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Italy / South Tyrol - Überetsch

Italien / Südtirol - Überetsch

 

seen from Firmiano Castle MMM

 

gesehen vom Schloss Sigmundskron MMM

 

The Überetsch (German: Überetsch; Italian: Oltradige) is a hilly section of the Etschtal in South Tyrol, northern Italy. It lies south-west of Bolzano and is a known tourist destination, famous for its wines, castles and lakes (Kalterer See, Montiggler Seen). The municipalities of the Überetsch are Kaltern and Eppan.

 

(Wikipedia)

 

Als Überetsch (italienisch Oltradige) wird eine Hügellandschaft in Südtirol auf der orographisch rechten, westlichen Seite des Etschtals bezeichnet. Sie umfasst hauptsächlich die Gemeindegebiete von Eppan und Kaltern.

 

Geographie

 

Die Landschaft liegt im Südwesten Bozens, zu Füßen des Mendelkamms größtenteils in rund 250–600 m Höhe. Im Westen überragt wird das Gebiet vom Gantkofel (1866 m s.l.m.) und vom Penegal (1737 m), der Mendelpass (1363 m) vermittelt einen Übergang ins Nonstal. Östlich wird das Überetsch durch den Mitterberg vom Unterland bzw. dem Talboden der Etsch abgegrenzt. Im Norden fällt das Überetsch zum breiten Bozner Talkessel hin ab, im Süden geht es am Kalterer See in das Unterland über. Das Überetsch gehört größtenteils zu den Gemeinden Eppan und Kaltern sowie zu kleinen Anteilen zu Pfatten. Es ist das bedeutendste Weinbaugebiet Südtirols. Zusammen mit dem Unterland bildet das Überetsch die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland.

 

„Überetsch“ bezeichnet einerseits aus der Sicht von Bozen die Gegend auf der anderen Seite, also jenseits der Etsch, andererseits auch die topographische Lage erhöht über der Etsch – im Durchschnitt etwa 200 m über der Etschtalsohle. Der Begriff „Überetsch“ (Ultra Atacem) wurde bereits in Bozner Urkunden des 13. Jahrhunderts verwendet. Unklar ist dabei allerdings, ob damit das Gebiet im heutigen Sinne oder nur eine bestimmte Ortslage gemeint war.

 

Im Überetsch befindet sich an der Grenze zwischen Eppan und Kaltern am Fuß des Gandbergs ein Bergsturzgelände, das wohl gegen Ende der letzten Eiszeit entstanden ist. Die Felstrümmer aus Rhyolith bedecken eine Fläche von gut 1 km², haben einen Rauminhalt von insgesamt ca. 10 Millionen m³ und sind teilweise mit Wald bewachsen. Auf diesem Gelände befinden sich die Eppaner Eislöcher. Die schon 1491 urkundlich belegte Bezeichnung „in der Gand“ (Geröllhalde, mundartlich „Gånt“) ging später auf die im Gebiet entstandene Siedlung über und hat auch Anlass zu Sagenbildungen gegeben.

 

(Wikipedia)

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Uploaded on September 28, 2022
Taken on October 23, 2021