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O Herr, du bist der gute Hirt
O Herr, du bist der gute Hirt
1.) O Herr, du bist der gute Hirt
Und wir sind deine Herde.
Wenn meiner gleich (der ich verirrt)
Ein Seelenwolf begehrte,
So wirst Du mir doch stehen bei,
Dass ich, o Herr, durch deine Treu'
Von ihm errettet werde.
2.) Du nimmst Dich ja der Lämmer an,
Weil sie Dir zugehören.
Mit Gunst bleibst Du uns zugetan,
Dass uns nichts kann versehren.
Ob noch so groß der Wölfe Grimm,
So fürchten sie doch deine Stimm',
Und lassen ihnen wehren.
3.) Ob sie uns allerseits mit Macht
Einschließen und umringen.
So werden wir von Dir bewacht,
Dass sie nicht auf uns dringen.
Herr, Du bist unser Hirt und Hort,
Der Du auch nur mit einem Wort
Kannst ihren Mut bezwingen.
4.) Und ob gleich ihrer noch so viel,
Wirst Du es doch nicht leiden,
Dass sie ihr vorgesetztes Ziel
Aus Frevel, überschreiten:
Es soll uns weder Furcht, noch Tod,
Es soll uns weder Angst und Not,
Noch irgend etwas scheiden.
5.) Du bist der Hüter Israel,
Auf den wir uns verlassen!
Wer Dir zuläuft, dem hilfst Du schnell
Und schütz ihn bestermaßen.
Die kleine Herde liebest Du,
Und gibst dem schlauen Wolf nicht zu,
Dass er sie möge fassen.
6.) Halt über uns, Du treuer Hirt!
Wie Du bisher gepflogen.
Wer Dir beständig trauen wird,
Der findt sich nicht betrogen.
Du bist's, der diese arge Rott'
Gehemmt, dass sie mit Schand und Spott
Von uns ist abgezogen!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Christoph Arnold
Melodie: Christ lag in Todesbanden
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Augen- und Hertzens-Lust
Das ist, Emblematische Fürstellung
der Sonn-und Festtäglichen Evangelien [...]
Zugerichtet von Johann Michael Dilherrn
[mit 90 Liedern von Christoph Arnold]
Verlag Johann Andreas Endter
Nürnberg, 1661
Thema: Christuslied
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Christoph Arnold (* 12. April 1627 in Hersbruck; † 30. Juni 1685 in Nürnberg) war evangelischer Theologe, Kirchenlieddichter und Dichter im Pegnesischen Blumenorden.
Der aus Hersbruck stammende Sohn des Pfarrers Caspar Arnold (1599–1666) wurde 1645 mit 17 Jahren von Georg Philipp Harsdörffer als sechstes Mitglied in die gerade gegründete Dichtergesellschaft aufgenommen. Nach dem Besuch des Egidiengymnasiums in Nürnberg und dem Studium an der Universität Altdorf, die er 1649 mit dem Magisterexamen abschloss, hielt er sich mehrere Jahre in England und Holland auf.
Kurz vor seiner Abreise veröffentlichte er 1649 eines der grammatikalischen Werke der Barockzeit im Umfeld der Sprachstudien von Justus Georg Schottelius.
Wieder zurück in Nürnberg, wirkte er ab 1653 als Diakon an der dortigen Frauenkirche und als Professor für Poesie, Eloquenz und griechische Sprache am Egidiengymnasiums. 1657 wurde seine lateinische Stillehre ‚Linguae latinae ornatus’ in hoher Auflage gedruckt.
Das besondere Interesse Arnolds galt der byzantinischen Kultur, der Orientalistik, den vergleichenden Religionsgeschichte, der Geschichte Südostasiens und der Numismatik, darüber hinaus verfasste er Kommentare und Texte zur griechischen und römischen klassischen Antike.
In Johann Michael Dilherrs ‚Augen- und Herzens-Lust’ (1661) sind 90 geistliche Lieder Arnolds gedruckt.
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Christoph Arnolds Lieder/ Hymns
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-------------------------
Advent
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Willkomm, mein Heiland, Trost und Hort
-------------------------
Epiphanias
-------------------------
-------------------------
Frühlingslied
-------------------------
Wach auf, mein Herz und schau dort hin
-------------------------
Himmelfahrt
-------------------------
Lasset uns beständig trachten nur nach dem
-------------------------
Johannisfest
-------------------------
Ihr Sünder, hört, wer ruft euch dort
-------------------------
Mariä Heimsuchung
-------------------------
-------------------------
Passion
-------------------------
Ach, wie nichtig und untüchtig
-------------------------
Pfingsten
-------------------------
Betracht, o Mensch, die Gnad und schau
-------------------------
Sünde, Buße und Umkehr
-------------------------
Du dumme Welt, was tust du doch
-------------------------
Trinitatis
-------------------------
Du blinder Mensch, wie magst du dich
-------------------------
Verklärungsfest
-------------------------
-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
Ach Gott, wo soll ich immer hin
Ach Herr, meine matte Seele dürstet nach Barmherzigkeit
Ach Herr, mich drückt die Sündenlast
Ach Mensch, was liebst du an der Welt
Auf, auf, du Sünder schläfst du denn
Das fromme Lamm erduldet
Des Menschen Sohn wird kommen in seiner Herrlichkeit
Die Arge Welt ist ganz verwicht
Die schnöde Welt liegt eingesenkt
Du Friedensfürst, Herr Jesu Christ, wie groß
Du kummervolles Christenherz
Ein Herz ist guter Dinge, die Seel ist freudenvoll
Entsetz dich nicht vor diesem Stand
Es hat mich fast, der Sünden Last, ganz hinter sich gerissen
Es ist hier nichts denn Weh und Ach
Es saust und braust das wilde Meer
Es wird nicht gleich so ausgemacht
Freue dich, du ganze Christenheit
Gedenk, Mensch, und vergiss es nicht
Herr Gott, du meine Zuversicht, lass mich
Herr Gott, erzeig uns deine Gunst
Herr Gott, halt mich in deiner Hut
Herr Gott, ich fall auf meine Knie
Herr Himmels und der Erden, mein Schutz
Herr Jesu, schlafe nicht, wenn Mast und Segel
Herr, der du erstanden von des Todes Banden
Herr, sei du unser Schutz und Wall
Hier scheinet mir die Gnadensonn
Hör, liebe Seel, sei wohlgemut
Hör, lieber Mensch, was scheuest du
Ich bin Tag und Nacht beflissen
Ich gräme mich von Herzensgrund
Jesu, der du hast gebunden Höll und Teufel
Jetzt ist die angenehme Zeit zu Gott sich zu bekehren
Lass Menschenwitz nicht Meister sein
Lasset uns behutsam gehen
Lasset uns Gott dankbar sein, der uns macht
Liebster Jesu, meine Seele hat all ihre Zuversicht
Lobet Gott mit vollem Mund
Mein Geist freuet sich nun Gottes
Mein Gemüte, schau auf Gottes Güte
Mein Herz ist gegen Gott entbrannt
Mein Schifflein, streich nur immer fort
Mensch, unterlass das Weinen
Mensch, was du tust, nimm dich in Acht
Mensch, was du tust, nimm dich in Acht
Mensch, wenn du schläfst, so wachet Gott
Nehmt in Acht die Zeit und Stunden
Nun geh ich aus auf Gottes Gnad
O besser, jung gestorben noch in der zarten Blüt
O freudenreiche Osterzeit
O frommer Christ, bedenke wie dich dein Gott beschenke
O große Unbarmherzigkeit
O Herr, du bist der gute Hirt
O Herr, du einig und allein sollst meine Herzensfreude sein
O lieber Christ, sei unverzagt, wenn dich die Welt
O lieber Mensch, sei wohlgemut
O reicher Gott, du bist getreu
O rühm und preis den großen Fleiß
O süße Himmelsgüte, o edle Speis und Trank
O weltersoffne Sinnen, die ihr hier stets gewinnen
Schau, liebe Seel, wie dich Gott liebt
Seht, wie der frühe Himmelsbot
Sei wohlgemut, du frommes Herz
Steht auf, steht auf, die Stund ist da
Vater, zürne nicht so sehr über deine Kinder
Was acht ich Afterreden, mich kränket nicht
Was denkt doch Gott, wenn er die Welt anschaut
Was Gott befiehlt geht billig vor
Was ist der Mensch, ein Erdenstaub
Was tut der grimme Argwohn nicht
Was willst du dich sehr kränken
Wer wollte Gott nicht preisen
Wer wollte nicht auf Gottes Treu
Wie bald wird doch ein Mensch verführt
Wie sehr ist doch der Mensch verliebt
Wie sehr wird doch die Welt geblendt
Wie weislich hat doch Gottes Hand
Wo bleibt die Welt mit ihrem Dank
Wo denkt der mensch doch immer hin
Wo ist so ein getreuer Hirt
O Herr, du bist der gute Hirt
O Herr, du bist der gute Hirt
1.) O Herr, du bist der gute Hirt
Und wir sind deine Herde.
Wenn meiner gleich (der ich verirrt)
Ein Seelenwolf begehrte,
So wirst Du mir doch stehen bei,
Dass ich, o Herr, durch deine Treu'
Von ihm errettet werde.
2.) Du nimmst Dich ja der Lämmer an,
Weil sie Dir zugehören.
Mit Gunst bleibst Du uns zugetan,
Dass uns nichts kann versehren.
Ob noch so groß der Wölfe Grimm,
So fürchten sie doch deine Stimm',
Und lassen ihnen wehren.
3.) Ob sie uns allerseits mit Macht
Einschließen und umringen.
So werden wir von Dir bewacht,
Dass sie nicht auf uns dringen.
Herr, Du bist unser Hirt und Hort,
Der Du auch nur mit einem Wort
Kannst ihren Mut bezwingen.
4.) Und ob gleich ihrer noch so viel,
Wirst Du es doch nicht leiden,
Dass sie ihr vorgesetztes Ziel
Aus Frevel, überschreiten:
Es soll uns weder Furcht, noch Tod,
Es soll uns weder Angst und Not,
Noch irgend etwas scheiden.
5.) Du bist der Hüter Israel,
Auf den wir uns verlassen!
Wer Dir zuläuft, dem hilfst Du schnell
Und schütz ihn bestermaßen.
Die kleine Herde liebest Du,
Und gibst dem schlauen Wolf nicht zu,
Dass er sie möge fassen.
6.) Halt über uns, Du treuer Hirt!
Wie Du bisher gepflogen.
Wer Dir beständig trauen wird,
Der findt sich nicht betrogen.
Du bist's, der diese arge Rott'
Gehemmt, dass sie mit Schand und Spott
Von uns ist abgezogen!
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Autor: Christoph Arnold
Melodie: Christ lag in Todesbanden
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Augen- und Hertzens-Lust
Das ist, Emblematische Fürstellung
der Sonn-und Festtäglichen Evangelien [...]
Zugerichtet von Johann Michael Dilherrn
[mit 90 Liedern von Christoph Arnold]
Verlag Johann Andreas Endter
Nürnberg, 1661
Thema: Christuslied
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Christoph Arnold (* 12. April 1627 in Hersbruck; † 30. Juni 1685 in Nürnberg) war evangelischer Theologe, Kirchenlieddichter und Dichter im Pegnesischen Blumenorden.
Der aus Hersbruck stammende Sohn des Pfarrers Caspar Arnold (1599–1666) wurde 1645 mit 17 Jahren von Georg Philipp Harsdörffer als sechstes Mitglied in die gerade gegründete Dichtergesellschaft aufgenommen. Nach dem Besuch des Egidiengymnasiums in Nürnberg und dem Studium an der Universität Altdorf, die er 1649 mit dem Magisterexamen abschloss, hielt er sich mehrere Jahre in England und Holland auf.
Kurz vor seiner Abreise veröffentlichte er 1649 eines der grammatikalischen Werke der Barockzeit im Umfeld der Sprachstudien von Justus Georg Schottelius.
Wieder zurück in Nürnberg, wirkte er ab 1653 als Diakon an der dortigen Frauenkirche und als Professor für Poesie, Eloquenz und griechische Sprache am Egidiengymnasiums. 1657 wurde seine lateinische Stillehre ‚Linguae latinae ornatus’ in hoher Auflage gedruckt.
Das besondere Interesse Arnolds galt der byzantinischen Kultur, der Orientalistik, den vergleichenden Religionsgeschichte, der Geschichte Südostasiens und der Numismatik, darüber hinaus verfasste er Kommentare und Texte zur griechischen und römischen klassischen Antike.
In Johann Michael Dilherrs ‚Augen- und Herzens-Lust’ (1661) sind 90 geistliche Lieder Arnolds gedruckt.
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Christoph Arnolds Lieder/ Hymns
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Advent
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Willkomm, mein Heiland, Trost und Hort
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Epiphanias
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Frühlingslied
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Wach auf, mein Herz und schau dort hin
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Himmelfahrt
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Lasset uns beständig trachten nur nach dem
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Johannisfest
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Ihr Sünder, hört, wer ruft euch dort
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Mariä Heimsuchung
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Passion
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Ach, wie nichtig und untüchtig
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Pfingsten
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Betracht, o Mensch, die Gnad und schau
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Sünde, Buße und Umkehr
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Du dumme Welt, was tust du doch
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Trinitatis
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Du blinder Mensch, wie magst du dich
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Verklärungsfest
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach Gott, wo soll ich immer hin
Ach Herr, meine matte Seele dürstet nach Barmherzigkeit
Ach Herr, mich drückt die Sündenlast
Ach Mensch, was liebst du an der Welt
Auf, auf, du Sünder schläfst du denn
Das fromme Lamm erduldet
Des Menschen Sohn wird kommen in seiner Herrlichkeit
Die Arge Welt ist ganz verwicht
Die schnöde Welt liegt eingesenkt
Du Friedensfürst, Herr Jesu Christ, wie groß
Du kummervolles Christenherz
Ein Herz ist guter Dinge, die Seel ist freudenvoll
Entsetz dich nicht vor diesem Stand
Es hat mich fast, der Sünden Last, ganz hinter sich gerissen
Es ist hier nichts denn Weh und Ach
Es saust und braust das wilde Meer
Es wird nicht gleich so ausgemacht
Freue dich, du ganze Christenheit
Gedenk, Mensch, und vergiss es nicht
Herr Gott, du meine Zuversicht, lass mich
Herr Gott, erzeig uns deine Gunst
Herr Gott, halt mich in deiner Hut
Herr Gott, ich fall auf meine Knie
Herr Himmels und der Erden, mein Schutz
Herr Jesu, schlafe nicht, wenn Mast und Segel
Herr, der du erstanden von des Todes Banden
Herr, sei du unser Schutz und Wall
Hier scheinet mir die Gnadensonn
Hör, liebe Seel, sei wohlgemut
Hör, lieber Mensch, was scheuest du
Ich bin Tag und Nacht beflissen
Ich gräme mich von Herzensgrund
Jesu, der du hast gebunden Höll und Teufel
Jetzt ist die angenehme Zeit zu Gott sich zu bekehren
Lass Menschenwitz nicht Meister sein
Lasset uns behutsam gehen
Lasset uns Gott dankbar sein, der uns macht
Liebster Jesu, meine Seele hat all ihre Zuversicht
Lobet Gott mit vollem Mund
Mein Geist freuet sich nun Gottes
Mein Gemüte, schau auf Gottes Güte
Mein Herz ist gegen Gott entbrannt
Mein Schifflein, streich nur immer fort
Mensch, unterlass das Weinen
Mensch, was du tust, nimm dich in Acht
Mensch, was du tust, nimm dich in Acht
Mensch, wenn du schläfst, so wachet Gott
Nehmt in Acht die Zeit und Stunden
Nun geh ich aus auf Gottes Gnad
O besser, jung gestorben noch in der zarten Blüt
O freudenreiche Osterzeit
O frommer Christ, bedenke wie dich dein Gott beschenke
O große Unbarmherzigkeit
O Herr, du bist der gute Hirt
O Herr, du einig und allein sollst meine Herzensfreude sein
O lieber Christ, sei unverzagt, wenn dich die Welt
O lieber Mensch, sei wohlgemut
O reicher Gott, du bist getreu
O rühm und preis den großen Fleiß
O süße Himmelsgüte, o edle Speis und Trank
O weltersoffne Sinnen, die ihr hier stets gewinnen
Schau, liebe Seel, wie dich Gott liebt
Seht, wie der frühe Himmelsbot
Sei wohlgemut, du frommes Herz
Steht auf, steht auf, die Stund ist da
Vater, zürne nicht so sehr über deine Kinder
Was acht ich Afterreden, mich kränket nicht
Was denkt doch Gott, wenn er die Welt anschaut
Was Gott befiehlt geht billig vor
Was ist der Mensch, ein Erdenstaub
Was tut der grimme Argwohn nicht
Was willst du dich sehr kränken
Wer wollte Gott nicht preisen
Wer wollte nicht auf Gottes Treu
Wie bald wird doch ein Mensch verführt
Wie sehr ist doch der Mensch verliebt
Wie sehr wird doch die Welt geblendt
Wie weislich hat doch Gottes Hand
Wo bleibt die Welt mit ihrem Dank
Wo denkt der mensch doch immer hin
Wo ist so ein getreuer Hirt