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Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
1.) Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
Und willst uns mit dir selbst bewirten, speisen, tränken,
Wie kannst du freundlicher auf unsre Wohlfahrt denken!
Auch ich gehör, Gott lob, mit unter solche Zahl,
Die sich zu diesem Mahl in tiefster Demut nahen,
Und so viel Seligkeit von deinen Tisch empfahen. (a)
2.) Ich stelle mich dabei zerknirscht und gläubig ein,
Ich leugne es dir nicht, ich bin ein Missetäter,
Dein unbefugter Feind und schändlicher Verräter.
Doch eben dieses macht mir so viel Qual und Pein,
Dies treibt mich, solcher Last mich gänzlich zu entbinden,
Dass ich auch hier mich lass an deiner Tafel finden.
(a) alte Form von empfangen
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Daniel Schönemann
Melodie: ohne Angaben
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Gott-geheiligte Betrachtungen, Welche über verschiedene Stellen der Heil. Schrifft, In denen darüber gehaltenen Predigten, als ein kurtzer Innhalt derselben, Der Christlichen Gemeinde zu St. Georgen an Berlin in gebundener Rede vorgetragen, und auf Verlangen herausgegeben sind von Daniel Schönemann
Verlag Ambrosius Haude
1727, Berlin
Thema: Abendmahl
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Daniel Schönemann, Pseudonym Sincero (* 1695 zu Greifswald, + 1737 in Koppen bei Glogau/ Niederschlesien) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und begnadeter Dichter. Er wurde als Sohn eines Rektors in Greifswald geboren und studierte von 1708 bis 1711 Theologie. Anschließend lebte er einige Jahre bei seinem Vater, der inzwischen als Pastor nach Barth versetzt war, um demselben beim Predigen zu helfen. 1714 kam er als Hauslehrer nach Rostock, um nach anderthalb Jahren später ein Lehreramt in Güstrow anzutreten. Um diese Zeit entwickelte sich bei ihm, und zwar nach eigenen Angaben, infolge einer heftigen Krankheit, eine auffällige Begabung, aus dem Stegreif über alle möglichen Themen, namentlich über geistliche Dinge, in Versen zu reden, und zwar schneller, als mitgeschrieben werden konnte, wodurch er eine gewisse Berühmtheit erlangte. Der König Friedrich Wilhelm I. von Preußen wünschte ihn nach Berlin zu ziehen und verlieh ihm dazu zunächst 1721 die Pfarrei zu Geltow bei Potsdam und nicht lange darauf wurde er an die Kirche St. Georg in Berlin berufen. Hier wurde er auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Als der der reformierten Konfession angehörende König durch eine Verordnung 1735 in den Ritus des lutherischen Gottesdienstes eingriff, verlor auch Schönemann sein Amt, da er sich weigerte, der Verordnung zu folgen, um nicht in Gewissensnöte zu kommen. Er fand zunächst ein Asyl bei einem Herrn von Knobelsdorf zu Doms an der Queis/Oberlausitz und zog dann nach Koppen bei Glogau, wo er 1737 starb. Schönemann hat weltliche und namentlich viele geistliche Dichtungen herausgegeben. Unter den letztern sind etwa 200 eigentliche geistliche Lieder, von denen einzelne eine weitere Verbreitung gefunden haben. Es mag noch erwähnt werden, dass ihm der Ruhm gebührt, das längste überlieferte geistliche Lied gedichtet zu haben, nämlich ein Passionslied in 724 Strophen, das im Jahr 1736 in Berlin erschien.
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Daniel Schönemanns Lieder/ Hymns
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-------------------------
Passion
-------------------------
-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
Ach, dass sich nicht do viele finden
Ägypten, lass mich los
An deinen Todestag, herr Jesu, will ich denken
Armes Herze, Jesum haben
Auf, sorgenvolles Herz, lass alles Leid verschwinden
Beglücktes Golgatha, du heißest meine Ruh
Beladnes Herz, wohin mit deinen Missetaten
Beständig Unbestand ist auf der Welt zu hoffen
Christus Freund tritt ihn mit Füßen
Das Herz will mir vor Wehmeut brechen
Dass Jesus freundlich sei, ist aller Welt bekannt
Dein Freund wird, Jesu, dein Verräter
Dein Richter frager dich, Herr Jesu, wer du bist
Den schönsten Tisch hast du uns, Jesu, angerichtet
Denk, Juda, was du tust
Der Himmel kracht, die Erde bebet
Der Mensch ist ganz verkehrt, sein Dichten ist nicht gut
Dich drücken meine Sündenlasten
Dich spotten, Jesu, deine Freunde
Die Falschheit herrschet überall
Die Sünde stürzet ins Verderben
Dir, Jesu, schreibt und setzt dein Richter eine Schrift
Dir, Jesu, schwör ich alle Liebe
Du bist, Jesu, meine Liebe
Du lässest, Jesu, dich berauben
Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
Du schwitzest Blut, weil du mit Gott und Menschen ringest
Du verleugnest deinen Herrn
Du wirst am Kreuz, mein Herr und Gott
Du, Jesu, bist mein höchstes Gut
Endlich sieget und bekrieget ein Glaubenshand den Feind
Entkleideter, du kleidest mich
Erblasster Gottessohn, mein Herz bricht mir entzwei
Erkannter Schächer, freue dich
Erkenne, Jesu, mich für deinen Reichsgenossen
Erlöser, da ich dich am Kreuze hängen sehe
Erlöser, dein wahrhafter Mund
Erlöser, deine Marterwochen
Erlöser, der du selbst ein Fürst des Lebens bist
Erlöser, dir will ich geloben
Erlöser, ehe dir das Herz am Kreuze bricht
Erlöser, unter deinen Schändern
Erwürgtes Gotteslamm, an deinem Kreuzesstamm
Es bricht mein Herz auf Golgatha
Es salbet dich ein Weib, Gesalbeter des Herrn
Falsche Mäuler, frevle Zeugen
Frecher Missetäter, schändlicher Verräter
Fröhlich unter euren Pressen
Frommer Jesu, deine Schmerzen
Für mich gestorbner Freund, wenn ich einst
Gedenkt mein schlauer Feind
Getreuer Jesu, mir zu Gute
Gott wird sein Erbe nicht verlassen
Gott, meine Zuversicht, nun darf ich nicht verzagen
Herr Jesu, auch der Tod soll mich von dir nicht treiben
Herr Jesu, du bist wert, dass man dir Ehre tut
Herzensangst trifft dich, Erlöser
Ich bin nicht glücklicher zu schätzen
Ich bitte dich aus Hereznsgrund, mein Gott
Ich liege hier betrübt an deinem Kreuzesstamm
Ich sehe, Jesu, dich in deinem Schmerzen an
Ich sehe, Jesu, dich mit deinen Jüngern speisen
Ich sehe, Jesu, dich mit großer Not umgeben
Ich senke deine Glieder, mein Jesu, ächzend nieder
Ich stehe trauensvoll, mein Freund, bei deiner Leich
Ich weiß die Tränen nicht zu stillen
Ich werfe mich vor dir, mein teurer Jesu, nieder
Ich will bei Jesu Grabe sterben
Ihr Sünder, habet ihr ein Teufelskind gesehen
Jammervolle Herzen, allen euren Schmerzen
Jerusalem, was machest du
Jesu, deine Feinde halten wider dich zusammen Rat
Jesu, du bekennest freudig, da dich deine Feinde fragen
Jesu, du gibst Red und Antwort deinem Richter
Jesu, ich will mit dir gehn
Jesu, meine Zuversicht, lass mich nicht vergeblich klagen
Jesu, meiner Seelen Leben, wenn du kommst
Jesu, schließ in deine Wunden meine kranke Seele ein
Jesus machet uns ein Mahl
Jesus Verbleibet mir alles in allen
Jesus wird ins Grab versenket
Judas suchet Trost und Rat
Kann es dir in Juda möglich sein
Kommet her, verstockte Sünder
Man beschuldiget dich, Jesu, der du doch
Man hasset einen Freund, der unbegreiflich liebet
Man legt dich, Jesu, in dein Grab
Man nimmt dich von dem Kreuz herab
Man nimmt, Erlöser, dir das Deine
Mein Golgatha, mein Bleiben soll bei dir
Mein Gott, ich bitte Gnade
Mein Herz, sei nicht von Stahl und Steinen
Mein Jesu, ich will mich in deine Wunden schließen
Mein Jesus muss ein Sünder heißen
Mein Jesus träget meine Schuld
Mein Lebensfürst soll nicht mehr leben
Meine Seele ist voll Jammer
Meiner Sünden große Menge
Meines Jesu bitter Leiden
Menschen können mich nicht trösten
Muss ein verfluchtes Holz den Baum des Lebens tragen
Nur du, Herr Jesu, kannst mir zeigen
O schreckensvoller Tod, so will das Weltkind sprechen
Ob mich die Welt gleich schnöde hält
Offne Seite, sichre Höhle
Schmerzensmann, du jammerst mich
Sieg, Sieg mein Kämpfen ist zu Ende
So wirst du, Jesu, denn von Juda übergeben
Sünder willst du dich verstecken
Teurer Jesu, ach, wie schnöde halten deine Feinde dich
Teurer Jesu, dein Begräbnis wird vortrefflich wohl bestellet
Tretet her, geehrte Frommen
Verräterisches Herze, dich quälet jetzt
Vor Gott kann nichts verborgen werden
Was hat, Erlöser, dich vor Todesangst umgeben
Was ist doch an diesem Tage Sonderbares vorgegangen
Welch Anblick, sehe ich dich, teurer Jesu, nackt
Welt, behalte deine Ehre
Welt, behalte deinen Witz
Welt, dein Wein ist mir zu bitter
Wenn mich Seelenangst will in die Enge treiben
Wer Christi Jünger ist, muss Kreuz und Trübsal leiden
Wer hat zu leiden dich gemacht
Wer Jesum ohne Scheu bekennet
Wie groß sind, Jesu, deine Schmerzen
Wie hängt des Höchsten Kraft auf Golgatha entkräftet
Wie will ich, Jesu, dein vergessen
Wirf, Sünder, einen Blick nach Jesu Kreuze hin
Wohin soll ich Verfolgter fliehen
Zum Kreuze Jesu will ich eilen
Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
1.) Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
Und willst uns mit dir selbst bewirten, speisen, tränken,
Wie kannst du freundlicher auf unsre Wohlfahrt denken!
Auch ich gehör, Gott lob, mit unter solche Zahl,
Die sich zu diesem Mahl in tiefster Demut nahen,
Und so viel Seligkeit von deinen Tisch empfahen. (a)
2.) Ich stelle mich dabei zerknirscht und gläubig ein,
Ich leugne es dir nicht, ich bin ein Missetäter,
Dein unbefugter Feind und schändlicher Verräter.
Doch eben dieses macht mir so viel Qual und Pein,
Dies treibt mich, solcher Last mich gänzlich zu entbinden,
Dass ich auch hier mich lass an deiner Tafel finden.
(a) alte Form von empfangen
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Autor: Daniel Schönemann
Melodie: ohne Angaben
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Gott-geheiligte Betrachtungen, Welche über verschiedene Stellen der Heil. Schrifft, In denen darüber gehaltenen Predigten, als ein kurtzer Innhalt derselben, Der Christlichen Gemeinde zu St. Georgen an Berlin in gebundener Rede vorgetragen, und auf Verlangen herausgegeben sind von Daniel Schönemann
Verlag Ambrosius Haude
1727, Berlin
Thema: Abendmahl
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Daniel Schönemann, Pseudonym Sincero (* 1695 zu Greifswald, + 1737 in Koppen bei Glogau/ Niederschlesien) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und begnadeter Dichter. Er wurde als Sohn eines Rektors in Greifswald geboren und studierte von 1708 bis 1711 Theologie. Anschließend lebte er einige Jahre bei seinem Vater, der inzwischen als Pastor nach Barth versetzt war, um demselben beim Predigen zu helfen. 1714 kam er als Hauslehrer nach Rostock, um nach anderthalb Jahren später ein Lehreramt in Güstrow anzutreten. Um diese Zeit entwickelte sich bei ihm, und zwar nach eigenen Angaben, infolge einer heftigen Krankheit, eine auffällige Begabung, aus dem Stegreif über alle möglichen Themen, namentlich über geistliche Dinge, in Versen zu reden, und zwar schneller, als mitgeschrieben werden konnte, wodurch er eine gewisse Berühmtheit erlangte. Der König Friedrich Wilhelm I. von Preußen wünschte ihn nach Berlin zu ziehen und verlieh ihm dazu zunächst 1721 die Pfarrei zu Geltow bei Potsdam und nicht lange darauf wurde er an die Kirche St. Georg in Berlin berufen. Hier wurde er auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Als der der reformierten Konfession angehörende König durch eine Verordnung 1735 in den Ritus des lutherischen Gottesdienstes eingriff, verlor auch Schönemann sein Amt, da er sich weigerte, der Verordnung zu folgen, um nicht in Gewissensnöte zu kommen. Er fand zunächst ein Asyl bei einem Herrn von Knobelsdorf zu Doms an der Queis/Oberlausitz und zog dann nach Koppen bei Glogau, wo er 1737 starb. Schönemann hat weltliche und namentlich viele geistliche Dichtungen herausgegeben. Unter den letztern sind etwa 200 eigentliche geistliche Lieder, von denen einzelne eine weitere Verbreitung gefunden haben. Es mag noch erwähnt werden, dass ihm der Ruhm gebührt, das längste überlieferte geistliche Lied gedichtet zu haben, nämlich ein Passionslied in 724 Strophen, das im Jahr 1736 in Berlin erschien.
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Daniel Schönemanns Lieder/ Hymns
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, dass sich nicht do viele finden
Ägypten, lass mich los
An deinen Todestag, herr Jesu, will ich denken
Armes Herze, Jesum haben
Auf, sorgenvolles Herz, lass alles Leid verschwinden
Beglücktes Golgatha, du heißest meine Ruh
Beladnes Herz, wohin mit deinen Missetaten
Beständig Unbestand ist auf der Welt zu hoffen
Christus Freund tritt ihn mit Füßen
Das Herz will mir vor Wehmeut brechen
Dass Jesus freundlich sei, ist aller Welt bekannt
Dein Freund wird, Jesu, dein Verräter
Dein Richter frager dich, Herr Jesu, wer du bist
Den schönsten Tisch hast du uns, Jesu, angerichtet
Denk, Juda, was du tust
Der Himmel kracht, die Erde bebet
Der Mensch ist ganz verkehrt, sein Dichten ist nicht gut
Dich drücken meine Sündenlasten
Dich spotten, Jesu, deine Freunde
Die Falschheit herrschet überall
Die Sünde stürzet ins Verderben
Dir, Jesu, schreibt und setzt dein Richter eine Schrift
Dir, Jesu, schwör ich alle Liebe
Du bist, Jesu, meine Liebe
Du lässest, Jesu, dich berauben
Du machests, Jesu, uns ein gnadenvolles Mahl
Du schwitzest Blut, weil du mit Gott und Menschen ringest
Du verleugnest deinen Herrn
Du wirst am Kreuz, mein Herr und Gott
Du, Jesu, bist mein höchstes Gut
Endlich sieget und bekrieget ein Glaubenshand den Feind
Entkleideter, du kleidest mich
Erblasster Gottessohn, mein Herz bricht mir entzwei
Erkannter Schächer, freue dich
Erkenne, Jesu, mich für deinen Reichsgenossen
Erlöser, da ich dich am Kreuze hängen sehe
Erlöser, dein wahrhafter Mund
Erlöser, deine Marterwochen
Erlöser, der du selbst ein Fürst des Lebens bist
Erlöser, dir will ich geloben
Erlöser, ehe dir das Herz am Kreuze bricht
Erlöser, unter deinen Schändern
Erwürgtes Gotteslamm, an deinem Kreuzesstamm
Es bricht mein Herz auf Golgatha
Es salbet dich ein Weib, Gesalbeter des Herrn
Falsche Mäuler, frevle Zeugen
Frecher Missetäter, schändlicher Verräter
Fröhlich unter euren Pressen
Frommer Jesu, deine Schmerzen
Für mich gestorbner Freund, wenn ich einst
Gedenkt mein schlauer Feind
Getreuer Jesu, mir zu Gute
Gott wird sein Erbe nicht verlassen
Gott, meine Zuversicht, nun darf ich nicht verzagen
Herr Jesu, auch der Tod soll mich von dir nicht treiben
Herr Jesu, du bist wert, dass man dir Ehre tut
Herzensangst trifft dich, Erlöser
Ich bin nicht glücklicher zu schätzen
Ich bitte dich aus Hereznsgrund, mein Gott
Ich liege hier betrübt an deinem Kreuzesstamm
Ich sehe, Jesu, dich in deinem Schmerzen an
Ich sehe, Jesu, dich mit deinen Jüngern speisen
Ich sehe, Jesu, dich mit großer Not umgeben
Ich senke deine Glieder, mein Jesu, ächzend nieder
Ich stehe trauensvoll, mein Freund, bei deiner Leich
Ich weiß die Tränen nicht zu stillen
Ich werfe mich vor dir, mein teurer Jesu, nieder
Ich will bei Jesu Grabe sterben
Ihr Sünder, habet ihr ein Teufelskind gesehen
Jammervolle Herzen, allen euren Schmerzen
Jerusalem, was machest du
Jesu, deine Feinde halten wider dich zusammen Rat
Jesu, du bekennest freudig, da dich deine Feinde fragen
Jesu, du gibst Red und Antwort deinem Richter
Jesu, ich will mit dir gehn
Jesu, meine Zuversicht, lass mich nicht vergeblich klagen
Jesu, meiner Seelen Leben, wenn du kommst
Jesu, schließ in deine Wunden meine kranke Seele ein
Jesus machet uns ein Mahl
Jesus Verbleibet mir alles in allen
Jesus wird ins Grab versenket
Judas suchet Trost und Rat
Kann es dir in Juda möglich sein
Kommet her, verstockte Sünder
Man beschuldiget dich, Jesu, der du doch
Man hasset einen Freund, der unbegreiflich liebet
Man legt dich, Jesu, in dein Grab
Man nimmt dich von dem Kreuz herab
Man nimmt, Erlöser, dir das Deine
Mein Golgatha, mein Bleiben soll bei dir
Mein Gott, ich bitte Gnade
Mein Herz, sei nicht von Stahl und Steinen
Mein Jesu, ich will mich in deine Wunden schließen
Mein Jesus muss ein Sünder heißen
Mein Jesus träget meine Schuld
Mein Lebensfürst soll nicht mehr leben
Meine Seele ist voll Jammer
Meiner Sünden große Menge
Meines Jesu bitter Leiden
Menschen können mich nicht trösten
Muss ein verfluchtes Holz den Baum des Lebens tragen
Nur du, Herr Jesu, kannst mir zeigen
O schreckensvoller Tod, so will das Weltkind sprechen
Ob mich die Welt gleich schnöde hält
Offne Seite, sichre Höhle
Schmerzensmann, du jammerst mich
Sieg, Sieg mein Kämpfen ist zu Ende
So wirst du, Jesu, denn von Juda übergeben
Sünder willst du dich verstecken
Teurer Jesu, ach, wie schnöde halten deine Feinde dich
Teurer Jesu, dein Begräbnis wird vortrefflich wohl bestellet
Tretet her, geehrte Frommen
Verräterisches Herze, dich quälet jetzt
Vor Gott kann nichts verborgen werden
Was hat, Erlöser, dich vor Todesangst umgeben
Was ist doch an diesem Tage Sonderbares vorgegangen
Welch Anblick, sehe ich dich, teurer Jesu, nackt
Welt, behalte deine Ehre
Welt, behalte deinen Witz
Welt, dein Wein ist mir zu bitter
Wenn mich Seelenangst will in die Enge treiben
Wer Christi Jünger ist, muss Kreuz und Trübsal leiden
Wer hat zu leiden dich gemacht
Wer Jesum ohne Scheu bekennet
Wie groß sind, Jesu, deine Schmerzen
Wie hängt des Höchsten Kraft auf Golgatha entkräftet
Wie will ich, Jesu, dein vergessen
Wirf, Sünder, einen Blick nach Jesu Kreuze hin
Wohin soll ich Verfolgter fliehen
Zum Kreuze Jesu will ich eilen