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beeindruckt II

Herzog und de Meuron

 

so anders als die Elbphilharmonie ...aber auch ein Kunstwerk

 

Die ursprüngliche Idee, einen Leuchtkubus aus Stahl auf das Dach der Silos zu heben, musste 2008 verworfen werden. Danach orientierten sich die Verantwortlichen stärker am Bestand und an den Baudenkmälern des Innenhafens. In Materialwahl, Proportion und Fassadengliederung lehnt sich der neue Baukörper, der aus drei unterschiedlichen, in der Höhe leicht variierenden Volumina zusammengesetzt scheint, an den Bestand an. Die Ostseite verläuft parallel zur Autobahn 59 und trifft jeweils im spitzen Winkel auf die Nord- und Südfassade. Der Hauptbaukörper schließt mit einem trapezblechförmigen Dach ab, in das Oberlichter integriert wurden. Bei Betrachtung vom Hafen aus erinnert die ungewöhnliche Formgebung an eine Krone.

 

Die historischen Stahlsilos blieben Teil des Entwurfs – auch weil sie ein wichtiger Bestandteil der Küppersmühle als Industriedenkmal sind. In ihrer neuen Funktion als Erschließungselement verbinden sie die bestehenden mit den neuen Ausstellungsräumen über Brücken im ersten und zweiten Obergeschoss. Darüber hinaus wurden sechs Innensilos herausgenommen und die Decke über dem Erdgeschoss geöffnet. Die entstandene Ausstellungsfläche bietet den Besucherinnen und Besuchern ein einmaliges Raumerlebnis. Eine gewendelte Treppe aus rot gefärbtem Beton, die Teil des Entwurfs aus den 90er-Jahren ist, führt vom Haupttreppenhaus aus in die neuen Bereiche (Baunetz Wissen berichtete; siehe Bauerwerke zum Thema).rz

 

 

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Uploaded on August 3, 2025
Taken on July 23, 2025