St. Gereon Cologne
Blick vom Hochchor aus ins Dekagon.
Architekturgeschichtlich bedeutend ist vor allem der Kern von St. Gereon, das Dekagon und ursprüngliche Mausoleum (3. Drittel 4. Jh.), das als einziger spätantiker Bau der Stadt Köln weitgehend erhalten ist. Der ovale Nischenzentralbau steht in der Tradition überkuppelter Zentralbauten der Antike. An der Nord- und Südseite öffnen sich jeweils vier hufeisenförmige Konchen.
...
Das Innere des Dekagons kennzeichnet sich durch die vertikale Gliederung aus Pfeilern und Diensten, die den vierzonigen Aufbau bestimmt: auf die hufeisenförmigen Konchen und die Empore mit gestaffelten Drillingsarkaden folgen zwei Obergadenzonen mit Laufgängen. Die runde Raumform des antiken Ursprungsbaus ist im Erdgeschoss erhalten, wohingegen die oberen Geschosse durch die geraden Wände des mittelalterlichen Zehnecks ersetzt wurden. Die heutige Ausgestaltung des Dekagons wurde in den 1980er Jahren geschaffen.
St. Gereon Cologne
Blick vom Hochchor aus ins Dekagon.
Architekturgeschichtlich bedeutend ist vor allem der Kern von St. Gereon, das Dekagon und ursprüngliche Mausoleum (3. Drittel 4. Jh.), das als einziger spätantiker Bau der Stadt Köln weitgehend erhalten ist. Der ovale Nischenzentralbau steht in der Tradition überkuppelter Zentralbauten der Antike. An der Nord- und Südseite öffnen sich jeweils vier hufeisenförmige Konchen.
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Das Innere des Dekagons kennzeichnet sich durch die vertikale Gliederung aus Pfeilern und Diensten, die den vierzonigen Aufbau bestimmt: auf die hufeisenförmigen Konchen und die Empore mit gestaffelten Drillingsarkaden folgen zwei Obergadenzonen mit Laufgängen. Die runde Raumform des antiken Ursprungsbaus ist im Erdgeschoss erhalten, wohingegen die oberen Geschosse durch die geraden Wände des mittelalterlichen Zehnecks ersetzt wurden. Die heutige Ausgestaltung des Dekagons wurde in den 1980er Jahren geschaffen.