmotive habe ich eigentlich keine. Ich versuche mich an allen möglichen und unmöglichen Motiven. Bewegt oder unbewegt, Indoor oder Outdoor, Sport oder Reisen, Architetur, geometrische Formen, Tiere, Stillleben – so viele schöne Motive, die festgehalen werden wollen… Meine Hauptintention ist es, eine besondere Stimmung einzufangen – einen Frozen Moment eben.
Ganz klar – mit wachsender Leidenschaft, wächst natürlich auch die Ausrüstung.
Mit der Canon 60D begannen die Probleme mit meinen zwei älteren Zoomobjektiven. Deshalb habe ich mich entschlossen, beide zu verkaufen und mir ein hochwertigeres Canon-Objektiv zu holen. Mittlerweile bin ich im Besitz von folgenden Objektiven:
– Canon EF 70-300mm IS USM
– Canon EF 85 1.8
– Canon EF 50 1.8
– Holga HL-C
and Action!
Und auch hier gibt es natürlich die Träumereien eines Hobby-Fotografen: Makro-Objektive, einen Zoom für den fehlenden Nahbereich, bessere Teles… in den unerschöpflichen Weiten der Fotografie gibt es einfach nichts, was es nicht gibt, aber Vieles, was man unbedingt benötigt!! Auch ein Walimex-Stativ kann ich nun mein Eigen nennen, und habe erste Versuche damit schon gemacht. Auch wenn ich mir noch heute etwas komisch vorkomme, wenn ich mit geschultertem Stativ durch die Gegend ziehe.
Ans Thema Bildbearbeitung arbeite ich mich langsam heran. Allerdings ist die technische Seite der Fotografie jetzt nicht unbedingt mein Steckenpferd . Ein Kurs wird mich hier hoffentlich weiterbringen. Verschiedenste Programme konnte ich schon testen, Adobe Photoshop, Photo Paint, Gimp, Picasa, Lightroom – jedes hat so seine Vorteile und Nachteile finde ich.
Am liebsten hätte ich die Bilder natürlich gleich von Anfang an so gut geschossen, dass ich sie gar nicht mehr bearbeiten muss. Die Illusion eines jeden Fotografen! Aber so langsam merke ich ja auch, was man durch die Bearbeitung so alles erreichen kann. Das spornt natürlich an, weiterzulernen.
Das wars fürs Erste über mich. Und jetzt wünsche ich viel Spass beim Ansehen der Bilder!
- JoinedJuly 2013
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