Kamp. Herkules, um 1650 - Barock
Südöstlich des 220-Seelen-Dorfes Kamp (GM Grafenegg, KR) steht an der Landesstrasse L45 nach Grafenwörth diese etwa 4m hohe Freiplastikgruppe aus Zogelsdorfer Sandstein. Sie ruht in 195m SH im Ried "Landstrass", nahe dem Schloss Grafenegg, auf einem mächtigen rechteckigen Grundfundament auf dem der Figurenbildstock aufgerichtet wurde. Er hat unterhalb einen nach oben hin gestuften Fussblock der oberhalb gewulstet ist. Am Fussblock ein mächtiges ziegelgemauertes quaderförmiges gefastes Postament ohne Inschriften. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb barock geplattet ist. Auf der Deckplatte ein rechteckiger Figurensockel an dessen Vorderseite eine stark abgewitterte und unlesbare Inschrift zu erahnen ist. Auf der Deckplatte die stark beschädigte überlebensgrosse Figurengruppe Herkules bändigt den Kretischen Stier. Herkules kniet am Rücken des Stieres und zwingt diesen an seinen Hörnern zu Boden. Zu den bekannten "zwölf Arbeiten" des Herkules gehörte auch das Einfangen des wilden Kretischen Stieres. Diesen von ihm gebändigten Stier brachte Herkules zu Eurystheus, König von Mykene, zeigt ihn die vollbrachte Aufgabe und liess den Stier dann wieder frei. Stifterin dieser Figurengruppe war die Witwe des Johann Baptist Verda Graf von Verdenberg, Herrschafts- und Schlossbesitzer von Grafenegg, Catharina Verdenberg von Cronberg, als Symbol der Stärke. Herkules stand einst im heute nicht mehr vorhandenen Barockgarten des Schlosses Grafenegg, südlich der Schlossanlage, jetzt ein bescheidener Schlosspark. Einige Autounfälle, besonders in den Jahren 1907 und 2000, beschädigten die Gruppe stark. 2001 restaurierte und ergänzte der Rossatzer Steinmetz Pummer die schwer beschädigte Figurengruppe. Heute wieder ein steinerner Notfall.
Standort: GPS 48.424254, 15.757205
Denkmalschutz OID 90709 nach § 2a
Kamp. Herkules, um 1650 - Barock
Südöstlich des 220-Seelen-Dorfes Kamp (GM Grafenegg, KR) steht an der Landesstrasse L45 nach Grafenwörth diese etwa 4m hohe Freiplastikgruppe aus Zogelsdorfer Sandstein. Sie ruht in 195m SH im Ried "Landstrass", nahe dem Schloss Grafenegg, auf einem mächtigen rechteckigen Grundfundament auf dem der Figurenbildstock aufgerichtet wurde. Er hat unterhalb einen nach oben hin gestuften Fussblock der oberhalb gewulstet ist. Am Fussblock ein mächtiges ziegelgemauertes quaderförmiges gefastes Postament ohne Inschriften. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb barock geplattet ist. Auf der Deckplatte ein rechteckiger Figurensockel an dessen Vorderseite eine stark abgewitterte und unlesbare Inschrift zu erahnen ist. Auf der Deckplatte die stark beschädigte überlebensgrosse Figurengruppe Herkules bändigt den Kretischen Stier. Herkules kniet am Rücken des Stieres und zwingt diesen an seinen Hörnern zu Boden. Zu den bekannten "zwölf Arbeiten" des Herkules gehörte auch das Einfangen des wilden Kretischen Stieres. Diesen von ihm gebändigten Stier brachte Herkules zu Eurystheus, König von Mykene, zeigt ihn die vollbrachte Aufgabe und liess den Stier dann wieder frei. Stifterin dieser Figurengruppe war die Witwe des Johann Baptist Verda Graf von Verdenberg, Herrschafts- und Schlossbesitzer von Grafenegg, Catharina Verdenberg von Cronberg, als Symbol der Stärke. Herkules stand einst im heute nicht mehr vorhandenen Barockgarten des Schlosses Grafenegg, südlich der Schlossanlage, jetzt ein bescheidener Schlosspark. Einige Autounfälle, besonders in den Jahren 1907 und 2000, beschädigten die Gruppe stark. 2001 restaurierte und ergänzte der Rossatzer Steinmetz Pummer die schwer beschädigte Figurengruppe. Heute wieder ein steinerner Notfall.
Standort: GPS 48.424254, 15.757205
Denkmalschutz OID 90709 nach § 2a