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Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron
Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron
1.) Jetzt leuchtet schon
Vom Himmelsthron
Die Sonn' mit klarem Scheine
Und will kurz um
Mein Christentum
Soll leuchten schön und reine.
2.) O höchster Gott,
Ich bin ganz tot
Zu üben gute Werke,
Ach, weck mich auf
Und mich im Lauf
Des Glaubens kräftig stärke.
3.) Halt mich allzeit
In dein'm Geleit,
Dass ich mein Fleisch bezwinge,
Durch alle Fäll'
In dir ganz schnell
Zum Christenleben dringe.
4.) Anfang und End'
Regier' behänd,
Lass alles wohl gelingen,
Zu deiner Ehr',
Des Nächsten Lehr',
Auch meine Zung' erklingen.
5.) Nimm alles hin
Aus meinem Sinn,
Was dir nicht mag behagen,
Lass mich geschwind
All' meine Sünd'
Erkennen und beklagen.
6.) Nach deinem Rat
Gib auch die Tat,
Dass meine Seele liebe.
Ich gar allein
Im Glauben rein,
Den Nächsten nicht betrübe.
7.) Es ist auch Not,
Mein Herr und Gott,
Dass ich beständig bleibe
In solcher Lieb',
Auch mich drin üb'
Und wie ein Baum bekleide.
8.) So gib nun Kraft
Und süßen Saft,
Dass ich viel Früchte trage
Und jedermann,
So viel ich kann,
Mit meinem Dienst behage.
9.) Richt' meine Schritt
Und alle Tritt
Auf deine rechte Stege,
Damit ich nicht,
Wie oft geschicht,
Gerat auf Irrewege.
10.) Ach ja, mein Herr,
Von mir abkehr
Das falsche Christenleben,
Da nur der Mund,
Ohn' Herzensgrund,
Wort ohne Tat will geben.
11.) Die Heuchelei
Und Trügerei
Sind lauter Teufelsstricke,
Dadurch er kann
An Weib und Mann
Beweisen seine Tücke.
12.) Er weiß fast wohl,
Dass kürzlich soll
Die Welt ihr Ende haben,
Der Anti-Christ,
Und was sein ist,
Zur Höllen müssen traben.
13.) Drum will ich sehr,
Durch falsche Lehr'
Und ärgerliches Leben,
Der ganzen Welt,
Wie's ihm gefällt,
Die letzten Stöße geben.
14.) Ach, liebes Herz,
Es ist kein Scherz,
Seufz über alle Gräuel,
Die Satan stellt
Und manchen fällt,
Vermeide solchen Scheuel. (a)
15.) Lieb immerfort
Das reine Wort
Und richt' danach dein Leben,
Die Sakrament
Bis an ihr End'
Dir Kräfte werden geben.
16.) Du großer Gott,
Wend' alle Not,
Dass ich an Christum gläube,
Mich ferner üb'
In steter Lieb'
Und ewig bei dir bleibe.
(a) Scheußlichkeit
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Text: Johann Rist
Melodie: Ich dank dir schon durch deinen Sohn
oder: Mein erst Gefühl sei Preis und Dank
+++++++++++++++++++++++++++++++++
gefunden in:
Geistliches neuvermehrtes
Altenburgisches Gesang- und Gebetbuch,
Altenburg, 1778. Liednummer 655
Kapitel: Morgenlied
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johannes Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johannes Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Rists Lieder/ Hymns
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Abendlied
-------------------------
-------------------------
Advent
-------------------------
-------------------------
Aussaat und Ernte
-------------------------
Nun lobet alle Gott, den Herren Zebaoth
-------------------------
Bittgesänge, Gotteslob und -dank
-------------------------
Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ
Frisch auf und lasst uns singen
Fröhlich ist mein Herz im Herren
Gott sei gelobet, der allein dem Menschen Freude gibet
Ich will den Herren ewig loben
Lasset uns, ihr Christen, singen
Lob, Preis und Dank sei dir von mir
Nun ist die längst begehrte Zeit
Spielet auf und singt dem Herren
Was kann hinfort mich scheiden
Wie groß ist deine Lieb', o Herr
Wie soll ich gnug dich preisen
Wir haben eine feste Stadt, die wohl gebaute Mauern
-------------------------
Christuslied
-------------------------
O freundlicher, o süßer, o teurer Jesu Christ
-------------------------
Epiphanias
-------------------------
Glück zu der frommen Heiden Schar
Werde licht, du Stadt der Heiden
-------------------------
Glaube, Kampf und Rechtfertigung
-------------------------
Folget mir, ruft uns das Leben
Hilf mir, mein Gott, verleihe mir
Wer Christum recht will lieben
-------------------------
Gottvertrauen, Kreuz und Trost
-------------------------
Ach höchster Gott, verleihe mir
Als mich die große Not der Krankheit
Auf, meine Seel', und rüste dich
Gott des Trostes, Herr der Gnaden
Hast du dann, Jesu, dein Angesicht gänzlich verborgen
Herr Jesu Christ, mein Trost und Licht
Ich weiß, o mein Herr Jesu Christ
Ich will den Herren loben, denn er ist meine Stärk
Mein Gott, erbärmlich lieg ich hier
O Gott, der du mit großer Macht
O Gott, was ist das für ein Leben
O Gotteslamm, das du die Schuld
Wer ist es, der die Segel lenkt
Wie bin ich doch so gar betrübet
Wie wird des Kummers doch so viel
-------------------------
Himmelfahrt
-------------------------
Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ
Mein Heiland sitzet droben zu Gott
-------------------------
Jahresende
-------------------------
-------------------------
Johannisfest
-------------------------
-------------------------
Land, Volk und Obrigkeit
-------------------------
Sollt' ich nicht fröhlich sein
-------------------------
Marienlied
-------------------------
-------------------------
Michaelistag und Engellieder
-------------------------
-------------------------
Mittags- und Tischlied
-------------------------
Es wartet alles, Herr, auf dich
-------------------------
Morgenlied
-------------------------
Die Nacht ist nun verschwunden
Gott, der du selber bist das Licht
-------------------------
Natur, Wetter und Schöpfung
-------------------------
Du großer Gott, der du die Welt
Wie groß, o Gott, ist deine Macht
-------------------------
Neujahr
-------------------------
Hilf, Herr Jesu, lass gelingen
-------------------------
Offenbarung
-------------------------
O Gottesstadt, o goldnes Licht
Wach auf, wach auf, du sichre Welt
-------------------------
Ostern
-------------------------
Alles ist zur Endschaft kommen
Lebt Christus, was bin ich betrübt
Wir wandern all in dieser Welt
-------------------------
Passion
-------------------------
Auf, liebe Seel', entzünde dich
Bleiches Antlitz, sei gegrüßet
Hat denn, mein Gott, das noch kein Ende
Hin ist die Nacht, der Tag bricht an
Ist dieser nicht des Höchsten Sohn
Nun gibt mein Jesus gute Nacht
O großer Gott ins Himmels Thron
Wach auf, mein Geist, ich muss es recht bedenken
Wer sich Christo will vertrauen
Zur Grabesruh entschliefest du
-------------------------
Pfingsten
-------------------------
Als unser Heiland, Gottes Sohn
Dies ist der Tag, da Gottes Sohn
Mein Seelchen, was traurst du doch
O Gottes Geist, mein Trost und Rat
-------------------------
Reformationsfest
-------------------------
-------------------------
Reiselied
-------------------------
Herr Jesu Christ, der du selbst bist
So brech' ich auf von diesem Ort
-------------------------
Sonntag und Gottesdienst
-------------------------
Mein Gott und Vater segne mich
O Welt voll Blind- und Sicherheit
-------------------------
Sünde, Buße und Umkehr
-------------------------
Herr, warum lässest du mich gehn
Mein Gott, nun bin ich abermal
Wie bist du doch so fromm und gut
Wie tröstlich hat dein treuer Mund
-------------------------
Taufe
-------------------------
O welch ein unvergleichlichs Gut
-------------------------
Tod und Ewigkeit
-------------------------
Erschrecklich ist es, dass man nicht
O Blindheit, bin ich denn der Welt
So wünsch ich mir zu guter letzt
-------------------------
Weihnachten
-------------------------
Brich an du schönes Morgenlicht
Ermuntre dich, mein schwacher Geist
Gott, deine Gnade sei gepreist
Kein größer Wunder findet sich
O, höchstes Wort der Gnaden, o Werk
Wie groß ist dieser Freudentag
-------------------------
Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
-------------------------
Ach, lieber Herr, du großer Gott, den alle Welt muss ehren
Ach, was ist doch unser Leben
Ach, wie weh ist meinem Leben
Allmächtiger und starker Gott, du herrlicher Herr Zebaoth
Allmächtiger und starker Gott, du hocherhabner Zebaoth
Als Jesus Christus seinen Lauf vollendet
Als nun die Zeit vorhanden war
Auch diese Mahlzeit ist geschehn
Auf, meine Seel', und lobe Gott
Auf, meine Seel, und rüste dich, dem Schöpfer
Brich, o Morgensonne
Bürger sind wir einer Welt
Das alt ist abgegangen, das neue Jahr tritt auf
Dein edles Herz, der Liebe Thron
Dem Herren will ich singen
Dem Worte deines Mundes will ich, o Herr
Du mein Gott, Vater, Sohn und Geist
Endlich muss dies Rund der Erden
Ermuntre dich, mein Geist, du musst
Es wartet alles, Herr, auf dich, der du die Welt
Freu dich, ängstliches Gewissen
Geh in dein Herz, o Menschenkind
Gelobet seist du, großer Gott, Du Vater, Held und Zebaoth
Gelobt seist du, Herr unser Gott
Getrost ist mir, o Gott
Gott, der du bist das höchste Gut, der uns erquicket
Gott, der du unverhohlen das Lehramt in der Schul
Herr Gott, der du bist keusch und rein
Herr Gott, ich muss dir singen ein fröhlich Lobgedicht
Herr Jesu Christ, mein Trost und Licht, ich danke dir
Herr, alles ist dein Gast, was du geschaffen hast
Herr, du bist groß und stark
Herr, ich glaube, hilf mir
Ich weiß, dass du regierest, o Gott, die ganze Welt
Ich weiß, die Zeit wird kommen, o meine Seele du
Ich will den Herren loben, sein herrlichs Lob soll immerdar
Ich will den Herren loben, sein Lob soll immerdar
Ich will vor allen Dingen
Ich wünsch tausendmal zu gehen dahin
Ihr Christen, schickt euch in die Zeit
Ihr schwachen Knie, nun steh ich hie
Ihr Sünder, geht herfür
Ihr Völker kommt mit mir
Ist das nicht ein Werk der Gnaden
Ist etwas in der großen Welt
Jesu, dir, dir singe ich, deines Namens
Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron die Sonn
Kommet, kommet, lasst uns gehn
Kommt her, ihr Menschenkinder
Kommt, lasst uns wandeln gehen
Lasset uns den Herren preisen, o ihr Christen überall
Mein Gott, dir will ich singen von Herzen Lob und Dank
Mein Gott, erschaffen hast du mich zum ewgen Freudenleben
Mein Herz hat Lust gewonnen
Merk auf, o sündigs Menschenkind
Mildreicher Gott, nun wollen wir
Nach der großen Feuersnot
Nun ist die Mahlzeit vollenbracht, wir haben
Nun schmeck ich erst die Bitterkeit
Nun, Welt, du musst zurücke stehn
O Ewigkeit, du Donnerwort, das mich erquicket
O Gott, der du geschworen hast
O Gott, der du mit eigner Hand
O Gott, sehr reich von Güte
O Gott, wir danken allezeit dir für so reichen Segen
O Heiliger, o guter Geist, den Christus selbst
O Jesu süß, wer dein gedenkt, dess Herz
O schwerer Fall, der Adam hat
O Sicherheit, du Pest der Seelen
O starker Gott, du lässest recht
O süßer Trost von oben
O Vater aller Gnaden, von Kräften groß
O Vater aller Güt, ich klage
O Vater der Barmherzigkeit, ich falle dir
O Vater, groß von Gnaden, ich bin mit Angst
Recht wunderbarlich stand gebauet
Schreckliches Zittern kommt mich an
Triumph, Triumph, es kommt mit Pracht
Wach auf, mein Herz, es klinget
Was darfst du doch, o meine Seel
Was trauerst du, o Seele, doch
Weil dass, Herr Jesu, nu der Schlaf mich treibt
Wenn ich vors Gericht soll treten
Wer bin ich doch, mein Gott, dass ich darf ohne Furcht
Werde munter, mein Gemüte, fühle fromme Dankbegier
Wie magst du dich so kränken
Wie selig ist der Mann, der ehlich hausen kann
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du für uns gestorben
Wir seufzen mit Verlangen nach dir
Wohl uns, wenn Jesus Christ selbst auf der Hochzeit ist
Zu dir erheb ich meine Sinnen
Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron
Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron
1.) Jetzt leuchtet schon
Vom Himmelsthron
Die Sonn' mit klarem Scheine
Und will kurz um
Mein Christentum
Soll leuchten schön und reine.
2.) O höchster Gott,
Ich bin ganz tot
Zu üben gute Werke,
Ach, weck mich auf
Und mich im Lauf
Des Glaubens kräftig stärke.
3.) Halt mich allzeit
In dein'm Geleit,
Dass ich mein Fleisch bezwinge,
Durch alle Fäll'
In dir ganz schnell
Zum Christenleben dringe.
4.) Anfang und End'
Regier' behänd,
Lass alles wohl gelingen,
Zu deiner Ehr',
Des Nächsten Lehr',
Auch meine Zung' erklingen.
5.) Nimm alles hin
Aus meinem Sinn,
Was dir nicht mag behagen,
Lass mich geschwind
All' meine Sünd'
Erkennen und beklagen.
6.) Nach deinem Rat
Gib auch die Tat,
Dass meine Seele liebe.
Ich gar allein
Im Glauben rein,
Den Nächsten nicht betrübe.
7.) Es ist auch Not,
Mein Herr und Gott,
Dass ich beständig bleibe
In solcher Lieb',
Auch mich drin üb'
Und wie ein Baum bekleide.
8.) So gib nun Kraft
Und süßen Saft,
Dass ich viel Früchte trage
Und jedermann,
So viel ich kann,
Mit meinem Dienst behage.
9.) Richt' meine Schritt
Und alle Tritt
Auf deine rechte Stege,
Damit ich nicht,
Wie oft geschicht,
Gerat auf Irrewege.
10.) Ach ja, mein Herr,
Von mir abkehr
Das falsche Christenleben,
Da nur der Mund,
Ohn' Herzensgrund,
Wort ohne Tat will geben.
11.) Die Heuchelei
Und Trügerei
Sind lauter Teufelsstricke,
Dadurch er kann
An Weib und Mann
Beweisen seine Tücke.
12.) Er weiß fast wohl,
Dass kürzlich soll
Die Welt ihr Ende haben,
Der Anti-Christ,
Und was sein ist,
Zur Höllen müssen traben.
13.) Drum will ich sehr,
Durch falsche Lehr'
Und ärgerliches Leben,
Der ganzen Welt,
Wie's ihm gefällt,
Die letzten Stöße geben.
14.) Ach, liebes Herz,
Es ist kein Scherz,
Seufz über alle Gräuel,
Die Satan stellt
Und manchen fällt,
Vermeide solchen Scheuel. (a)
15.) Lieb immerfort
Das reine Wort
Und richt' danach dein Leben,
Die Sakrament
Bis an ihr End'
Dir Kräfte werden geben.
16.) Du großer Gott,
Wend' alle Not,
Dass ich an Christum gläube,
Mich ferner üb'
In steter Lieb'
Und ewig bei dir bleibe.
(a) Scheußlichkeit
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Text: Johann Rist
Melodie: Ich dank dir schon durch deinen Sohn
oder: Mein erst Gefühl sei Preis und Dank
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gefunden in:
Geistliches neuvermehrtes
Altenburgisches Gesang- und Gebetbuch,
Altenburg, 1778. Liednummer 655
Kapitel: Morgenlied
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johannes Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johannes Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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Rists Lieder/ Hymns
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Abendlied
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Advent
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Aussaat und Ernte
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Nun lobet alle Gott, den Herren Zebaoth
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ
Frisch auf und lasst uns singen
Fröhlich ist mein Herz im Herren
Gott sei gelobet, der allein dem Menschen Freude gibet
Ich will den Herren ewig loben
Lasset uns, ihr Christen, singen
Lob, Preis und Dank sei dir von mir
Nun ist die längst begehrte Zeit
Spielet auf und singt dem Herren
Was kann hinfort mich scheiden
Wie groß ist deine Lieb', o Herr
Wie soll ich gnug dich preisen
Wir haben eine feste Stadt, die wohl gebaute Mauern
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Christuslied
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O freundlicher, o süßer, o teurer Jesu Christ
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Epiphanias
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Glück zu der frommen Heiden Schar
Werde licht, du Stadt der Heiden
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Folget mir, ruft uns das Leben
Hilf mir, mein Gott, verleihe mir
Wer Christum recht will lieben
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Ach höchster Gott, verleihe mir
Als mich die große Not der Krankheit
Auf, meine Seel', und rüste dich
Gott des Trostes, Herr der Gnaden
Hast du dann, Jesu, dein Angesicht gänzlich verborgen
Herr Jesu Christ, mein Trost und Licht
Ich weiß, o mein Herr Jesu Christ
Ich will den Herren loben, denn er ist meine Stärk
Mein Gott, erbärmlich lieg ich hier
O Gott, der du mit großer Macht
O Gott, was ist das für ein Leben
O Gotteslamm, das du die Schuld
Wer ist es, der die Segel lenkt
Wie bin ich doch so gar betrübet
Wie wird des Kummers doch so viel
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Himmelfahrt
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Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ
Mein Heiland sitzet droben zu Gott
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Jahresende
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Johannisfest
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Land, Volk und Obrigkeit
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Sollt' ich nicht fröhlich sein
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Marienlied
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Michaelistag und Engellieder
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Mittags- und Tischlied
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Es wartet alles, Herr, auf dich
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Morgenlied
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Die Nacht ist nun verschwunden
Gott, der du selber bist das Licht
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Natur, Wetter und Schöpfung
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Du großer Gott, der du die Welt
Wie groß, o Gott, ist deine Macht
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Neujahr
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Hilf, Herr Jesu, lass gelingen
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Offenbarung
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O Gottesstadt, o goldnes Licht
Wach auf, wach auf, du sichre Welt
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Ostern
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Alles ist zur Endschaft kommen
Lebt Christus, was bin ich betrübt
Wir wandern all in dieser Welt
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Passion
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Auf, liebe Seel', entzünde dich
Bleiches Antlitz, sei gegrüßet
Hat denn, mein Gott, das noch kein Ende
Hin ist die Nacht, der Tag bricht an
Ist dieser nicht des Höchsten Sohn
Nun gibt mein Jesus gute Nacht
O großer Gott ins Himmels Thron
Wach auf, mein Geist, ich muss es recht bedenken
Wer sich Christo will vertrauen
Zur Grabesruh entschliefest du
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Pfingsten
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Als unser Heiland, Gottes Sohn
Dies ist der Tag, da Gottes Sohn
Mein Seelchen, was traurst du doch
O Gottes Geist, mein Trost und Rat
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Reformationsfest
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Reiselied
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Herr Jesu Christ, der du selbst bist
So brech' ich auf von diesem Ort
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Sonntag und Gottesdienst
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Mein Gott und Vater segne mich
O Welt voll Blind- und Sicherheit
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Sünde, Buße und Umkehr
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Herr, warum lässest du mich gehn
Mein Gott, nun bin ich abermal
Wie bist du doch so fromm und gut
Wie tröstlich hat dein treuer Mund
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Taufe
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O welch ein unvergleichlichs Gut
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Tod und Ewigkeit
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Erschrecklich ist es, dass man nicht
O Blindheit, bin ich denn der Welt
So wünsch ich mir zu guter letzt
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Weihnachten
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Brich an du schönes Morgenlicht
Ermuntre dich, mein schwacher Geist
Gott, deine Gnade sei gepreist
Kein größer Wunder findet sich
O, höchstes Wort der Gnaden, o Werk
Wie groß ist dieser Freudentag
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, lieber Herr, du großer Gott, den alle Welt muss ehren
Ach, was ist doch unser Leben
Ach, wie weh ist meinem Leben
Allmächtiger und starker Gott, du herrlicher Herr Zebaoth
Allmächtiger und starker Gott, du hocherhabner Zebaoth
Als Jesus Christus seinen Lauf vollendet
Als nun die Zeit vorhanden war
Auch diese Mahlzeit ist geschehn
Auf, meine Seel', und lobe Gott
Auf, meine Seel, und rüste dich, dem Schöpfer
Brich, o Morgensonne
Bürger sind wir einer Welt
Das alt ist abgegangen, das neue Jahr tritt auf
Dein edles Herz, der Liebe Thron
Dem Herren will ich singen
Dem Worte deines Mundes will ich, o Herr
Du mein Gott, Vater, Sohn und Geist
Endlich muss dies Rund der Erden
Ermuntre dich, mein Geist, du musst
Es wartet alles, Herr, auf dich, der du die Welt
Freu dich, ängstliches Gewissen
Geh in dein Herz, o Menschenkind
Gelobet seist du, großer Gott, Du Vater, Held und Zebaoth
Gelobt seist du, Herr unser Gott
Getrost ist mir, o Gott
Gott, der du bist das höchste Gut, der uns erquicket
Gott, der du unverhohlen das Lehramt in der Schul
Herr Gott, der du bist keusch und rein
Herr Gott, ich muss dir singen ein fröhlich Lobgedicht
Herr Jesu Christ, mein Trost und Licht, ich danke dir
Herr, alles ist dein Gast, was du geschaffen hast
Herr, du bist groß und stark
Herr, ich glaube, hilf mir
Ich weiß, dass du regierest, o Gott, die ganze Welt
Ich weiß, die Zeit wird kommen, o meine Seele du
Ich will den Herren loben, sein herrlichs Lob soll immerdar
Ich will den Herren loben, sein Lob soll immerdar
Ich will vor allen Dingen
Ich wünsch tausendmal zu gehen dahin
Ihr Christen, schickt euch in die Zeit
Ihr schwachen Knie, nun steh ich hie
Ihr Sünder, geht herfür
Ihr Völker kommt mit mir
Ist das nicht ein Werk der Gnaden
Ist etwas in der großen Welt
Jesu, dir, dir singe ich, deines Namens
Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron die Sonn
Kommet, kommet, lasst uns gehn
Kommt her, ihr Menschenkinder
Kommt, lasst uns wandeln gehen
Lasset uns den Herren preisen, o ihr Christen überall
Mein Gott, dir will ich singen von Herzen Lob und Dank
Mein Gott, erschaffen hast du mich zum ewgen Freudenleben
Mein Herz hat Lust gewonnen
Merk auf, o sündigs Menschenkind
Mildreicher Gott, nun wollen wir
Nach der großen Feuersnot
Nun ist die Mahlzeit vollenbracht, wir haben
Nun schmeck ich erst die Bitterkeit
Nun, Welt, du musst zurücke stehn
O Ewigkeit, du Donnerwort, das mich erquicket
O Gott, der du geschworen hast
O Gott, der du mit eigner Hand
O Gott, sehr reich von Güte
O Gott, wir danken allezeit dir für so reichen Segen
O Heiliger, o guter Geist, den Christus selbst
O Jesu süß, wer dein gedenkt, dess Herz
O schwerer Fall, der Adam hat
O Sicherheit, du Pest der Seelen
O starker Gott, du lässest recht
O süßer Trost von oben
O Vater aller Gnaden, von Kräften groß
O Vater aller Güt, ich klage
O Vater der Barmherzigkeit, ich falle dir
O Vater, groß von Gnaden, ich bin mit Angst
Recht wunderbarlich stand gebauet
Schreckliches Zittern kommt mich an
Triumph, Triumph, es kommt mit Pracht
Wach auf, mein Herz, es klinget
Was darfst du doch, o meine Seel
Was trauerst du, o Seele, doch
Weil dass, Herr Jesu, nu der Schlaf mich treibt
Wenn ich vors Gericht soll treten
Wer bin ich doch, mein Gott, dass ich darf ohne Furcht
Werde munter, mein Gemüte, fühle fromme Dankbegier
Wie magst du dich so kränken
Wie selig ist der Mann, der ehlich hausen kann
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du für uns gestorben
Wir seufzen mit Verlangen nach dir
Wohl uns, wenn Jesus Christ selbst auf der Hochzeit ist
Zu dir erheb ich meine Sinnen