Eisenwerk und Mühle Huseby Bruk
Das zwischen den Seen Salen und Åsnen südwestlich von Växjö gelegene Huseby liegt in einem Areal, wo bereits vor etwa 1000 Jahren ein Wikingerdorf bestanden hatte. Schriftlich nachweisbar ist die Siedlung erstmals zum Jahr 1419, als der Name „Hosaby“ geschrieben wurde. Der Sohn des Königs von Schweden, Admiral Carl Carlsson Gyllenhielm veranlasste im Jahr 1629 den Bau einer Eisenhütte, da man Eisenerze als Sumpferz vom Grund der Seen zur Verfügung hatte und die Wälder die benötigte Holzkohle liefern konnten. Mit Hilfe niederländischer und deutscher Experten wurden hier erfolgreich Kanonen und Öfen hergestellt. Unter den späteren Besitzern namens Rudbeck wurde zum Ende des 17. Jahrhunderts an der Produktionsstätte ein Herrenhaus errichtet. Nachdem 1792 die Familie Hamilton Huseby erworben hatte, wurde die landwirtschaftliche Produktion durch das Aufkaufen der umliegenden Bauernhöfe ausgeweitet. Auf dem äußerst ertragreichen Gut Huseby wurde bis 1844 ein neues repräsentatives Herrenhaus errichtet, wodurch die Grafenfamilie Hamilton jedoch in Finanznöte geriet. In dieser Situation kaufte der durch den Bau von Eisenbahnen in Indien reich gewordene Joseph Stephens im Jahr 1867 das Gut mitsamt seiner 24 Bauernhöfe und 6000 Hektar Landes. Als Florence Stephens im Jahr 1979 als letzte Besitzerin im Alter von 98 Jahren verstarb, hinterließ sie das Gut Huseby dem schwedischen Staat mit dem Wunsch, dass sowohl Schloss und Park, als auch die Produktionsstätten für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben und bewahrt werden. Insbesondere die Mühle, die Eisenhütte mit dem historischen Hochofen und das Sägewerk sind außergewöhnliche Zeugnisse der Industriegeschichte, welche den technischen Stand des Beginns des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll dokumentieren. Mit etwa 150.000 Besuchern jährlich ist Huseby Bruk der bedeutendste Touristenmagnet der Region.
Eisenwerk und Mühle Huseby Bruk
Das zwischen den Seen Salen und Åsnen südwestlich von Växjö gelegene Huseby liegt in einem Areal, wo bereits vor etwa 1000 Jahren ein Wikingerdorf bestanden hatte. Schriftlich nachweisbar ist die Siedlung erstmals zum Jahr 1419, als der Name „Hosaby“ geschrieben wurde. Der Sohn des Königs von Schweden, Admiral Carl Carlsson Gyllenhielm veranlasste im Jahr 1629 den Bau einer Eisenhütte, da man Eisenerze als Sumpferz vom Grund der Seen zur Verfügung hatte und die Wälder die benötigte Holzkohle liefern konnten. Mit Hilfe niederländischer und deutscher Experten wurden hier erfolgreich Kanonen und Öfen hergestellt. Unter den späteren Besitzern namens Rudbeck wurde zum Ende des 17. Jahrhunderts an der Produktionsstätte ein Herrenhaus errichtet. Nachdem 1792 die Familie Hamilton Huseby erworben hatte, wurde die landwirtschaftliche Produktion durch das Aufkaufen der umliegenden Bauernhöfe ausgeweitet. Auf dem äußerst ertragreichen Gut Huseby wurde bis 1844 ein neues repräsentatives Herrenhaus errichtet, wodurch die Grafenfamilie Hamilton jedoch in Finanznöte geriet. In dieser Situation kaufte der durch den Bau von Eisenbahnen in Indien reich gewordene Joseph Stephens im Jahr 1867 das Gut mitsamt seiner 24 Bauernhöfe und 6000 Hektar Landes. Als Florence Stephens im Jahr 1979 als letzte Besitzerin im Alter von 98 Jahren verstarb, hinterließ sie das Gut Huseby dem schwedischen Staat mit dem Wunsch, dass sowohl Schloss und Park, als auch die Produktionsstätten für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben und bewahrt werden. Insbesondere die Mühle, die Eisenhütte mit dem historischen Hochofen und das Sägewerk sind außergewöhnliche Zeugnisse der Industriegeschichte, welche den technischen Stand des Beginns des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll dokumentieren. Mit etwa 150.000 Besuchern jährlich ist Huseby Bruk der bedeutendste Touristenmagnet der Region.