Danny Frank
Potsdam: Pressekonferenz zum Verbot der „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“-09
Das Land Brandenburg ist am Dienstagmorgen mit einem Großaufgebot von mehr als 200 Polizisten gegen die sogenannte „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ vorgegangen. Betroffen waren die Landkreise Cottbus, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Teltow-Fläming.
Potsdam - Innenmenister Dietmar Woidke hat die neonazistische „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ verboten. Mehr als 200 Polizeibeamte durchsuchten mit einer Großangelegten Razzia seit 6:00 Uhr dutzende Wohnungen von Neonazis.
Die Razzia richtete sich vor allem gegen die sogenannten „Spreelichter“, die mit ihrer Kampagne „Werde Unsterblich“ immer wieder mit unangemeldeten Fackelmärschen auf sich aufmerksam machten: Mit weißen Masken verhüllt und brennenden Fackeln zogen die dunklen Gestalten durch leere Straßen - propagierten so ihre antidemokratische These vom „drohenden Volkstod“. Dabei wurde immer die demokratische Gesellschaft diskreditiert und das Leitbild der Volksgemeinschaft beschworen.
Auftakt dieser „Volkstod“- Kampagne war ein nächtlicher Fackelzug durch Bautzen (Ostsachsen), der in der Nacht vom 30. April zum 01. Mai 2011 stattfand. Seit jeher gab und gibt es allerhand ähnliche Demonstrationen in anderen Bundesländern.
Zuletzt hatte Dietmar Woidke die „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ im Jahr 2011 verboten. Im Juli 2010 durchsuchten hunderte Polizisten mehrere Geschäfts- und Wohnräume der sogenannten „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB). Um einem Verbotsverfahren zuvorzukommen, löste sich die KMOB einen Tag später selbst auf. Heute agiert der gleiche Zusammenschluss unter dem Label „Freundeskreis (Nord-) Brandenburg“.
Alle Bilder sind in höherer Auflösung vorhanden!
Hinweis
Alle Bilder und Texte sind durch das Urheberrecht geschützt und bedarf vor der Nutzung die ausdrückliche Zustimmung des Urhebers. Das gilt auch für die Nutzung zu Layout- oder Präsentationszwecken.
Wer gegen das Urheberrecht verstößt , indem er beispielsweise Inhalte unerlaubt auf die eigene Website kopiert, macht sich gemäß § 106 ff Urhebergesetz strafbar. Er wird zudem kostenpflichtig abgemahnt und muss Schadensersatz leisten.
Mit der Zahlung von Schadensersatz wird weder das Eigentum noch das Nutzungsrecht an dem Bildmaterial erworben.
Potsdam: Pressekonferenz zum Verbot der „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“-09
Das Land Brandenburg ist am Dienstagmorgen mit einem Großaufgebot von mehr als 200 Polizisten gegen die sogenannte „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ vorgegangen. Betroffen waren die Landkreise Cottbus, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Teltow-Fläming.
Potsdam - Innenmenister Dietmar Woidke hat die neonazistische „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ verboten. Mehr als 200 Polizeibeamte durchsuchten mit einer Großangelegten Razzia seit 6:00 Uhr dutzende Wohnungen von Neonazis.
Die Razzia richtete sich vor allem gegen die sogenannten „Spreelichter“, die mit ihrer Kampagne „Werde Unsterblich“ immer wieder mit unangemeldeten Fackelmärschen auf sich aufmerksam machten: Mit weißen Masken verhüllt und brennenden Fackeln zogen die dunklen Gestalten durch leere Straßen - propagierten so ihre antidemokratische These vom „drohenden Volkstod“. Dabei wurde immer die demokratische Gesellschaft diskreditiert und das Leitbild der Volksgemeinschaft beschworen.
Auftakt dieser „Volkstod“- Kampagne war ein nächtlicher Fackelzug durch Bautzen (Ostsachsen), der in der Nacht vom 30. April zum 01. Mai 2011 stattfand. Seit jeher gab und gibt es allerhand ähnliche Demonstrationen in anderen Bundesländern.
Zuletzt hatte Dietmar Woidke die „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ im Jahr 2011 verboten. Im Juli 2010 durchsuchten hunderte Polizisten mehrere Geschäfts- und Wohnräume der sogenannten „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB). Um einem Verbotsverfahren zuvorzukommen, löste sich die KMOB einen Tag später selbst auf. Heute agiert der gleiche Zusammenschluss unter dem Label „Freundeskreis (Nord-) Brandenburg“.
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