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Panzerhaubitze "Hummel" (Sd.Kfz. 165)

This Hummel saw service on the western front. It was captured by American troops in 1944 or 1945 and transported to the USA. In June 1976 it was donated to Kampftruppenschule 2 in Munster by the Patton Museum in Kentucky, USA, and returned to Germany. It was restored in 1981 and 1982 in Panzer Werkstatt 2 Hall 104, and it carries a plaque crediting the work to “Weber Worzischek, Fischer Lippert-Sonnenberg, Noroschat Cölton”. It is in running order and carries the name “Anton” on the gun. It has the early style driver’s compartment and idlers but has all-steel return rollers.

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Die Panzerhaubitze „Hummel“ war eine Selbstfahrlafette mit einer 150-mm-Haubitze. Sie wurde von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg von 1943 bis zum Ende des Krieges eingesetzt.

 

Bereits vor dem Krieg erhob der spätere Generaloberst Heinz Guderian, der die Panzerwaffe zur selbstständigen Truppengattung entwickelte, die Forderung nach einer motorisierten und unter Panzerschutz stehenden Artillerie, die den Panzerverbänden ins Gefecht folgen und diesen die notwendige Artillerieunterstützung geben sollte. Diese Pläne konnten jedoch aufgrund der anfangs geringen Produktionskapazität der Panzerindustrie erst 1942 realisiert werden.[1] Nachdem erkannt wurde, dass eine anfangs geplante Spezialkonstruktion von Selbstfahrlafetten mit Rundumfeuerung aufgrund der Kriegsereignisse nicht mehr zu verantworten war, versuchte man, bereits vorhandene Fahrgestelle und Waffen einzusetzen.

 

Das 1942 entwickelte Fahrzeug basierte, genau wie der Panzerjäger Nashorn, auf dem Geschützwagen III/IV. Dies war ein Fahrgestell des Panzerkampfwagen IV mit dem Antriebsstrang eines Panzerkampfwagen III, wobei der Motor nach vorne verlegt wurde, um im Heck einen großzügigen Kampfraum zu schaffen. Als Waffe wurde die 150-mm-Haubitze sFH 18 verwendet, die ein Seitenrichtfeld von 15° nach beiden Seiten und mit einem 43 kg schweren Geschoss eine Schussreichweite von 13 km hatte. Da das Fahrzeug nicht für den direkten Kampfeinsatz vorgesehen war, schützte nur eine leichte Panzerung gegen Infanteriefeuer und Granatsplitter. So hatte der Aufbau nur eine Rundumpanzerung von 10 mm. Die Entwicklung erfolgte bei Alkett und die Montage bei den Deutschen Eisenwerken in Duisburg. Die offizielle Bezeichnung lautete „15 cm schwere Panzerhaubitze 18/1 auf Fahrgestell Panzerkampfwagen III/IV (Sf)“ (Sd.Kfz. 165). Die „Hummel“ kam im Mai 1943 an die Front, bis zum Sommer waren 85 Stück bei der Truppe.[2] Bis zum Ende des Jahres wurden 227 Stück ausgeliefert. Insgesamt wurden 724 Panzerhaubitzen hergestellt, zehn davon entstanden aus Umbauten. Am 27. Februar 1944 entfiel auf Weisung von Adolf Hitler der bis dahin verwendete Suggestivname „Hummel“. Anfang 1945 wurde die Produktion der „Hummel“ eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch 335 „Hummeln“, von denen der größte Teil an der Ostfront stand und unter dem Mangel an Kraftstoff und Munition litt.

 

Die Panzerhaubitze „Hummel“ wurde organisatorisch dem Panzerartillerieregiment einer Panzerdivision unterstellt. Ein Regiment besaß drei Abteilungen, wobei nur eine Abteilung mit Selbstfahrlafetten ausgestattet war. Eine Abteilung bestand aus drei Batterien. Die ersten zwei Batterien waren mit der Panzerhaubitze „Wespe“ ausgestattet; die dritte Batterie sollmäßig mit sechs „Hummeln“ und zwei Munitionsträgern. Obwohl die Fahrzeuge einen hohen Aufzug hatten und keine Möglichkeit zur Rundumfeuerung besaßen, bewährten sie sich an der Front. Bei einer direkten Feindberührung war eine Bekämpfung gegnerischer Panzer im direkten Richten der Kanone möglich, jedoch sollte dies aufgrund der geringen Panzerung nur im Notfall erfolgen. Ab Herbst 1944 wurde offiziell nur die I. Abteilung eines Panzerartillerieregimentes mit Selbstfahrlafetten ausgestattet. Auch hier betrug die Sollausstattung der 3. Batterie sechs „Hummeln“, wobei es kriegsbedingt zahlreiche Abweichungen gab, da die Fertigung nicht mit den Verlusten Schritt halten konnte. So gingen 1944 allein an der Ostfront 240 Panzerhaubitzen „Hummel“ verloren.

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Uploaded on October 3, 2018
Taken on September 29, 2018