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Komm, segne dein Volk in der Zeit
Photo: Hausfassade in Weimar, Thüringen
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Komm, segne dein Volk in der Zeit
1.) Komm, segne dein Volk in der Zeit,
Gott Vater der Barmherzigkeit,
Hilf, o du Schöpfer aller Dinge,
Dass unsre Andacht wohl gelinge!
Du hast uns bis hierher gebracht
Und uns dein Wort bekannt gemacht,
Das bleibet unser Trost und Freude,
Wir aber Schafe deiner Weide.
Halleluja, Halleluja!
2.) Komm, bleibe bei uns, Herr Gott Sohn,
Du bist allein der Gnaden-Thron,
Der uns erlöst mit seinem Blute,
Das komme uns auch jetzt zugute.
Mach uns zu deinem Dienst bereit
Und schütze deine Christenheit,
Damit kein Feind den wahren Glauben
Aus unsern Herzen könne rauben.
Halleluja, Halleluja!
3.) Komm, Heiliger Geist, steh uns bei,
Dass unser Herz dein Tempel sei,
Gib, dass wir deine Himmelslehren
Zu unserm Heil und Trost anhören.
Erleuchte uns durch deine Kraft,
Die in uns alles Gute schafft,
Dass wir nicht von der Wahrheit weichen,
Und unsers Glaubens Ziel erreichen.
Halleluja, Halleluja!
4.) Dreieiniger Gott, höchster Hort,
Erhalte uns dein reines Wort,
Erbarm dich deiner armen Herde,
Dass auch nicht eins verloren werde,
So preisen wir zu aller Zeit
Den Namen deiner Herrlichkeit,
Und wollen dir Dank-Opfer bringen,
Ja, ewig dreimal 'Heilig' singen.
Halleluja, Halleluja!
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Autor: Johann David Schieferdecker
Melodie: Komm, Heiliger Geist, Herre Gott
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Wiederholtes Halleluja der Kinder Gottes auf Erden
Das ist das neu aufgelegte und verbesserte
Gesangbuch der Stadt Dahma in dem Fürstenthum Sachsen-Querfurth
verlag: Johann Joachim Ahlfeld
Wittenberg, 1764
Liednummer 1232
Thema: Sonntag und Gottesdienst
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Johann David Schieferdecker (* 9. November 1672 in Weißenfels/Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt; † 11. Juni 1721 ebenda) war ein deutscher Theologe, Orientalist und evangelischer Kirchenlieddichter. Schieferdeckers Vater war Lehrer am Gymnasium Illustre Augusteum in Weißenfels und später Superintendent. Er war der Onkel des nur wenig jüngeren Organisten und Komponisten Johann Christian Schieferdecker. Johann David studierte ab 1690 an der Universität Leipzig Theologie und Orientalistik. Nach Erlangung der Magisterwürde 1692 hielt er hier Vorlesungen, für die er auch eine arabisch-türkische Grammatik herausgab. 1698 wurde er von der Universität Jena zum Doktor der Theologie promoviert und als Nachfolger seines Vaters zum Professor an das Gymnasium Illustre Augusteum in Weißenfels berufen; hier wirkte er bis zu seinem Tod 1721. Zugleich war er erster Pastor an der Marienkirche, der evangelischen Stadtkirche von Weißenfels.
Bekannt wurde er vor allem als Dichter von Kantaten-Texten und Kirchenliedern. Für die Hofkirche im Schloss Neu-Augustusburg und die Schlosskapelle in Sangerhausen schrieb er sechs Jahrgänge Kantaten, deren erster mit einer Widmung an den Herzog Christian 1713 erschien, die anderen 1716 bis 1720.
Von seinen Kirchenliedern blieben einige bis ins 19. Jahrhundert in Gebrauch, darunter 'Ach, liebster Gott! wie wunderbar'. Er gab 1714 das Hoch-Fürstliches Sachsen-Weissenfelsisches Vollständiges Gesang- und Kirchen-Buch am Verlagsort Weißenfels heraus. Seine eigenen Lieder erschienen um 1716 unter dem Titel 'Auserlesene aus Fürstlichen Gedancken'.
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Johann David Schieferdeckers Lieder/ Hymns
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Ach, liebster Gott, wie wunderbar
Komm, segne dein Volk in der Zeit
O Herre Gott, dein göttlichs Wort bleibt meines Herzens
So ist mein Stundenglas nun aus
Von ganzem Herzen glauben wir und wollen's fest behalten
Komm, segne dein Volk in der Zeit
Photo: Hausfassade in Weimar, Thüringen
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Komm, segne dein Volk in der Zeit
1.) Komm, segne dein Volk in der Zeit,
Gott Vater der Barmherzigkeit,
Hilf, o du Schöpfer aller Dinge,
Dass unsre Andacht wohl gelinge!
Du hast uns bis hierher gebracht
Und uns dein Wort bekannt gemacht,
Das bleibet unser Trost und Freude,
Wir aber Schafe deiner Weide.
Halleluja, Halleluja!
2.) Komm, bleibe bei uns, Herr Gott Sohn,
Du bist allein der Gnaden-Thron,
Der uns erlöst mit seinem Blute,
Das komme uns auch jetzt zugute.
Mach uns zu deinem Dienst bereit
Und schütze deine Christenheit,
Damit kein Feind den wahren Glauben
Aus unsern Herzen könne rauben.
Halleluja, Halleluja!
3.) Komm, Heiliger Geist, steh uns bei,
Dass unser Herz dein Tempel sei,
Gib, dass wir deine Himmelslehren
Zu unserm Heil und Trost anhören.
Erleuchte uns durch deine Kraft,
Die in uns alles Gute schafft,
Dass wir nicht von der Wahrheit weichen,
Und unsers Glaubens Ziel erreichen.
Halleluja, Halleluja!
4.) Dreieiniger Gott, höchster Hort,
Erhalte uns dein reines Wort,
Erbarm dich deiner armen Herde,
Dass auch nicht eins verloren werde,
So preisen wir zu aller Zeit
Den Namen deiner Herrlichkeit,
Und wollen dir Dank-Opfer bringen,
Ja, ewig dreimal 'Heilig' singen.
Halleluja, Halleluja!
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Autor: Johann David Schieferdecker
Melodie: Komm, Heiliger Geist, Herre Gott
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Wiederholtes Halleluja der Kinder Gottes auf Erden
Das ist das neu aufgelegte und verbesserte
Gesangbuch der Stadt Dahma in dem Fürstenthum Sachsen-Querfurth
verlag: Johann Joachim Ahlfeld
Wittenberg, 1764
Liednummer 1232
Thema: Sonntag und Gottesdienst
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Johann David Schieferdecker (* 9. November 1672 in Weißenfels/Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt; † 11. Juni 1721 ebenda) war ein deutscher Theologe, Orientalist und evangelischer Kirchenlieddichter. Schieferdeckers Vater war Lehrer am Gymnasium Illustre Augusteum in Weißenfels und später Superintendent. Er war der Onkel des nur wenig jüngeren Organisten und Komponisten Johann Christian Schieferdecker. Johann David studierte ab 1690 an der Universität Leipzig Theologie und Orientalistik. Nach Erlangung der Magisterwürde 1692 hielt er hier Vorlesungen, für die er auch eine arabisch-türkische Grammatik herausgab. 1698 wurde er von der Universität Jena zum Doktor der Theologie promoviert und als Nachfolger seines Vaters zum Professor an das Gymnasium Illustre Augusteum in Weißenfels berufen; hier wirkte er bis zu seinem Tod 1721. Zugleich war er erster Pastor an der Marienkirche, der evangelischen Stadtkirche von Weißenfels.
Bekannt wurde er vor allem als Dichter von Kantaten-Texten und Kirchenliedern. Für die Hofkirche im Schloss Neu-Augustusburg und die Schlosskapelle in Sangerhausen schrieb er sechs Jahrgänge Kantaten, deren erster mit einer Widmung an den Herzog Christian 1713 erschien, die anderen 1716 bis 1720.
Von seinen Kirchenliedern blieben einige bis ins 19. Jahrhundert in Gebrauch, darunter 'Ach, liebster Gott! wie wunderbar'. Er gab 1714 das Hoch-Fürstliches Sachsen-Weissenfelsisches Vollständiges Gesang- und Kirchen-Buch am Verlagsort Weißenfels heraus. Seine eigenen Lieder erschienen um 1716 unter dem Titel 'Auserlesene aus Fürstlichen Gedancken'.
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Johann David Schieferdeckers Lieder/ Hymns
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Ach, liebster Gott, wie wunderbar
Komm, segne dein Volk in der Zeit
O Herre Gott, dein göttlichs Wort bleibt meines Herzens
So ist mein Stundenglas nun aus
Von ganzem Herzen glauben wir und wollen's fest behalten