The Living Bridge ist der Name einer Struktur aus Fußgängerbrücke und Restaurantgebäude im Media Harbour (Medienhafen) / Düsseldorf
Den Entwurf der Anlage entwickelten später im Büro Sop Architekten tätige Düsseldorfer Planer des in Frankfurt am Main firmierenden Architekturbüros JSK. Er ging aus einem Wettbewerb der Stadt Düsseldorf hervor, der um das Jahr 2000 zur fußläufigen Erschließung der Landzunge an der Hafenspitze Düsseldorf in Höhe des später erbauten Hotels Hyatt Regency Düsseldorf durchgeführt worden war. Die Brücke und das Restaurantgebäude wurden in den Jahren 2004 bis 2005 in städtischem Auftrag für 5,9 Millionen Euro realisiert. Das Bauwerk ist von „Living Bridges“ (bewohnten und gewerblich genutzten Brücken) wie der Rialtobrücke und dem Ponte Vecchio inspiriert, die im Jahr 2000 in einer Ausstellung von historischen Architekturmodellen im NRW-Forum Düsseldorf gezeigt worden waren.
Die Gesamtlänge der stählernen Balkenbrücke, die das Hafenbecken des Düsseldorfer Medienhafens zwischen den Straßen Am Handelshafen und Julo-Levin-Ufer überspannt, beträgt etwa 150 Meter, die Spannweite zwischen den zwei Stahlbetonbrückenpfeilern 60 Meter und die Spannweiten der Pfeiler zum Ufer hin je 42,9 Meter. Die Überbaukonstruktion der Brücke ist bis zu etwa 1,5 Meter hoch und verfügt über einen variablen, zur Mitte hin ansteigenden, 11,6 Meter breiten Querschnitt. An der Südwestflanke der Brücke liegt als ein „Brückenhaus“ das dreigeschossige Restaurant. Es hat die Gestalt eines würfelförmigen Kubus von 14 × 14 Meter Grundfläche, besteht aus Beton, Stahl und Glas und ruht auf Pfählen im Hafenbecken. Knapp über dem Wasserspiegel des Hafenbeckens verfügt das Restaurant über eine sich rechtwinklig zur Brücke erstreckende Außenterrasse, die ihrerseits über eine stählerne Außentreppe mit der Fußgängerbrücke verbunden ist.
Die Fußgängerbrücke, die auch für den Radverkehr geöffnet ist, ist hölzern beplankt, was die Anmutung eines Schiffsdecks erzeugt, und fällt zu den Flanken durch Stufen ab, wodurch sich Sitzgelegenheiten ergeben. Die Brückengeländer sind in Glas ausgeführt. Weiße Plexiglaskuben, die aus der Beplankung der Fußgängerbrücke aufragen, und Lichtbänder in den Stufen des Brückendecks dienen der nächtlichen Beleuchtung der Anlage.
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Düsseldorf-Hafen is an urban borough of Düsseldorf, Germany, located on the river Rhine and the location of the city's docks.
The borough covers 3.85 km2 and is predominantly commercial and industrial in nature, with a very small residential population. It had 212 residents in the year 2000, making it the Düsseldorf borough with the lowest population density.
The docks prospered for decades but lost much of their trade when Mannesmann closed its nearby pipe factory. As a result the eastern part of the docks started to be redeveloped, attracting businesses in the service sector such as media, design and fashion companies. One of the first new residents to the so-called Media Harbour was Westdeutscher Rundfunk with its current affairs TV and radio studios. Düsseldorf local radio station Antenne Düsseldorf is also based in the harbour area. One of the largest cinemas of Düsseldorf is in the Hafen. The Landtag (State parliament) of North Rhine-Westphalia and the Rheinturm are situated right next to the harbour.
Within the Hafen district is the Neuer Zollhof an ensemble of three warped-looking buildings by architect Frank Gehry and other postmodernist buildings. There are also many restaurants, bars, and a few clubs, which make the Hafen a prominent lifestyle district.
The western part of the area still has actively used docks for barges that transport materials on the Rhine. There are plans for further redevelopment with the construction of high end apartment buildings.
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Fujifilm X-T2
Fujinon XF14mm F2.8 R
The Living Bridge ist der Name einer Struktur aus Fußgängerbrücke und Restaurantgebäude im Media Harbour (Medienhafen) / Düsseldorf
Den Entwurf der Anlage entwickelten später im Büro Sop Architekten tätige Düsseldorfer Planer des in Frankfurt am Main firmierenden Architekturbüros JSK. Er ging aus einem Wettbewerb der Stadt Düsseldorf hervor, der um das Jahr 2000 zur fußläufigen Erschließung der Landzunge an der Hafenspitze Düsseldorf in Höhe des später erbauten Hotels Hyatt Regency Düsseldorf durchgeführt worden war. Die Brücke und das Restaurantgebäude wurden in den Jahren 2004 bis 2005 in städtischem Auftrag für 5,9 Millionen Euro realisiert. Das Bauwerk ist von „Living Bridges“ (bewohnten und gewerblich genutzten Brücken) wie der Rialtobrücke und dem Ponte Vecchio inspiriert, die im Jahr 2000 in einer Ausstellung von historischen Architekturmodellen im NRW-Forum Düsseldorf gezeigt worden waren.
Die Gesamtlänge der stählernen Balkenbrücke, die das Hafenbecken des Düsseldorfer Medienhafens zwischen den Straßen Am Handelshafen und Julo-Levin-Ufer überspannt, beträgt etwa 150 Meter, die Spannweite zwischen den zwei Stahlbetonbrückenpfeilern 60 Meter und die Spannweiten der Pfeiler zum Ufer hin je 42,9 Meter. Die Überbaukonstruktion der Brücke ist bis zu etwa 1,5 Meter hoch und verfügt über einen variablen, zur Mitte hin ansteigenden, 11,6 Meter breiten Querschnitt. An der Südwestflanke der Brücke liegt als ein „Brückenhaus“ das dreigeschossige Restaurant. Es hat die Gestalt eines würfelförmigen Kubus von 14 × 14 Meter Grundfläche, besteht aus Beton, Stahl und Glas und ruht auf Pfählen im Hafenbecken. Knapp über dem Wasserspiegel des Hafenbeckens verfügt das Restaurant über eine sich rechtwinklig zur Brücke erstreckende Außenterrasse, die ihrerseits über eine stählerne Außentreppe mit der Fußgängerbrücke verbunden ist.
Die Fußgängerbrücke, die auch für den Radverkehr geöffnet ist, ist hölzern beplankt, was die Anmutung eines Schiffsdecks erzeugt, und fällt zu den Flanken durch Stufen ab, wodurch sich Sitzgelegenheiten ergeben. Die Brückengeländer sind in Glas ausgeführt. Weiße Plexiglaskuben, die aus der Beplankung der Fußgängerbrücke aufragen, und Lichtbänder in den Stufen des Brückendecks dienen der nächtlichen Beleuchtung der Anlage.
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Düsseldorf-Hafen is an urban borough of Düsseldorf, Germany, located on the river Rhine and the location of the city's docks.
The borough covers 3.85 km2 and is predominantly commercial and industrial in nature, with a very small residential population. It had 212 residents in the year 2000, making it the Düsseldorf borough with the lowest population density.
The docks prospered for decades but lost much of their trade when Mannesmann closed its nearby pipe factory. As a result the eastern part of the docks started to be redeveloped, attracting businesses in the service sector such as media, design and fashion companies. One of the first new residents to the so-called Media Harbour was Westdeutscher Rundfunk with its current affairs TV and radio studios. Düsseldorf local radio station Antenne Düsseldorf is also based in the harbour area. One of the largest cinemas of Düsseldorf is in the Hafen. The Landtag (State parliament) of North Rhine-Westphalia and the Rheinturm are situated right next to the harbour.
Within the Hafen district is the Neuer Zollhof an ensemble of three warped-looking buildings by architect Frank Gehry and other postmodernist buildings. There are also many restaurants, bars, and a few clubs, which make the Hafen a prominent lifestyle district.
The western part of the area still has actively used docks for barges that transport materials on the Rhine. There are plans for further redevelopment with the construction of high end apartment buildings.
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Fujinon XF14mm F2.8 R