Marienkirche zu Stollberg/Erzgeb.
Die Stadt Stollberg entstand vermutlich als Waldhufendorf im Tal des Gablenzbaches, im Schutze der bereits 1244 nachweisbaren "Staleburg". Diese lag auf einem strategisch günstigen Geländevorsprung, von dem aus weite Teile des Erzgebirgischen Beckens überblickt werden konnten. Da sich in der Ortslage zwei wichtige Straßen kreuzten war die Anlage eines Marktes für sinnvoll erachtet worden und so wurde Stollberg bereits im Jahr 1343 als 'civitas' (= Städtchen) bezeichnet.
Die Marienkirche gilt mit ihrem spätromanischen Kern als ältestes Baudenkmal Stollbergs. Der spitzbogige Triumphbogen entstand wohl bereits im 13. Jahrhundert, während der Chor selbst in der jetzigen Form erst im folgenden Jahrhundert entstanden ist. Ebenfalls in gotischen Formen wurde im 15. Jahrhundert das Langhaus errichtet. Die Lage der Kirche am Rande außerhalb der eigentlichen Stadt erklärt sich daraus, dass sie zugleich Pfarrkirche der umliegenden Dörfer war.
Marienkirche zu Stollberg/Erzgeb.
Die Stadt Stollberg entstand vermutlich als Waldhufendorf im Tal des Gablenzbaches, im Schutze der bereits 1244 nachweisbaren "Staleburg". Diese lag auf einem strategisch günstigen Geländevorsprung, von dem aus weite Teile des Erzgebirgischen Beckens überblickt werden konnten. Da sich in der Ortslage zwei wichtige Straßen kreuzten war die Anlage eines Marktes für sinnvoll erachtet worden und so wurde Stollberg bereits im Jahr 1343 als 'civitas' (= Städtchen) bezeichnet.
Die Marienkirche gilt mit ihrem spätromanischen Kern als ältestes Baudenkmal Stollbergs. Der spitzbogige Triumphbogen entstand wohl bereits im 13. Jahrhundert, während der Chor selbst in der jetzigen Form erst im folgenden Jahrhundert entstanden ist. Ebenfalls in gotischen Formen wurde im 15. Jahrhundert das Langhaus errichtet. Die Lage der Kirche am Rande außerhalb der eigentlichen Stadt erklärt sich daraus, dass sie zugleich Pfarrkirche der umliegenden Dörfer war.