Italy / South Tyrol - Fischleintal
Italien / Südtirol - Fischleintal
View back on the way to Rifugio Zsigmondy Comici
Rückblick auf dem Weg zur Zsigmondyhütte
The Fischleintal/ Val Fiscalina
Town/City: Sexten/Sesto Region: Dolomites Region Three Peaks
The Carnic mountain ridge appears almost insignificant compared to the stately Dolomite rock towers on the opposite side of the Sesto valley. But this impression is deceiving! From Sesto, you can not only reach the Tre Cime Dolomiti, a popular and panoramic hiking and skiing area, but also the western foothills of a mountain range that stretches for over 100 km, almost to Villach in Carinthia. Interesting detail: The Carnic Alps were formed long before the Dolomites. Numerous fossil finds indicate a turbulent, geological past. However, the mountain range also has great historical importance, as it forms part of the Italian-Austrian border. Those who want to experience a border passing on high tracks can walk from the Monte Elmo peak (2,434 m) past the Helmhaus and along the ridge - with their left foot in Austria and the right one in Italy. This is also the starting point of the popular Carnic high route, also called the "peace route", which leads in eight to eleven days of walking to Arnoldstein in Carinthia.
(suedtirol.info)
Das Fischleintal (italienisch Val Fiscalina) ist ein rund 4,5 km langes, vom Sextental nach Süden abzweigendes Seitental in den Sextner Dolomiten im östlichsten Teil von Südtirol in Italien.
Lage
Es reicht in voller Breite vom Sextner Ortsteil Moos bis zur Talschlusshütte via Fischleinboden mit gleichnamigem Großparkplatz und Buswendepunkt für den Linienbus Kreuzbergpass-Innichen/Toblach. Das sich zum Talschluss hin verjüngende Tal ist durch Wege, Gaststätten und Beherbergungsbetriebe gut erschlossen. Hinter dem Fischleinboden wird die asphaltierte Straße von unbefestigten, aber gut gangbaren Wegen abgelöst.
Das Tal ist für seine landschaftliche Schönheit überregional bekannt und führt in den Naturpark Drei Zinnen, vorbei an einigen Gipfeln der Sextner Sonnenuhr. Hinter der Talschlusshütte (1.548 m) gabelt es sich am Fuß des Einserkofels in das Bachern- und das Altensteintal, welches gegen die Drei Zinnen und den im Ersten Weltkrieg hart umkämpften Paternkofel hinaufzieht. Auf den Zustiegen zur Dreizinnenhütte auf dem Toblinger Riedel und zur Zsigmondyhütte im Bacherntal wird das Fischleintal oft durchwandert.
Das Fischleintal entwässert über den Fischleinbach, der im Sextner Ortsteil Moos in den Sextner Bach, einen Zubringer der Drau, mündet.
Geschichte
Das Fischleintal ist als Hochalpe des Klosters Innichen bereits seit dem 10. Jahrhundert unter der erst später eingedeutschten Bezeichnung „Uiscalina“ urkundlich bezeugt.
Bergsturz
Am Morgen des 12. Oktober 2007 stürzten ca. 60.000 Kubikmeter Fels- und Geröllmassen vom Einserkofel (2.698 m) in den hinteren Talgrund. Es kamen dabei keine Menschen zu Schaden, 30 Urlauber konnten unverletzt gerettet werden. Der Felssturz begrub weite Teile eines Parkplatzes unter Geröllschutt und ließ den Fischleinbach über die Ufer treten. Der Bergsturz wird auf die Sprengkraft von in Felsspalten aufgrund vorausgegangener heftiger Temperaturschwankungen gefrierenden Wassers zurückgeführt. Eine zunächst vermutete Folge der Klimaerwärmung wurde jedoch relativiert.
(Wikipedia)
Italy / South Tyrol - Fischleintal
Italien / Südtirol - Fischleintal
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The Fischleintal/ Val Fiscalina
Town/City: Sexten/Sesto Region: Dolomites Region Three Peaks
The Carnic mountain ridge appears almost insignificant compared to the stately Dolomite rock towers on the opposite side of the Sesto valley. But this impression is deceiving! From Sesto, you can not only reach the Tre Cime Dolomiti, a popular and panoramic hiking and skiing area, but also the western foothills of a mountain range that stretches for over 100 km, almost to Villach in Carinthia. Interesting detail: The Carnic Alps were formed long before the Dolomites. Numerous fossil finds indicate a turbulent, geological past. However, the mountain range also has great historical importance, as it forms part of the Italian-Austrian border. Those who want to experience a border passing on high tracks can walk from the Monte Elmo peak (2,434 m) past the Helmhaus and along the ridge - with their left foot in Austria and the right one in Italy. This is also the starting point of the popular Carnic high route, also called the "peace route", which leads in eight to eleven days of walking to Arnoldstein in Carinthia.
(suedtirol.info)
Das Fischleintal (italienisch Val Fiscalina) ist ein rund 4,5 km langes, vom Sextental nach Süden abzweigendes Seitental in den Sextner Dolomiten im östlichsten Teil von Südtirol in Italien.
Lage
Es reicht in voller Breite vom Sextner Ortsteil Moos bis zur Talschlusshütte via Fischleinboden mit gleichnamigem Großparkplatz und Buswendepunkt für den Linienbus Kreuzbergpass-Innichen/Toblach. Das sich zum Talschluss hin verjüngende Tal ist durch Wege, Gaststätten und Beherbergungsbetriebe gut erschlossen. Hinter dem Fischleinboden wird die asphaltierte Straße von unbefestigten, aber gut gangbaren Wegen abgelöst.
Das Tal ist für seine landschaftliche Schönheit überregional bekannt und führt in den Naturpark Drei Zinnen, vorbei an einigen Gipfeln der Sextner Sonnenuhr. Hinter der Talschlusshütte (1.548 m) gabelt es sich am Fuß des Einserkofels in das Bachern- und das Altensteintal, welches gegen die Drei Zinnen und den im Ersten Weltkrieg hart umkämpften Paternkofel hinaufzieht. Auf den Zustiegen zur Dreizinnenhütte auf dem Toblinger Riedel und zur Zsigmondyhütte im Bacherntal wird das Fischleintal oft durchwandert.
Das Fischleintal entwässert über den Fischleinbach, der im Sextner Ortsteil Moos in den Sextner Bach, einen Zubringer der Drau, mündet.
Geschichte
Das Fischleintal ist als Hochalpe des Klosters Innichen bereits seit dem 10. Jahrhundert unter der erst später eingedeutschten Bezeichnung „Uiscalina“ urkundlich bezeugt.
Bergsturz
Am Morgen des 12. Oktober 2007 stürzten ca. 60.000 Kubikmeter Fels- und Geröllmassen vom Einserkofel (2.698 m) in den hinteren Talgrund. Es kamen dabei keine Menschen zu Schaden, 30 Urlauber konnten unverletzt gerettet werden. Der Felssturz begrub weite Teile eines Parkplatzes unter Geröllschutt und ließ den Fischleinbach über die Ufer treten. Der Bergsturz wird auf die Sprengkraft von in Felsspalten aufgrund vorausgegangener heftiger Temperaturschwankungen gefrierenden Wassers zurückgeführt. Eine zunächst vermutete Folge der Klimaerwärmung wurde jedoch relativiert.
(Wikipedia)