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Italy / South Tyrol - Bolzano

Italien / Südtirol - Bozen

 

St. Oswald Promenade

 

The St. Oswald Promenade leads from Sant’Antonio to Roncolo Castle and finally to the vineyard slopes of Santa Maddalena.

 

The St. Oswald Promenade proceeds in the north and east of Bolzano, between Sant'Antonio at the entrance to the Val Sarentino valley and the famous wine-growing area of Santa Maddalena. The path along the slopes of the Monte Tondo mountain dates back - such as the Guncina Promenade - to more than a century ago. Like the street at its foot, it was named after the late Romanesque little church of St. Oswald of Northumbria, which was damaged in an air raid in 1943 and of which only the supporting walls are now visible.

 

The promenade is lined by a mixed forest of downy oaks, fern-lead beeches and bushes from meridional realms growing on the porphyry rock. Information panels tell about the local flora and fauna and about the illustrious sons of the town, such as the architect Karl Ritter von Müller (1821 - 1909). Also two towers of porphyry conglomerate, similar to a pyramid, soar from the forest. These are called "Wilde Mander" (Wild Men) and are typical for the St. Oswald Promenade.

 

Starting point of the walk is the Lungotalvera Promenade near the Talvera Meadows which leads northwards to Sant'Antonio. From there, serpentines lead up the hill - this section can perfectly be combined with a visit to Castel Roncolo, the "Painted Castle". Finally the trail reaches the well-known Eberle tavern near Santa Maddalena, a picturesque winegrowing hamlet above the quarter of Rencio (375 m a.s.l.). The way back to the starting point follows the same trail, alternatively there are the urban buses passing and stopping at Rencio.

 

Length: 2.5 hours

Trail length: 6.1 km

Altitude difference: 140 m

 

(weinstrasse.com)

 

The Rafenstein Castle Ruin rises high above the town of Bolzano at the entrance of the Val Sarentino valley.

 

On a rocky hill high above the Talvera Gorge, at the entrance of the Val Sarentino valley close to Bolzano, Rafenstein Castle - "Burg Rafenstein" in German, "Castel Rafeinstein" in Italian - appears in conspicuous position. The complex was constructed in the 13th century by the Bishop of Trento Friedrich von Wangen in order to control the commercial relationship between north and south and in order to keep the sovereignty of Bolzano. As this is also where an important commercial road passed by, this castle in the Mediaeval and still in early modern times was rather significant.

 

At that time, Rafenstein Castle was only composed of a great hall, a low donjon as well as a circular wall. Only in the 14th century an outer ward, a bastille and a southern wing were added to the complex. In 1357, the castle was owned by Franz von Ravenstein. As his son died very early, the possession was handed over to the Goldegg family, thereon it was bequested to the Weinecker family. From 1500 to 1599, Sigmund Gerstl and Hans Wueff owned the castle, afterwards the Earls of Wolkenstein took it over. The most significant construction phase of Rafenstein Castle took place in the 16th century, when the Mediaeval complex became a late Gothic building. Only in the 19th century, when the Earls of Wolkenstein did no longer inhabit the castle, it began to decay.

 

After extensive stabilisation and renovation works in the last years, the ruin of Rafenstein Castle is now accessible again to the public. Closeby there's a restaurant, named Rafenstein Castle Restaurant, offering homemade South Tyrolean specialities. And how to reach Rafenstein Castle? It can even be reached by car, but the road is steep and narrow and only recommended to those who are experts. On foot, however, the ruin is reachable from the road to San Genesio.

 

(suedtirolerland.it)

 

Von St. Anton führt die St. Oswald-Promenade hinauf zu Schloss Runkelstein und schließlich zu den Rebhängen von St. Magdalena.

 

Die St. Oswald-Promenade verläuft im Norden und Osten der Stadt, zwischen St. Anton am Eingang des Sarntales und dem bekannten Weinanbaugebiet von St. Magdalena. Der Weg am Hörtenberg mit seinen zahlreichen Serpentinen wurde - wie auch die Guntschna-Promenade - bereits vor über einem Jahrhundert angelegt. Benannt wurde sie, genau wie die Straße, die zu ihren Füßen liegt, nach dem spätromanischen Kirchlein Hl. Oswald von Northumbria, das im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff beschädigt worden ist und von dem daher heute nur mehr die tragenden Mauern zu sehen sind.

 

Am Porphyrgestein des Hörtenberges wächst ein Mischwald aus Flaumeichen, Hopfenbuchen und Büschen aus südlicheren Gefilden. In regelmäßigen Abständen geben Infotafeln Auskunft über die einheimische Tier- und Pflanzenwelt und erinnern an bekannte Persönlichkeiten wie Karl Ritter von Müller (1821 - 1909), einen Architekten aus Bozen. Auch zwei Türme aus Porphyrkonglomerat, pyramidenähnlich und auffällig, erheben sich aus dem Wald: Sie werden im Volksmund "Wilde Mander" genannt und sind ein typisches Merkmal der Oswaldpromenade.

 

Startpunkt ist die Wassermauer-Promenade bei den Talferwiesen, die nordwärts bis St. Anton führt. Von dort geht es in Serpentinen den Hügel hinauf, bestens kombinierbar mit einem Besuch von Schloss Runkelstein, der "Bilderburg". Schließlich erreicht der Weg das bekannte Gasthaus Eberle bei St. Magdalena, dem malerischen Weindörfchen oberhalb von Rentsch (375 m ü.d.M.). Der Weg führt danach wieder zurück, alternativ halten die städtischen Buslinien in Rentsch.

 

Dauer: 2,5 Stunden

Strecke: 6,1 km

Höhenunterschied: 140 m

 

(weinstrasse.com)

 

St. Jakob am Sand (auch St. Jakob im Sand) ist ein Südtiroler hochmittelalterlicher Kirchenbau in Gries, einem Stadtteil von Bozen. Die Kirche befindet sich in erhöhter Talrandlange am Guntschnaberg auf einer Höhe von 500 m s.l.m., umgeben von den Höfen Kreuzbichl, Thurner und Oberposch.

 

Die Kirche wird ersturkundlich in einem Besitzverzeichnis des hier reich begüterten Prämonstratenserklosters Schäftlarn von ca. 1200 als „sanctus Iacobus in Arena“ genannt. Zu 1386 ist die Erteilung eines Ablasses bezeugt. In der Landgerichtsordnung von Gries-Bozen aus dem Jahr 1487 erscheinen mit Hanns ab Platten, Nickl Gúrr und Jacob Sagmaister eigene Viertelhauptleute „im Sandt“, die zugleich als landesfürstliche Steuereinnehmer fungieren. Kirchlich war St. Jakob Teil des alten Grieser Pfarrsprengels, wie die Lagebestimmung „in dem Sante plebis de Chelre“ aus dem Jahr 1335 verdeutlicht (Keller war der alte Name von Gries).

 

Das tonnengewölbte Langhaus mit Saalraum und Apsis wurde im 14. Jahrhundert erhöht und außen mit einem polygonalen Chorschluss versehen. Der Turm ist mit Biforien- und Triforienfenstern versehen, sein Spitzhelm mit grünen Glasziegeln gedeckt. In der Apsis, am Triumphbogen und an der Wand sind Fresken aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts (Majestas Domini mit Evangelistensymbolen, Apostelreihe).

 

Aus den Jahren 1598 bis 1807 sind 80 Rechnungsbücher von St. Jakob im Sand am Stadtarchiv Bozen überliefert (Hss. 1091, 1171–1250), die von den jeweiligen Kirchpröpsten geführt wurden.

 

Die Kirche wurde 1977 unter Denkmalschutz gestellt.

 

(Wikipedia)

 

St. Peter auf Karnol ist ein Südtiroler spätmittelalterlicher Kirchenbau im Weiler St. Peter, einem Stadtteil von Bozen in der ehemaligen Landgemeinde Zwölfmalgreien. Die Kirche befindet sich in erhöhter Talrandlange auf den Ausläufern des Rittner Bergs.

 

Der romanische Bestand, im Jahr 1213 als „ecclesia sancti Petri“ in einer Urkunde Graf Alberts III. von Tirol erwähnt[1], wurde im 15. Jahrhundert als einfacher, tonnengewölbter Bau mit Rundapsis, Spitzturm und einer Seitenkapelle mit Spitzbogenfenstern und Kreuzgratgewölbe vergrößert. Die romanisierende Fassadengestaltung stammt aus dem 19. Jahrhundert.

 

1288 wird die Kirche im landesfürstlichen Gesamturbar Graf Meinhards II. von Tirol-Görz als „sand Pêter“ genannt. 1295 ist ein Weinhof „ad Curnol ad sanctum Petrum“ im Register des Bozner Notars Jakob Tugehenn belegt. In der Landgerichtsordnung von Gries-Bozen aus dem Jahr 1487 erscheint mit Ulrich Rueb ein eigener Viertelhauptmann „zu sand Peter auf Karnol“, der zugleich als landesfürstlicher Steuereinnehmer fungiert.

 

Der neuromanische Nischenaltar wurde von Josef Überbacher geschnitzt, die Statuen von ca. 1880 wurden von Anton Kob gefertigt.

 

Aus den Jahren 1603 bis 1806 sind 69 Rechnungsbücher von St. Peter auf Karnol im Stadtarchiv Bozen überliefert (Hss. 1251–1320), die von den jeweiligen Kirchpröpsten geführt wurden.

 

Die Kirche wurde 1977 unter Denkmalschutz gestellt.

 

(Wikipedia)

 

Die Ruine von Schloss Rafenstein erhebt sich über der Stadt Bozen, südöstlich von Jenesien am Eingang zum Sarntal.

 

Auf einem felsigen Rücken über der Talferschlucht, am Eingang zum Sarntal nahe Bozen, ist die Ruine Rafenstein weithin sichtbar. Erbaut wurde die Burg im 13. Jahrhundert vom Trientner Bischof Friedrich von Wangen, um die Kontrolle über die Handelsbeziehungen zwischen Nord und Süd und die Herrschaft über Bozen in der Hand zu haben. Da hier ein wichtiger Handelsweg vorbeiführte, war die Burganlage vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit sehr bedeutend. Zu jener Zeit bestand Rafenstein lediglich aus einem Palas, einem Bergfried und einer Ringmauer.

 

Erst im 14. Jahrhundert wurde ein Zwinger, der Torturm und der Südtrakt hinzugefügt. 1357 war der Bau Sitz von Franz von Ravenstein. Nach dem frühzeitigen Tod seines Sohnes ging der Besitz an die Familie von Goldegg über, später über Erbwege an die Weinecker. Von 1500 bis 1599 war Rafenstein im Besitz von Sigmund Gerstl und Hans Wueff, dann übernahmen die Grafen von Wolkenstein. Die bedeutendste Bauphase gab es im 16. Jahrhundert: Die damals noch mittelalterliche Burg wurde im Stile der Spätgotik umgestaltet. Erst im 19. Jahrhundert, als die Herren von Wolkenstein das Schloss nicht mehr bewohnten, wurde es dem Verfall überlassen.

 

Heute ist nur noch die Ruine von Burg Rafenstein zu sehen, seit Sanierungs- und Sicherungsarbeiten in den vergangenen Jahren ist ist sie aber wieder öffentlich zugänglich. Ein nahe gelegenes Restaurant, das hausgemachte Südtiroler Spezialitäten anbietet, trägt heute den Namen Restaurant Schloss Rafenstein. Und wie ist die Ruine Rafenstein zu erreichen? Sie ist mit dem Auto zugänglich, die Straße ist jedoch sehr steil und eng und nur erfahrenen Bergfahrern zu empfehlen. Zu Fuß ist Rafenstein von der Jenesiener Straße aus erreichbar.

 

(suedtirolerland.it)

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Uploaded on January 7, 2023
Taken on October 21, 2021