Italy / Trentino - Val di Fassa
Italien / Trentino - Fassatal
Val San Nicolò
Lake Lagusel
Lagusel See
The Fassa Valley (Ladin: Fascia, Italian: Val di Fassa, German: Fassatal) is a valley in the Dolomites in Trentino, northern Italy. As an administrative valley community (Italian: Comunità di valle, German: Talgemeinschaft) of Trentino, it is called Region Comun General de Fascia.
The valley is the home of the Ladin community in Trentino, which make up the majority of the population.
Municipalities
The municipalities in the valley include (Ladin name):
Canazei (Cianacei)
Campitello di Fassa (Ciampedel)
Mazzin (Mazin)
San Giovanni di Fassa (Sen Jan)
Soraga di Fassa (Soraga)
Moena (Moena)
(Wikipedia)
The Val San Nicolò stretches from Pozza di Fassa to the Marmolada Group and offers relaxation amidst dense woods and gentle Alpine meadows
Starting point of our hike is the parking space “Sauc” in the Val San Nicolò (St. Nicholas valley), east of Pozza di Fassa. We follow the marker no. 640 towards "Lagusel", first along the creek before it turns to the right and proceeds steeply uphill. Almost the whole ascent of our hike is already done at the beginning and we reach the Alpine meadows of Lagusel with the little mountain lake.
We proceed further up to the Sella Palacia mountain pass (marker no. 641) which is located below the peaks of the Costabella and offers a gorgeous panoramic view. Here our descent to the Val San Nicolò starts. The “Baita alle Cascate” mountain hut is an ideal place to take a rest, it is located amidst blooming Alpine meadows, the burbling waterfalls of Jonta behind.
To get back to the parking space we follow the valley path which proceeds through the beautiful landscape of meadows with lovely wooden huts past the Ciampie Mountain Hut.
(trentino.com)
Das Val San Nicolò zieht sich von Pozza di Fassa in die Marmolatagruppe hinein und bietet Erholung zwischen dichten Wäldern und sanften Almwiesen
Ausgangspunkt ist der Parkplatz "Sauc" im Val San Nicolò östlich von Pozza di Fassa. Wir folgen dem Wegweiser Nr. 640 in Richtung "Lagusel". Zuerst folgt dieser dem Bach, dann zweigt er rechts, teils steil ansteigend, den Berghang hoch ab. Fast die gesamte Steigung der Wandertour bringen wir so schon zu Beginn in einem Zug hinter uns und erreichen die Almwiesen von Lagusel. Hier liegt ein kleiner, flacher Bergsee, in dessen Wasser sich Wald und Himmel spiegeln.
Zurück auf dem Weg geht es weiter hoch zum Sella Palacia Pass (Weg Nr. 641). Vom Pass aus, der unter den Spitzen der Costabella (Sas da Pecol) liegt und gen Westen den Blick zum Rosengarten öffnet, geht es dann ruppig abwärts ins Nikolaustal hinunter. Wir freuen uns schon sehr auf die Einkehr in der Schutzhütte "Baita alle Cascate". Diese liegt am Talschluss umgeben von blühenden Almwiesen. Und gleich dahinter liegen die plätschernden Wasserfälle von Jonta.
Um zurück zum Parkplatz zu gelangen, folgen wir dem Talweg, der sich durch die Landschaft aus Almwiesen mit wunderschönen Holzhütten zieht und an der Ciampie-Hütte vorbei, gemütlich wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück führt.
(trentino.com)
Das Fassatal (kurz Fassa, veraltet Eves, italienisch Val di Fassa, ladinisch Val de Fascia [ˈfaʃa]) ist ein zu zwei Dritteln ladinischsprachiges Tal in den Dolomiten. Es liegt im Trentino in Italien und wird zu Ladinien gezählt. Das Fassatal liegt am Oberlauf des Avisio, dessen untere Talabschnitte Fleimstal und Cembratal genannt werden. Die Gemeinden des Tals gehören zur Talgemeinschaft Comun General de Fascia. Diese ist mit der 2006 aufgelösten Bezirksgemeinschaft Ladino di Fassa deckungsgleich. Das Tal ist Teil des Wintersportgebietes Dolomiti Superski.
Für den Kraftverkehr erschlossen ist das Tal in erster Linie durch die SS 48.
Geographie
Im Fassatal befinden sich folgende Gemeinden:
Campitello di Fassa (ladinisch Ciampedèl, deutsch historisch Kampidel im Fassatal)
Canazei (ladinisch Cianacèi, deutsch historisch Kanzenei)
Mazzin (ladinisch Mazin, deutsch historisch Matzin)
Moena (ladinisch Moena, deutsch historisch Moyen)
San Giovanni di Fassa (ladinisch Sèn Jan)
Soraga di Fassa (ladinisch Soraga, deutsch historisch Überwasser)
Südlich von Moena wird das Tal des Avisio Fleimstal genannt. Die Ursache dieser unterschiedlichen Benennung des Tales liegt auch in den Besitzverhältnissen im Mittelalter, als das Fassatal zum Bistum Brixen gehörte und das Fleimstal zum Bistum Trient.
Sage und Geschichte
Die Geschichte des Fassatales liegt teilweise in sagenhaftem Dunkel. Vor den ersten schriftlichen Dokumenten soll es der Sage nach sieben Gemeinden, die „Regoles“ (deutsch „Riegel“), im Fassatal gegeben haben. Das Fassatal war dabei immer wieder räuberischen Angriffen aus dem Osten über den Fedaia-Pass aus der „Marca Trevignana“ (Hauptstadt Treviso) ausgesetzt. Daher ranken sich zahlreiche Sagen um das Fassatal über ständige Kämpfe mit den „Trevisanern“ oder meist „Trusanern“.
Die Gemeinden schlossen einen Schutzbund und heuerten eine Söldnertruppe an, die sogenannten „Arimannen“ (Heermänner), die von „Sorastantes“ (Über-Stehern) geleitet wurden. Der germanische Ausdruck Arimanne deutet auf langobardischen Einfluss. Die Trusaner wurden von den Arimannen entscheidend geschlagen, indem einer der ihren sich den Trusanern als Führer anbot, in Wirklichkeit sie aber in einen Hinterhalt lockte und dies mit seinem Leben bezahlte. Dieser Schlachtplatz liegt rechter Hand, wenn man von Canazei an Penia vorbei Richtung Fedaia fährt. Er heißt heute noch „Pian Trevisan“ oder „Cian Trujan“.
Die Arimannen bewachten in Holztürmen (ciasteles, vgl. Kastell) die Grenzen des Tales und meldeten gegebenenfalls mit Leuchtfeuern von eins bis drei verschiedene Alarmstufen in das Tal. Da die Arimannen sich aber auch selbst in längeren Friedenszeiten räuberisch verhielten, wurden sie auch Latrones (Räuber) genannt, was sie dann auch als Ehrentitel verwendeten.
Mit dem frühmittelalterlichen Anschluss des Tales an das Fürstbistum Brixen war die Einrichtung der Arimannen überflüssig geworden. Der Sage nach wurden danach noch einmal „die letzten der Latrones“ von den Trusanern unterhalb des Fedaia-Passes überfallen und vernichtet. Zwar konnten die Arimannen noch ein Leuchtfeuer entfachen, das aber im Tal nicht mehr gesehen wurde. Seitdem sieht man oben in den Bergen noch heute bisweilen das „lum de morc“, das Todeslicht.
Der Sagenforscher Karl Felix Wolff aus Südtirol bezeugt, ein frühmittelalterliches Dokument gesehen zu haben, das auf eine vorherige Existenz der Arimannen Bezug nimmt. Da dieses Dokument jedoch verschollen ist, gibt es derzeit keine schriftlichen Belege.
(Wikipedia)
Italy / Trentino - Val di Fassa
Italien / Trentino - Fassatal
Val San Nicolò
Lake Lagusel
Lagusel See
The Fassa Valley (Ladin: Fascia, Italian: Val di Fassa, German: Fassatal) is a valley in the Dolomites in Trentino, northern Italy. As an administrative valley community (Italian: Comunità di valle, German: Talgemeinschaft) of Trentino, it is called Region Comun General de Fascia.
The valley is the home of the Ladin community in Trentino, which make up the majority of the population.
Municipalities
The municipalities in the valley include (Ladin name):
Canazei (Cianacei)
Campitello di Fassa (Ciampedel)
Mazzin (Mazin)
San Giovanni di Fassa (Sen Jan)
Soraga di Fassa (Soraga)
Moena (Moena)
(Wikipedia)
The Val San Nicolò stretches from Pozza di Fassa to the Marmolada Group and offers relaxation amidst dense woods and gentle Alpine meadows
Starting point of our hike is the parking space “Sauc” in the Val San Nicolò (St. Nicholas valley), east of Pozza di Fassa. We follow the marker no. 640 towards "Lagusel", first along the creek before it turns to the right and proceeds steeply uphill. Almost the whole ascent of our hike is already done at the beginning and we reach the Alpine meadows of Lagusel with the little mountain lake.
We proceed further up to the Sella Palacia mountain pass (marker no. 641) which is located below the peaks of the Costabella and offers a gorgeous panoramic view. Here our descent to the Val San Nicolò starts. The “Baita alle Cascate” mountain hut is an ideal place to take a rest, it is located amidst blooming Alpine meadows, the burbling waterfalls of Jonta behind.
To get back to the parking space we follow the valley path which proceeds through the beautiful landscape of meadows with lovely wooden huts past the Ciampie Mountain Hut.
(trentino.com)
Das Val San Nicolò zieht sich von Pozza di Fassa in die Marmolatagruppe hinein und bietet Erholung zwischen dichten Wäldern und sanften Almwiesen
Ausgangspunkt ist der Parkplatz "Sauc" im Val San Nicolò östlich von Pozza di Fassa. Wir folgen dem Wegweiser Nr. 640 in Richtung "Lagusel". Zuerst folgt dieser dem Bach, dann zweigt er rechts, teils steil ansteigend, den Berghang hoch ab. Fast die gesamte Steigung der Wandertour bringen wir so schon zu Beginn in einem Zug hinter uns und erreichen die Almwiesen von Lagusel. Hier liegt ein kleiner, flacher Bergsee, in dessen Wasser sich Wald und Himmel spiegeln.
Zurück auf dem Weg geht es weiter hoch zum Sella Palacia Pass (Weg Nr. 641). Vom Pass aus, der unter den Spitzen der Costabella (Sas da Pecol) liegt und gen Westen den Blick zum Rosengarten öffnet, geht es dann ruppig abwärts ins Nikolaustal hinunter. Wir freuen uns schon sehr auf die Einkehr in der Schutzhütte "Baita alle Cascate". Diese liegt am Talschluss umgeben von blühenden Almwiesen. Und gleich dahinter liegen die plätschernden Wasserfälle von Jonta.
Um zurück zum Parkplatz zu gelangen, folgen wir dem Talweg, der sich durch die Landschaft aus Almwiesen mit wunderschönen Holzhütten zieht und an der Ciampie-Hütte vorbei, gemütlich wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück führt.
(trentino.com)
Das Fassatal (kurz Fassa, veraltet Eves, italienisch Val di Fassa, ladinisch Val de Fascia [ˈfaʃa]) ist ein zu zwei Dritteln ladinischsprachiges Tal in den Dolomiten. Es liegt im Trentino in Italien und wird zu Ladinien gezählt. Das Fassatal liegt am Oberlauf des Avisio, dessen untere Talabschnitte Fleimstal und Cembratal genannt werden. Die Gemeinden des Tals gehören zur Talgemeinschaft Comun General de Fascia. Diese ist mit der 2006 aufgelösten Bezirksgemeinschaft Ladino di Fassa deckungsgleich. Das Tal ist Teil des Wintersportgebietes Dolomiti Superski.
Für den Kraftverkehr erschlossen ist das Tal in erster Linie durch die SS 48.
Geographie
Im Fassatal befinden sich folgende Gemeinden:
Campitello di Fassa (ladinisch Ciampedèl, deutsch historisch Kampidel im Fassatal)
Canazei (ladinisch Cianacèi, deutsch historisch Kanzenei)
Mazzin (ladinisch Mazin, deutsch historisch Matzin)
Moena (ladinisch Moena, deutsch historisch Moyen)
San Giovanni di Fassa (ladinisch Sèn Jan)
Soraga di Fassa (ladinisch Soraga, deutsch historisch Überwasser)
Südlich von Moena wird das Tal des Avisio Fleimstal genannt. Die Ursache dieser unterschiedlichen Benennung des Tales liegt auch in den Besitzverhältnissen im Mittelalter, als das Fassatal zum Bistum Brixen gehörte und das Fleimstal zum Bistum Trient.
Sage und Geschichte
Die Geschichte des Fassatales liegt teilweise in sagenhaftem Dunkel. Vor den ersten schriftlichen Dokumenten soll es der Sage nach sieben Gemeinden, die „Regoles“ (deutsch „Riegel“), im Fassatal gegeben haben. Das Fassatal war dabei immer wieder räuberischen Angriffen aus dem Osten über den Fedaia-Pass aus der „Marca Trevignana“ (Hauptstadt Treviso) ausgesetzt. Daher ranken sich zahlreiche Sagen um das Fassatal über ständige Kämpfe mit den „Trevisanern“ oder meist „Trusanern“.
Die Gemeinden schlossen einen Schutzbund und heuerten eine Söldnertruppe an, die sogenannten „Arimannen“ (Heermänner), die von „Sorastantes“ (Über-Stehern) geleitet wurden. Der germanische Ausdruck Arimanne deutet auf langobardischen Einfluss. Die Trusaner wurden von den Arimannen entscheidend geschlagen, indem einer der ihren sich den Trusanern als Führer anbot, in Wirklichkeit sie aber in einen Hinterhalt lockte und dies mit seinem Leben bezahlte. Dieser Schlachtplatz liegt rechter Hand, wenn man von Canazei an Penia vorbei Richtung Fedaia fährt. Er heißt heute noch „Pian Trevisan“ oder „Cian Trujan“.
Die Arimannen bewachten in Holztürmen (ciasteles, vgl. Kastell) die Grenzen des Tales und meldeten gegebenenfalls mit Leuchtfeuern von eins bis drei verschiedene Alarmstufen in das Tal. Da die Arimannen sich aber auch selbst in längeren Friedenszeiten räuberisch verhielten, wurden sie auch Latrones (Räuber) genannt, was sie dann auch als Ehrentitel verwendeten.
Mit dem frühmittelalterlichen Anschluss des Tales an das Fürstbistum Brixen war die Einrichtung der Arimannen überflüssig geworden. Der Sage nach wurden danach noch einmal „die letzten der Latrones“ von den Trusanern unterhalb des Fedaia-Passes überfallen und vernichtet. Zwar konnten die Arimannen noch ein Leuchtfeuer entfachen, das aber im Tal nicht mehr gesehen wurde. Seitdem sieht man oben in den Bergen noch heute bisweilen das „lum de morc“, das Todeslicht.
Der Sagenforscher Karl Felix Wolff aus Südtirol bezeugt, ein frühmittelalterliches Dokument gesehen zu haben, das auf eine vorherige Existenz der Arimannen Bezug nimmt. Da dieses Dokument jedoch verschollen ist, gibt es derzeit keine schriftlichen Belege.
(Wikipedia)