SYRIEN - Resafa, die vergessene Stadt - 444/928
Syrien - Resafa ,
In der flachen Steppenwüste ist die bis zu 15 Meter hohe und insgesamt über 1800 Meter lange Umfassungsmauer von weitem zu erkennen. Resafa war als Teil des Limes Arabicus in den Verlauf befestigter Straßen eingebunden, welche die Ostgrenze des Römischen Reiches gegen die Parther absichern sollten. Aus diesen militärischen Überlegungen legten die Römer die erste Umfassungsmauer für ein bescheidenes Kastell an, in dem ein Kamelreiterheer Dienst tat, das aus Beduinen der Umgebung bestand. Die Aufgabe von Resafa war, im Bereich zwischen Euphrat (Station Sura) und Palmyra die Karawanenstraße zu kontrollieren. Die heute noch sichtbaren Mauern und unterschiedlich großen Bastionen stammen aus der Zeit Kaiser Justinians, sie wurden im frühen 6. Jahrhundert zum Schutz gegen die Sassaniden neu errichtet und bis zur arabischen Besetzung 636 ergänzt. Die 3 Meter dicke Umfassungsmauer bildet seither ein unregelmäßiges Rechteck von 536 Meter im Norden, 350 Meter im Osten, 411 Meter an der West- und 549 Meter an der Südseite. An jeder Seite liegt ein monumentales Tor mit seitlichen Ecktürmen. Es sind 50 Bastionen in unterschiedlicher Form teilweise erhalten. Von der Mauerinnenseite waren zwei Wehrgänge über breite Freitreppen zugänglich, der untere Wehrgang lag knapp 6 Meter über dem ursprünglichen Bodenniveau, der obere in 12 Meter Höhe. Die Brüstung des oberen Gangs ist fast überall verschwunden
SYRIEN - Resafa, die vergessene Stadt - 444/928
Syrien - Resafa ,
In der flachen Steppenwüste ist die bis zu 15 Meter hohe und insgesamt über 1800 Meter lange Umfassungsmauer von weitem zu erkennen. Resafa war als Teil des Limes Arabicus in den Verlauf befestigter Straßen eingebunden, welche die Ostgrenze des Römischen Reiches gegen die Parther absichern sollten. Aus diesen militärischen Überlegungen legten die Römer die erste Umfassungsmauer für ein bescheidenes Kastell an, in dem ein Kamelreiterheer Dienst tat, das aus Beduinen der Umgebung bestand. Die Aufgabe von Resafa war, im Bereich zwischen Euphrat (Station Sura) und Palmyra die Karawanenstraße zu kontrollieren. Die heute noch sichtbaren Mauern und unterschiedlich großen Bastionen stammen aus der Zeit Kaiser Justinians, sie wurden im frühen 6. Jahrhundert zum Schutz gegen die Sassaniden neu errichtet und bis zur arabischen Besetzung 636 ergänzt. Die 3 Meter dicke Umfassungsmauer bildet seither ein unregelmäßiges Rechteck von 536 Meter im Norden, 350 Meter im Osten, 411 Meter an der West- und 549 Meter an der Südseite. An jeder Seite liegt ein monumentales Tor mit seitlichen Ecktürmen. Es sind 50 Bastionen in unterschiedlicher Form teilweise erhalten. Von der Mauerinnenseite waren zwei Wehrgänge über breite Freitreppen zugänglich, der untere Wehrgang lag knapp 6 Meter über dem ursprünglichen Bodenniveau, der obere in 12 Meter Höhe. Die Brüstung des oberen Gangs ist fast überall verschwunden