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Gott lob, dass deines Wortes Schall

Photo: Blick auf Wiesbaden-Dotzheim

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Gott lob, dass deines Wortes Schall

 

1.) Gott lob, dass deines Wortes Schall

Durch deine Diener überall

Und auch in unserm Landeskreis

Erschollen ist zu deinem Preis.

 

2.) Gott lob, dass dieser helle Schein

Erleuchtet meines Herzens Schrein,

Dadurch ich weiß und glaub' forthin,

Wer du bist, Gott, und wer ich bin.

 

3.) Ich weiß, dass ich von Anbeginn

Durch Adams Fall ein Sünder bin.

Deswegen deine Liebeshand

Mir deinen ein'gen Sohn gesandt.

 

4.) Der lauter Gnad an mir geübt,

Der mich bis in den Tod geliebt,

Der selbst sich auch für mich verbürgt,

Und anstatt meiner ist erwürgt.

 

5.) Ich weiß, dass der gerechte Mann

Dir, Gott, vollkommen g'nug getan,

Und dass ich bin durch seine Treu

Von Sünd', Tod, Höll' und Satan frei.

 

6.) Gott lob, dass, deines Geistes voll,

An wen und was ich glauben soll,

Aus deinem Wort gewiss ich weiß

Und sage dir zum Lob und Preis.

 

7.) Ich weiß, dass Gott mein Vater ist,

Mein Herr und Gott, mein Jesus Christ,

Gott Heilger Geist mein Trost allein

Und dann durch Jesum alles mein.

 

8.) Ich preise, Gott, mit höchstem Ruhm

Dein Wort und Evangelium.

Hilf, dass ich's stets mit Dank nehm an

Und hab die höchste Freude dran.

 

9.) Ach, lass es mir, und unverwendt

Die Sakramente bis ans End',

Lass beides blühn und wachsen sehr

Und Früchte bringen mehr und mehr.

 

10.) Ich nehm's zur Richtschnur und zum Stab,

Zum Trost und Schutz bis in mein Grab,

Und sterbe, wenn du willst, mein Hort,

Auf dich und auf dein Lebenswort.

 

11.) Ob Erd' und Himmel gleich vergehn,

So weiß ich, dass dein Wort bleibt stehn.

Drum führ ich danach meinen Lauf

Und geb auch meinen Geist drauf auf.

 

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Autor: Ämelie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt

Melodie: Lobt Gott in seinem Heiligtum

oder: Vom Himmel hoch, da komm ich her

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Der Gräfin Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt

Geistliche Lieder

Auswahl von Julius Leopold Pasig

Verlag Julius Fricke,

Halle [Saale],1855

Thema: Aposteltage

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Ämilie (auch Æmilie geschrieben) Juliane Reichsgräfin von Schwarzburg-Rudolstadt, geb. Gräfin von Barby und Mühlingen (* 19. August 1637 auf der Heidecksburg in Rudolstadt; † 3. Dezember 1706 in Rudolstadt) war eine bedeutende Dichterin geistlicher evangelischer Kirchenlieder.

Ämilie Juliane war die Tochter des Grafen Albert Friedrich von Barby und Mühlingen und seiner Gattin Ursula, geb. von Oldenburg-Delmenhorst. Während des Dreißigjährigen Krieges wohnte die Familie bei Graf Ludwig Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1581–1646) auf der Heidecksburg. Ämilie Julianes Vater starb 1641 und die Mutter 1642, worauf sie von Graf Ludwig Günther adoptiert und mit dessen Kindern zusammen erzogen wurde. Ihr Hofmeister in Rudolstadt war der Kirchenliederdichter und spätere Kanzler Ahasverus Fritsch.

Am 7. Juli 1665 heiratete sie ihren Vetter, den Reichsgrafen Albert Anton von Schwarzburg-Rudolstadt. 1667 und 1668 wurden zwei Kinder geboren, wovon eines schon drei Tage später starb. Sie war mit Ludmilla Elisabeth von Schwarzburg-Rudolstadt verschwägert, welche – Ämilies Vorbild folgend – ebenfalls geistliche Lieder verfasste.

Ämilie Juliane dichtete nahezu 600 geistliche Lieder, die beiden bekanntesten sind: ‚Bis hierher hat mich Gott gebracht’ (EG 329) und ‚Wer weiß, wie nahe mir mein Ende’ (EG 530).

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Ämelie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadts Lieder/ Hymns

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Advent

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Auf, auf, mein Herz, der Herr ist nah

Du Tochter Zion, du mein Herz

Nun hab ich es vernommen

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Mein Herz ist guter Dinge

Mein Herz sei Gottes Lobetal

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Darstellung des Herrn

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Wie bin ich doch so herzlich froh

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Ich bin in allem wohl zufrieden

Mein Gott, dein Will geschehe

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Morgenlied

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Habe Dank, mein Hirt und Hüter

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Passion

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Mein Jesus kommt, mein Herr und Gott

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Reiselied

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Gott Vater nimm in deine Hände hiermit mein Leib

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Sommerlied

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Ein Wetter steiget auf

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Sünde, Buße und Umkehr

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Gott, der du voller Güte bist

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach, Herr, schon deines Volkes doch

Ach, ich selig Jesuskind

Ach, Jesu, hilf, mir ist sehr bange

Ach, Jesu, komm, erquicke mich

Ach, Jesus lebt in mir, was fang ich an vor Freuden

Ach, Vater, Vater, zürne nicht

Ach, wann werd ich dahin kommen

Ach, wenn ich mich doch könnt in Jesu Lieb versenken

Ach, wie so sehnlich wart ich drauf

Anjetzo will sich enden

Auf, Christenherz, bei Leib nicht säum

Bedenke, Mensch, das Ende, bedenke deinen Tod

Bei dem Anfang dieser Wochen

Bis hierher hat mich Gott gebracht

Dank dir, Erhalter meines Lebens

Das alte Jahr ist nun zum Ende kommen

Das walt Gott Vater und Gott Sohn, und Heilger Geist im höchsten Thron 2

Das Wetter ist vorbei, durch Gottes Vatertreu

Dein, o Gott, soll ewig sein

Der Tod kommt nimmer mir zu früh

Dies ist der Tag, den Gott gemacht, an dem mir gute Post

Dieweil den Nächsten gleich als mich

Dreieinger Gott, dir sei Lob, Dank

Dreieiniger Gott, hab Lob und Dank

Dreieiniger Gott, mein Licht, mein Leben

Du allerliebster Jesu, du, wie groß ist deine Liebe

Du weißt es schon, mein Gott, wozu ich bin gebeten

Eh ich geh den Weg aller Welt

Ein Herz, das seinen Jesum liebt

Erhalt uns, Herr der Herrlichkeit

Es freuen sich jetzt Leut und Land

Es geht zur Hochzeit zu, die Krone blinkt von oben

Es ist dir, Jesu, unverborgen

Es kommt ein Wetter, wie ich hör

Es kommt her an unsre Grenze

Es kommt her mit schneller Schritten

Es sind dir, Gott, wohl schlechte Sachen

Flügel her, nur Flügel her, Jesu, ich will gerne scheiden

Freu dich, du werte Christenheit, dies ist der Tag des Herren, der Anfang

Gott lob, dass deines Wortes Schall

Gott lob, der Tag ist überstanden

Gott lob, die Hilfe ist erbeten

Gott lob, ich hab gestreuet

Gott lob, mir ists gelungen

Gott sei Lob, der Tag ist kommen

Gott Vater, Heilger Geist, ach, jetzt, jetzt Beistand leist

Gott Vater, ich ergebe dir mein gegebnes Kind

Gott Vater, sei gepriesen für deine große Vatertreu

Gott weiß es alles wohl zu machen

Gott, dein Wille ist geschehn

Gott, dich lob ich jetzt spate

Gott, du meines Herzens Teil

Gott, Heilger Geist, dir sei die Ehr

Gott, Heilger Geist, salb meine Seel

Gott, Heiliger Geist, ich flieh zu dir, lass mich nicht

Gott, mein Herz dir Dank zusendet, dir ich Preis und Ehre

Gott, mein Herze Dank dir sendet, weil mit Wohltun

Gott, sieh mich armen Sünder an

Groß ist, Herr, deine Güte, sehr groß ist deine Treu

Großer Gott, wir armen Sünder bitten dich aus Herzensgrund, siehe auf uns

Hab dank, Gott, dass du hast mir deine Lieb erwiesen

Hab Dank, Gott, dass du heut aus lauter Vatersgnaden

Halleluja, der Tag ist glücklich überlebet

Herr, mein Gott, lehre mich stets meine Tage zählen

Herr, meinen Geist befehl ich dir

Ich dank dir auf den Knien

Ich danke dir, mein Gott und Hort

Ich fall auf meine Knie

Ich halte mich zu dir, halt, Jesu, dich zu mir

Ich hebe Aug und Händ aufwärts

Ich hör dich donnern, Gott, und sehe deine Blitzen

Ich lasse Gott in allem walten, er mach es nur

Ich muss einen Herren haben

Ich schwöre dir, mein Gott

Ich werf bei diesem Morgen mich armes Sündenkind

Ich will bei Augaufschlagen dir gleich

Ich will es frei bekennen

Ich will nicht mehr sein meine

Ich will, Gott, nach deiner Hand

Ich ziehe in mein Haus mit Gott in Jesu Namen

In großer Schwachheit liegt dein Kind

Jesu Güte hat kein Ende, sie ist alle Morgen neu

Jesu, du hast meine Seele jetzt entrissen

Jesu, lass mir Gnad zukommen

Jetzt tret ich zu dem Gnadenthron

Komm Heilger Geist, mein Trost und Licht

Liebster Jesu, hier bin ich, soll ich ein neu Jahr anschreiten

Mein Freund ist mein und ich bin sein, der unter Rosen

Mein Freund, mein Herr und Gott, ich will dich

Mein Glaube sieht, wie Gottes Sohn verlässt

Mein Gott hat's mit mir gewandt

Mein Gott, der Monat ist dahin

Mein Gott, was du gegeben mir

Mein Gott, weil es dir so gefällt

Mein Herz sich fröhlich reget

Mein Herz vor Freuden hüpft und springt

Mein Herze mir im Leibe springt

Mein Jesu, ach wie froh bin ich

Mein Jesu, deine Lieb, Verdienst und bitter Leiden

Mein Jesu, der du alles weißt

Mein Jesu, habe Dank, dass du zu helfen kommen

Mein Jesu, ich bin eins mir dir

Mein Jesu, nimm mich auf, mein Helfer

Mein Jesus lebt in mir

Mein Vater, lehre mich stets meine tage zählen

Mein Werk will ich mit Gott anfangen

Mit Freudigkeit in diesem Nu zu dir

Nun geht es, sieh Gott Vater, hier jetzt an

Nun ist auch diese Woche hin

Nun ist der Tag verflossen

Nun, Jesu, ists an dem, dass ich zu dir mich nahe

Nun, wir sind auch diesmal satt, da uns Gott vergnügt

Nur einen Mittler habe ich

O du dreieiniger Gott, den ich mir auserlesen

O Freude, o Freude der glücklichen Stunden

O Gott, ich fall in deine Rut, die sich durch Krankheit zeiget

O heilige Dreieinigkeit, erhalt uns unsre Obrigkeit

Ohn Glauben dir, Gott, nichts gefällt

Seele, denke, was du machest

Segne, Vater, unsre Seelen

Sei, liebster Gott, gelobt, dass du durch Jesu Wunden

So mir was Widrigs widerfährt

Soll, mein Gott, ich jetzo sterben

Um mich hab ich mich ausbekümmert

Vater, ach, ich hab gesündigt

Vergiss, mein Herz, nicht, was Gott spricht

Vor aller Welt gesteh ichs gern

Warum betrübst du dich, mein Herz

Wer ist wohl, o Herr Jesu Christ, der dich

Wer kann so fröhlich, als wie ich

Wer weiß, wie nahe mir mein Ende, hin geht die Zeit

Wie es, Gott, dein Auge schauet

Wie gut es sei, mit Jesu wandern

Wie ich wohl und christlich lebe

Wie spielst du doch mit deinem Kinde

Wieder eine Woche geendet

Wir danken dir, Dreieinigkeit

Wir haben, Gott, dein Fest gehalten

Wird mein Bräutgam nicht bald kommen

Wo ist Jesus, mein Verlangen

Wohl dem, der allzeit gottgelassen

Zu dir ich, Jesu, dringe, um deinen Hals

Zur Lammeshochzeit komm ich, Gott

 

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Uploaded on August 5, 2016
Taken on May 20, 2015