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Zu dir, o Höchster, steig empor
Zu dir, o Höchster, steig empor
1.) Zu dir, o Höchster, steig empor
Des Herzens Preis und Dank!
Froh misch in hoher Engel Chor
Sich unser Lobgesang!
2.) Er dringe, gleich dem Morgenstrahl,
Rein aus beglückter Brust!
Weit schalle über Berg und Tal
Des Dankens fromme Lust!
3.) Denn unsers Gottes Segenshand
Wird nimmer müd' und leer.
Von seiner Liebe jauchzt das Land,
Von seiner Huld das Meer.
4.) Sein Atem hauchet der Natur
Getreue Kräfte ein.
Sein Walten preist die goldne Flur,
Sein Wirken singt der Hain.
5.) Mit überschwänglich reicher Macht,
Die ewig wohl getan,
Sah er, der über alle wacht,
Auch uns in Gnaden an.
6.) Hoch ruht, in Scheuern aufgebaut,
Die Frucht von diesem Jahr,
Und ruft uns zu: Dem Herrn vertraut,
Er segnet immerdar!
7.) Die Sorgen fliehn in ihre Nacht,
Dort lasst sie förder ruhn!
Der Herr, der uns so wohl bedacht,
Will ewiglich es tun.
8.) Drum zage nie, mein Herz und Sinn!
Hat er nicht stets beglückt?
Mit überschwänglichem Gewinn
Hat er das Jahr geschmückt.
9.) So schall aus voller Brust hervor
Dem Höchsten Preis und Dank!
Froh misch in hoher Engel Chor
Sich unser Lobgesang!
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Autor: Gottfried Wilhelm Fink
Melodie: Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich
oder: Nun danket all und bringet Ehr
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gefunden in:
Sammlung christlicher Lieder zum Gebrauche
für die öffentliche und häusliche Andacht
als Entwurf eines Gesangbuches für die
Evangelisch-protestantische Kirche
des Großherzogtums Baden herausgegeben
Verlag von J.M. Katz, Witwe
Pforzheim, 1831
Liednummer 482
Thema: Aussaat und Ernte
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Gottfried Wilhelm Fink (* 8. März 1783 in Sulza (ehemals Stadtsulza, Südliches Saaletal); † 27. August 1846 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Musiktheoretiker, evangelischer Theologe und Dichter.
In den Jahren 1804 bis 1808 studierte er Theologie in Leipzig, wo er sich dem Corps Lusatia anschloss; nebenher erfolgten erste Versuche in der Komposition sowie der Dichtkunst. Die meisten seiner Liedkompositionen sind dieser Zeitperiode zuzuordnen. Von 1811 an hatte er einige Jahre das Amt des Vikars in Leipzig inne, gründete darüber hinaus eine Erziehungsanstalt, deren Vorstand er bis 1829 innehatte. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts arbeitete er an der Allgemeinen musikalischen Zeitschrift mit. Von 1827 an hatte er den Posten des Chefredakteurs dieser Zeitschrift inne, den er 15 Jahre lang bekleidete.
Seit 1838 war Fink als Dozent an der Universität Leipzig tätig, bis er 1841 Privatdozent der Musikwissenschaft an der dortigen Universität wurde. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin und ein Jahr später wurde er zum Universitätsmusikdirektor berufen.
Gottfried Wilhelm Fink wurde zeitlebens als Musiktheoretiker und Komponist hoch geschätzt. Ihm wurden sowohl im In- wie auch im Ausland zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zuteil. Im Jahre 1838 verlieh ihm zudem die Philosophische Fakultät der Leipziger Universität die Ehrendoktorwürde.
Sein kompositorisches Schaffen ist vor allem durch Lieder, Gesangssammlungen und Balladen gekennzeichnet. Die Texte zu seinen Liedkompositionen stammen hauptsächlich von ihm selbst. Darüber hinaus machte er sich einen Namen als Verfasser bedeutender Werke der Musiktheorie und Musikgeschichte.
Am bekanntesten wurde er jedoch als Herausgeber des Musikalischen Hausschatzes der Deutschen (einer Sammlung von etwa 1.000 Liedern und Gesängen) sowie der Deutschen Liedertafel (einer Sammlung von mehrstimmigen Männergesängen).
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Gottfried Wilhelm Finks Lieder/ Hymns
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Wies auch geht, ich leb in Frieden
-------------------------
Frühlingslied
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Dem Ewgen unsre Lieder, was auch das Herz bewegt
O teure Segensgaben, die wir empfangen haben
-------------------------
Weihnachten
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Auf, kommt und grüßet heut mit mir
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, wohin sollt ich mich wenden
An Gottes Güte will ich denken
Blickt liebend euch ins Angesicht und schlingt
Der Abend hüllt das schöne Land
Der ewgen Wahrheit reines Licht
Du Liebling meiner Lieder, o Abend, senke du
Erwacht sind meine Sinne
Herr, unser Schirm und starker Hort
Herr, wir danken dir von Herzen, dir, der nichts
Herz, willst du nicht erwachen
Hier stehn wir an den Hügeln, wo mancher Teure ruht
Ich bete dich im Glauben an, Herr, meine Zuversicht
Noch ist es Nacht auf Erden
So geh ich denn mit gutem Mut an meine Tagespflicht
Unser Tagwerk ist vollendet
Wenn ich aus dem Stadtgewühle
Wiederum hat sich die Nacht geendet
Zu dir, o Höchster, steig empor
Zu dir, o Höchster, steig empor
1.) Zu dir, o Höchster, steig empor
Des Herzens Preis und Dank!
Froh misch in hoher Engel Chor
Sich unser Lobgesang!
2.) Er dringe, gleich dem Morgenstrahl,
Rein aus beglückter Brust!
Weit schalle über Berg und Tal
Des Dankens fromme Lust!
3.) Denn unsers Gottes Segenshand
Wird nimmer müd' und leer.
Von seiner Liebe jauchzt das Land,
Von seiner Huld das Meer.
4.) Sein Atem hauchet der Natur
Getreue Kräfte ein.
Sein Walten preist die goldne Flur,
Sein Wirken singt der Hain.
5.) Mit überschwänglich reicher Macht,
Die ewig wohl getan,
Sah er, der über alle wacht,
Auch uns in Gnaden an.
6.) Hoch ruht, in Scheuern aufgebaut,
Die Frucht von diesem Jahr,
Und ruft uns zu: Dem Herrn vertraut,
Er segnet immerdar!
7.) Die Sorgen fliehn in ihre Nacht,
Dort lasst sie förder ruhn!
Der Herr, der uns so wohl bedacht,
Will ewiglich es tun.
8.) Drum zage nie, mein Herz und Sinn!
Hat er nicht stets beglückt?
Mit überschwänglichem Gewinn
Hat er das Jahr geschmückt.
9.) So schall aus voller Brust hervor
Dem Höchsten Preis und Dank!
Froh misch in hoher Engel Chor
Sich unser Lobgesang!
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Autor: Gottfried Wilhelm Fink
Melodie: Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich
oder: Nun danket all und bringet Ehr
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gefunden in:
Sammlung christlicher Lieder zum Gebrauche
für die öffentliche und häusliche Andacht
als Entwurf eines Gesangbuches für die
Evangelisch-protestantische Kirche
des Großherzogtums Baden herausgegeben
Verlag von J.M. Katz, Witwe
Pforzheim, 1831
Liednummer 482
Thema: Aussaat und Ernte
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Gottfried Wilhelm Fink (* 8. März 1783 in Sulza (ehemals Stadtsulza, Südliches Saaletal); † 27. August 1846 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Musiktheoretiker, evangelischer Theologe und Dichter.
In den Jahren 1804 bis 1808 studierte er Theologie in Leipzig, wo er sich dem Corps Lusatia anschloss; nebenher erfolgten erste Versuche in der Komposition sowie der Dichtkunst. Die meisten seiner Liedkompositionen sind dieser Zeitperiode zuzuordnen. Von 1811 an hatte er einige Jahre das Amt des Vikars in Leipzig inne, gründete darüber hinaus eine Erziehungsanstalt, deren Vorstand er bis 1829 innehatte. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts arbeitete er an der Allgemeinen musikalischen Zeitschrift mit. Von 1827 an hatte er den Posten des Chefredakteurs dieser Zeitschrift inne, den er 15 Jahre lang bekleidete.
Seit 1838 war Fink als Dozent an der Universität Leipzig tätig, bis er 1841 Privatdozent der Musikwissenschaft an der dortigen Universität wurde. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin und ein Jahr später wurde er zum Universitätsmusikdirektor berufen.
Gottfried Wilhelm Fink wurde zeitlebens als Musiktheoretiker und Komponist hoch geschätzt. Ihm wurden sowohl im In- wie auch im Ausland zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zuteil. Im Jahre 1838 verlieh ihm zudem die Philosophische Fakultät der Leipziger Universität die Ehrendoktorwürde.
Sein kompositorisches Schaffen ist vor allem durch Lieder, Gesangssammlungen und Balladen gekennzeichnet. Die Texte zu seinen Liedkompositionen stammen hauptsächlich von ihm selbst. Darüber hinaus machte er sich einen Namen als Verfasser bedeutender Werke der Musiktheorie und Musikgeschichte.
Am bekanntesten wurde er jedoch als Herausgeber des Musikalischen Hausschatzes der Deutschen (einer Sammlung von etwa 1.000 Liedern und Gesängen) sowie der Deutschen Liedertafel (einer Sammlung von mehrstimmigen Männergesängen).
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Gottfried Wilhelm Finks Lieder/ Hymns
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Wies auch geht, ich leb in Frieden
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Frühlingslied
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Dem Ewgen unsre Lieder, was auch das Herz bewegt
O teure Segensgaben, die wir empfangen haben
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Weihnachten
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Auf, kommt und grüßet heut mit mir
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, wohin sollt ich mich wenden
An Gottes Güte will ich denken
Blickt liebend euch ins Angesicht und schlingt
Der Abend hüllt das schöne Land
Der ewgen Wahrheit reines Licht
Du Liebling meiner Lieder, o Abend, senke du
Erwacht sind meine Sinne
Herr, unser Schirm und starker Hort
Herr, wir danken dir von Herzen, dir, der nichts
Herz, willst du nicht erwachen
Hier stehn wir an den Hügeln, wo mancher Teure ruht
Ich bete dich im Glauben an, Herr, meine Zuversicht
Noch ist es Nacht auf Erden
So geh ich denn mit gutem Mut an meine Tagespflicht
Unser Tagwerk ist vollendet
Wenn ich aus dem Stadtgewühle
Wiederum hat sich die Nacht geendet