Altlichtenwarth. Hl.Johannes Nepomuk, 1735 - Rokoko
Am östlichen Ortsende der 750-Seelen-Gemeinde Altlichtenwarth (MI) steht an der örtlichen Hauptstrasse (L15) nach Hausbrunn, in einer schattigen Grünanlage, dieser etwa 4,2m hohe spätbarocke ex-voto-Figurenbildstock aus Zogelsdorfer Sandstein. Er ruht in 215m SH im Ried "Neubergen" auf einem weiten rechteckigen und gestuften Grundsockel aus Sandstein auf dem der Bildstock aufgerichtet ist. Er hat unterhalb einen hohen polygonen quaderförmigen Fussblock der nach obenhin gekehlt ist. Am Fussblock ein polygones geschwungenes Postament mit kleinen angehefteten Pilastern zu beider Seiten. An der Vorderseite eine reliefierte Rokoko-Kartusche mit einem Medaillon darin. Der darin eingravierte Stiftertext ist leider abgewittert und heute leider schwer unlesbar. In diesem Text soll einst ein Chronogramm eingebaut worden sein das das Stiftungsjahr 1735 verrät. Am Postament eine vorkragende polygone Deckplatte die unterhalb mehrfach barock gestuft ist. Auf der Deckplatte ein rechteckiger Figurensockel auf dem die gut gearbeitete Figur des Hl.Nepomuk aufgerichtet ist. Er wird mit all seinen kirchlichen Attributen dargestellt: er trägt unterhalb einen bodenlangen Talar, darüber ein reich verziertes Chorhemd. Um die Schulter hat er eine Mozetta gebunden, ein kurzes Cape aus Hermelin. An seinem Hinterkopf eine goldene Strahlengloriole, in der die fünf Sterne des Nepomuk eingearbeitet sind. Sie deuten das lateinische Wort: TACUI - ich habe geschwiegen. In seiner rechten Hand hält er sein Birett, eine schirmlose Kappe des Klerus. An seiner linken Schulter schwebt auf einer Wolke ein Putto der Nepomuk sein Kruzifix überreicht, das dieser andächtig betrachtet. Bei seiner Errichtung stand der Figurenbildstock an dieser Stelle weit vor dem Ort an einer Kreuzung an der sich drei Wege trafen. Nach der aufwendigen Ausführung wird vermutet das der Stifter die Fürsten Liechtenstein waren aus dem nahen Schloss in Feldsberg (Valtice,CZ), Herrschaftsbesitzer zu dieser Zeit. (N)
Standort: GPS 48.643976, 16.801076
Denkmalschutz OID 9265 nach § 2a
Altlichtenwarth. Hl.Johannes Nepomuk, 1735 - Rokoko
Am östlichen Ortsende der 750-Seelen-Gemeinde Altlichtenwarth (MI) steht an der örtlichen Hauptstrasse (L15) nach Hausbrunn, in einer schattigen Grünanlage, dieser etwa 4,2m hohe spätbarocke ex-voto-Figurenbildstock aus Zogelsdorfer Sandstein. Er ruht in 215m SH im Ried "Neubergen" auf einem weiten rechteckigen und gestuften Grundsockel aus Sandstein auf dem der Bildstock aufgerichtet ist. Er hat unterhalb einen hohen polygonen quaderförmigen Fussblock der nach obenhin gekehlt ist. Am Fussblock ein polygones geschwungenes Postament mit kleinen angehefteten Pilastern zu beider Seiten. An der Vorderseite eine reliefierte Rokoko-Kartusche mit einem Medaillon darin. Der darin eingravierte Stiftertext ist leider abgewittert und heute leider schwer unlesbar. In diesem Text soll einst ein Chronogramm eingebaut worden sein das das Stiftungsjahr 1735 verrät. Am Postament eine vorkragende polygone Deckplatte die unterhalb mehrfach barock gestuft ist. Auf der Deckplatte ein rechteckiger Figurensockel auf dem die gut gearbeitete Figur des Hl.Nepomuk aufgerichtet ist. Er wird mit all seinen kirchlichen Attributen dargestellt: er trägt unterhalb einen bodenlangen Talar, darüber ein reich verziertes Chorhemd. Um die Schulter hat er eine Mozetta gebunden, ein kurzes Cape aus Hermelin. An seinem Hinterkopf eine goldene Strahlengloriole, in der die fünf Sterne des Nepomuk eingearbeitet sind. Sie deuten das lateinische Wort: TACUI - ich habe geschwiegen. In seiner rechten Hand hält er sein Birett, eine schirmlose Kappe des Klerus. An seiner linken Schulter schwebt auf einer Wolke ein Putto der Nepomuk sein Kruzifix überreicht, das dieser andächtig betrachtet. Bei seiner Errichtung stand der Figurenbildstock an dieser Stelle weit vor dem Ort an einer Kreuzung an der sich drei Wege trafen. Nach der aufwendigen Ausführung wird vermutet das der Stifter die Fürsten Liechtenstein waren aus dem nahen Schloss in Feldsberg (Valtice,CZ), Herrschaftsbesitzer zu dieser Zeit. (N)
Standort: GPS 48.643976, 16.801076
Denkmalschutz OID 9265 nach § 2a