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Wohlauf, mein Herz, zu Gott
Photo: Altarraum der evangelischen Heilig-Geist-Kirche in Wiesbaden-Biebrich, Hessen
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Wohlauf, mein Herz, zu Gott
1.) Wohlauf, mein Herz, zu Gott
Dein' Andacht fröhlich bringe,
Dass dein Wunsch und Gebet
Durch alle Wolken dringe,
Weil dich Gott beten heißt,
Weil dich sein lieber Sohn
So freudig treten heißt
Vor seinen Gnadenthron.
2.) Dein Vater ist's, der dir
Befohlen hat zu beten,
Dein Bruder ist's, der dich
Vor ihn getrost heißt treten,
Der werte Tröster ist's,
Der dir die Wort' gibt ein,
Drum muss auch dein Gebet
Gewiss erhöret sein.
3.) Da siehst du Gottes Herz,
Das dir nichts kann versagen,
Sein Mund, sein teures Wort
Vertreibt ja alles Zagen,
Was dir unmöglich deucht, (a)
Kann seine Vaterhand
Noch geben, die vor dir
So viel Not abgewandt.
4.) Komm nur, komm freudig her,
In Jesu Christi Namen,
Sprich: Lieber Vater, hilf,
Ich bin dein Kind, sprich Amen.
Ich weiß, es wird geschehn,
Du wirst mich lassen nicht:
Du wirst, du willst, du kannst
Tun, was dein Wort verspricht.
(a) scheint
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Autor: Johannes Olearius
Melodie: Nun danket alle Gott
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Neu eingerichtetes [evangelisches]
Sachsen-Weimar-Eisenach-Jenaisches-Gesangbuch
Herausgegeben von Johann Georg Weber
Verlag Siegmund Heinrich, priv. Buchhändler
Weimar, 1755
Liednummer 388
Thema: Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Johannes Olearius (auch Johann Olearius; * 17. September 1611 in Halle (Saale); † 14. April 1684 in Weißenfels) war ein deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter.
Johannes Olearius wurde als dritter Sohn des Professors der Theologie Johann Olearius (1546–1623), der seit 1581 in Halle als Superintendent und Oberpfarrer wirkte, und seiner Frau Sibylla, geb. Nicander (1584–1622) geboren. Sein Bruder war der Theologe und Chronist Gottfried Olearius (1604–1685).
Wohlauf, mein Herz, zu Gott
Photo: Altarraum der evangelischen Heilig-Geist-Kirche in Wiesbaden-Biebrich, Hessen
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Wohlauf, mein Herz, zu Gott
1.) Wohlauf, mein Herz, zu Gott
Dein' Andacht fröhlich bringe,
Dass dein Wunsch und Gebet
Durch alle Wolken dringe,
Weil dich Gott beten heißt,
Weil dich sein lieber Sohn
So freudig treten heißt
Vor seinen Gnadenthron.
2.) Dein Vater ist's, der dir
Befohlen hat zu beten,
Dein Bruder ist's, der dich
Vor ihn getrost heißt treten,
Der werte Tröster ist's,
Der dir die Wort' gibt ein,
Drum muss auch dein Gebet
Gewiss erhöret sein.
3.) Da siehst du Gottes Herz,
Das dir nichts kann versagen,
Sein Mund, sein teures Wort
Vertreibt ja alles Zagen,
Was dir unmöglich deucht, (a)
Kann seine Vaterhand
Noch geben, die vor dir
So viel Not abgewandt.
4.) Komm nur, komm freudig her,
In Jesu Christi Namen,
Sprich: Lieber Vater, hilf,
Ich bin dein Kind, sprich Amen.
Ich weiß, es wird geschehn,
Du wirst mich lassen nicht:
Du wirst, du willst, du kannst
Tun, was dein Wort verspricht.
(a) scheint
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Autor: Johannes Olearius
Melodie: Nun danket alle Gott
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Neu eingerichtetes [evangelisches]
Sachsen-Weimar-Eisenach-Jenaisches-Gesangbuch
Herausgegeben von Johann Georg Weber
Verlag Siegmund Heinrich, priv. Buchhändler
Weimar, 1755
Liednummer 388
Thema: Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Johannes Olearius (auch Johann Olearius; * 17. September 1611 in Halle (Saale); † 14. April 1684 in Weißenfels) war ein deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter.
Johannes Olearius wurde als dritter Sohn des Professors der Theologie Johann Olearius (1546–1623), der seit 1581 in Halle als Superintendent und Oberpfarrer wirkte, und seiner Frau Sibylla, geb. Nicander (1584–1622) geboren. Sein Bruder war der Theologe und Chronist Gottfried Olearius (1604–1685).