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Das ist ein köstlich Ding
Photo: Epitaph in der evangelischen Nikolaikirche in Kiel
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Das ist ein köstlich Ding
1.) Das ist ein köstlich Ding,
Dass man dir, Höchster, danke
Und deinen Namen sing,
Der stets ist, wie er war,
Groß, herrlich, wunderbar
Und der in Jesu Christ
Uns offenbaret ist.
2.) Dein Thron hat Ruhm allein,
Dass er niemalen wanke.
Dein Reich muss ewig sein,
Dein Werk ist stets das Best',
Dein Wort ist wahr und fest,
Dein Rat ist tief und frei,
Dein Herz ist fromm und treu.
3.) Sonst ist kein Gott wie du,
Dein Ruhm ist wie dein Name,
Dir jauchzen Thronen zu,
Dich beten Engel an.
Dir singt, was singen kann.
Wie dir der Himmel ruft,
So schallt dir alle Luft.
4.) Dir bringt der Wahrheit Ruhm
Der dir versöhnte Same,
Des Sohnes Eigentum.
Dein Lob soll auch allein
In meinem Munde sein,
Wenn ich von Gnade sing,
Ist mir's ein köstlich Ding.
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Text: Philipp Friedrich Hiller
Melodie: Erleucht mich, Herr, mein Licht
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gefunden in:
Sammlung der vorzüglichsten Lieder
für Kirche, Schule und Haus
verlegt bei Samuel Elsner, Berlin, 1832
Liednummer 246 - Danklied
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Philipp Friedrich Hiller, geboren am 6.01.1699 in Mühlhausen an der Enz, heute ein Stadtteil von Mühlacker, evangelischer Pfarrer und ein bedeutender Kirchenlieddichter des württembergischen Pietismus,† 24.04.1769 in Steinheim am Albuch. Hiller wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Als er zwei Jahre alt war, starb sein Vater. Seine Mutter heiratete 1706 den Bürgermeister von Vaihingen an der Enz, der ihm ein guter Stiefvater war. Ab dem 14. Lebensjahr besuchte Hiller die Klosterschule in Denkendorf. Hier gewann der Klosterpräzeptor Johann Albrecht Bengel entscheidenden Einfluss auf Hiller. Ab 1716 besuchte er die Klosterschule in Maulbronn, ab 1719 das Theologische Stift in Tübingen.
Im Anschluss an seine Studien wurde Hiller 1724 Pfarrgehilfe in Brettach. Nach drei Jahren kehrte er zu seinen Eltern in Vaihingen zurück. Hier unterrichtete er seinen Bruder und vertrat benachbarte Pfarrer. Anschließend war er eine Zeitlang in Schwaigern Vikar, bevor er 1729 als Hauslehrer nach Nürnberg ging, wo er von 1729 bis 1731 weilte.
Ende 1731 ging Hiller als Vikar nach Hessigheim am Neckar. Die dortige Pfarrerstochter wurde 1732 seine Frau. Von 1732 bis 1736 war er Pfarrer in Neckargröningen bei Ludwigsburg, anschließend in Mühlhausen an der Enz und ab 1748 in Steinheim am Albuch bei Heidenheim. Wegen des geringen Gehaltes und mancherlei Krankheiten innerhalb seiner Familie hatte er große Sorgen um das tägliche Brot. 1751 erkrankte er selbst an einem Halsleiden. Trotz ärztlicher Bemühungen drohte er die Stimme zu verlieren. Wegen der andauernden Heiserkeit musste er die Predigertätigkeit aufgeben. Er behielt sein Amt bei, kümmerte sich um die Seelsorge. Den öffentlichen Dienst versah ein Vikar.
Durch seine Krankheit hatte er mehr Zeit für das Bibelstudium und seine dichterischen Arbeiten. Bis heute ist er in Württemberg der beliebteste Liederdichter. Er hatte 1073 Lieder gedichtet. Als sein Meisterstück zählt das am 28. August 1755 über Epheser Kapitel 1, Vers 21 und 22 gedichtete Lied 'von dem großen Erlöser': 'Jesus Christus herrscht als König' (EKG 123).
Das ist ein köstlich Ding
Photo: Epitaph in der evangelischen Nikolaikirche in Kiel
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Das ist ein köstlich Ding
1.) Das ist ein köstlich Ding,
Dass man dir, Höchster, danke
Und deinen Namen sing,
Der stets ist, wie er war,
Groß, herrlich, wunderbar
Und der in Jesu Christ
Uns offenbaret ist.
2.) Dein Thron hat Ruhm allein,
Dass er niemalen wanke.
Dein Reich muss ewig sein,
Dein Werk ist stets das Best',
Dein Wort ist wahr und fest,
Dein Rat ist tief und frei,
Dein Herz ist fromm und treu.
3.) Sonst ist kein Gott wie du,
Dein Ruhm ist wie dein Name,
Dir jauchzen Thronen zu,
Dich beten Engel an.
Dir singt, was singen kann.
Wie dir der Himmel ruft,
So schallt dir alle Luft.
4.) Dir bringt der Wahrheit Ruhm
Der dir versöhnte Same,
Des Sohnes Eigentum.
Dein Lob soll auch allein
In meinem Munde sein,
Wenn ich von Gnade sing,
Ist mir's ein köstlich Ding.
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Text: Philipp Friedrich Hiller
Melodie: Erleucht mich, Herr, mein Licht
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gefunden in:
Sammlung der vorzüglichsten Lieder
für Kirche, Schule und Haus
verlegt bei Samuel Elsner, Berlin, 1832
Liednummer 246 - Danklied
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Philipp Friedrich Hiller, geboren am 6.01.1699 in Mühlhausen an der Enz, heute ein Stadtteil von Mühlacker, evangelischer Pfarrer und ein bedeutender Kirchenlieddichter des württembergischen Pietismus,† 24.04.1769 in Steinheim am Albuch. Hiller wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Als er zwei Jahre alt war, starb sein Vater. Seine Mutter heiratete 1706 den Bürgermeister von Vaihingen an der Enz, der ihm ein guter Stiefvater war. Ab dem 14. Lebensjahr besuchte Hiller die Klosterschule in Denkendorf. Hier gewann der Klosterpräzeptor Johann Albrecht Bengel entscheidenden Einfluss auf Hiller. Ab 1716 besuchte er die Klosterschule in Maulbronn, ab 1719 das Theologische Stift in Tübingen.
Im Anschluss an seine Studien wurde Hiller 1724 Pfarrgehilfe in Brettach. Nach drei Jahren kehrte er zu seinen Eltern in Vaihingen zurück. Hier unterrichtete er seinen Bruder und vertrat benachbarte Pfarrer. Anschließend war er eine Zeitlang in Schwaigern Vikar, bevor er 1729 als Hauslehrer nach Nürnberg ging, wo er von 1729 bis 1731 weilte.
Ende 1731 ging Hiller als Vikar nach Hessigheim am Neckar. Die dortige Pfarrerstochter wurde 1732 seine Frau. Von 1732 bis 1736 war er Pfarrer in Neckargröningen bei Ludwigsburg, anschließend in Mühlhausen an der Enz und ab 1748 in Steinheim am Albuch bei Heidenheim. Wegen des geringen Gehaltes und mancherlei Krankheiten innerhalb seiner Familie hatte er große Sorgen um das tägliche Brot. 1751 erkrankte er selbst an einem Halsleiden. Trotz ärztlicher Bemühungen drohte er die Stimme zu verlieren. Wegen der andauernden Heiserkeit musste er die Predigertätigkeit aufgeben. Er behielt sein Amt bei, kümmerte sich um die Seelsorge. Den öffentlichen Dienst versah ein Vikar.
Durch seine Krankheit hatte er mehr Zeit für das Bibelstudium und seine dichterischen Arbeiten. Bis heute ist er in Württemberg der beliebteste Liederdichter. Er hatte 1073 Lieder gedichtet. Als sein Meisterstück zählt das am 28. August 1755 über Epheser Kapitel 1, Vers 21 und 22 gedichtete Lied 'von dem großen Erlöser': 'Jesus Christus herrscht als König' (EKG 123).