Torstein am Kleinen Wagenberg bei Bad Tabarz
Das nordöstlich des Großen Inselsberges (916 m ü. NN) zur Hörsel abfließende Wasser der Laucha hat vor Bad Tabarz ein tief eingeschnittenes Kerbtal gebildet, an dessen Hängen beeindruckende Felsformationen zu finden sind. Bei diesem Gestein handelt es sich um früher auch Quarzporphyr genannten Rhyolith der während der Zeit des Rotliegenden durch vulkanische Tätigkeit entstanden ist. In Folge der Verwitterung entstanden beideits des Lauchatals bizarre Felstürme, schroffe Wände und interessante Höhlen und sogar Felsentore.
Zwischen Lauchagrund und dem Felsental des Strenge-Baches erhebt sich der Sporn des Kleinen Wagenbergs. Dessen Name steht wohl mit einem mittelalterlichen Handelsweg in Verbindung, von dem sich im Gelände zahlreiche tiefe Hohlwege erhielten. Offenbar wurde zum Schutz der Passage eine Burg angelegt, die sich wiederum durch einen äußeren und inneren Wall im Gelände abzeichnet. Ein auf dem inneren Plateau aufgefundener Steinhammer führt zu der Vermutung, dass die Anlage bereits während der Zeit der Urnenfeldkultur (1300-800 v. Chr.) bestanden haben könnte. In diesem Zusammenhang wird von einem Felsheiligtum ausgegangen, welches auf der vordersten Spornspitze am markanten Felsturm "Habichtskopf" lag. Andererseits ist der Torstein am östlichen Ende des inneren Walls ein mystischer Ort, der allerdings möglicherweise erst auf Anweisung des Gothaer Herzogs Ernst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die heutige Form gebracht worden sein soll (siehe dazu: Carl Lerp: Die Sommerfrische Tabarz [...] und nächste Umgebung. Ein Führer für Kurgäste und Touristen. 1889).
Torstein am Kleinen Wagenberg bei Bad Tabarz
Das nordöstlich des Großen Inselsberges (916 m ü. NN) zur Hörsel abfließende Wasser der Laucha hat vor Bad Tabarz ein tief eingeschnittenes Kerbtal gebildet, an dessen Hängen beeindruckende Felsformationen zu finden sind. Bei diesem Gestein handelt es sich um früher auch Quarzporphyr genannten Rhyolith der während der Zeit des Rotliegenden durch vulkanische Tätigkeit entstanden ist. In Folge der Verwitterung entstanden beideits des Lauchatals bizarre Felstürme, schroffe Wände und interessante Höhlen und sogar Felsentore.
Zwischen Lauchagrund und dem Felsental des Strenge-Baches erhebt sich der Sporn des Kleinen Wagenbergs. Dessen Name steht wohl mit einem mittelalterlichen Handelsweg in Verbindung, von dem sich im Gelände zahlreiche tiefe Hohlwege erhielten. Offenbar wurde zum Schutz der Passage eine Burg angelegt, die sich wiederum durch einen äußeren und inneren Wall im Gelände abzeichnet. Ein auf dem inneren Plateau aufgefundener Steinhammer führt zu der Vermutung, dass die Anlage bereits während der Zeit der Urnenfeldkultur (1300-800 v. Chr.) bestanden haben könnte. In diesem Zusammenhang wird von einem Felsheiligtum ausgegangen, welches auf der vordersten Spornspitze am markanten Felsturm "Habichtskopf" lag. Andererseits ist der Torstein am östlichen Ende des inneren Walls ein mystischer Ort, der allerdings möglicherweise erst auf Anweisung des Gothaer Herzogs Ernst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die heutige Form gebracht worden sein soll (siehe dazu: Carl Lerp: Die Sommerfrische Tabarz [...] und nächste Umgebung. Ein Führer für Kurgäste und Touristen. 1889).